#KNOWLEDGEBASE

 

Durch unsere #knowledgebase haben Sie die Möglichkeit, sich selbst im Umgang mit der CAM zu schulen. 

Die Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie im FAQ

OUT OF CAM

Installation 

Empfohlene Systemvorraussetzungen: 

  • Intel i7 oder gleichwertig
  • Windows 7 64bit
  • 8GB RAM
  • 100GB Festplattenspeicher
  • Netzwerkverbindung
  • Maus mit Scrollrad

Beachten Sie bei der Installation, dass Sie Administratorberechtigungen benötigen. 

Stecken Sie den mitegeliferten DS-CAM USB-Dongle in einen freien USB-Port.

Sofern Sie die Installationsdatei über die Homepage bezogen haben, und kein Passwort besitzen, wenden Sie sich an den Support.

 

Update

 

Nach dem Öffnen wird automatisch nach einem neuen Update gesucht. Ist eine neue Version verfügbar, wird sie automatisch geladen und das Fenster des Update Managers wird automatisch geschlossen.

Starten Sie nun den Update Manager 2 x neu. (Nach dem ersten Neustart wird das Fenster wieder automatisch geschlossen... dies ist gewollt und völlig normal !)

  Update-Manager    


 

4 Schritte zum Update:

 

1. Schritt 

Als nächstes stehen drei Möglichkeiten für ein Update zur Verfügung.

1. Alpha Passwort (nur intern für Dental Softworks)

2. Beta Passwort (OEM Partner Tests)

3. Update ohne Passwort (freigegebene Release Versionen)

Unabhängig, ob Sie ein Passwort eingeben oder nicht, klicken Sie anschließend auf „Weiter“.

 

 2. Schritt

Update-Manager Schritt 2 

 Im Schritt 2 können Sie nun Ihre neue Version auswählen (grün markiert).

Wenn Sie Bedenken oder Fragen haben, können Sie uns selbstverständlich jederzeit anrufen, Tel.: +49 (0) 55 72 999 69 - 200

 

3. Schritt

Update-Manager Schritt 3

Im Schritt 3 bestätigen Sie bitte die Lizenzbedingungen.  

 

4. Schritt

Update-Manager Schritt 4 

In diesem Schritt können Sie sich über Änderungen und Neuerungen informieren. Auch dieser Schritt muss durch ein Häkchen bestätigt werden. Anschließend klicken Sie auf "Weiter" und das Update startet....

Hinweis:

Sie können jederzeit wieder auf Ihre alte Version umstellen. Dazu einfach den Update Vorgang wiederholen, die gewünschte (alte) Version auswählen und den Update Vorgang erneut ausführen...

 

Lizenzupdate/DS Dongle Update

Dieses Tool ermöglicht es Ihnen Ihr Dongle zu updaten, ohne ihn einschicken zu müssen. Diesen Prozess sollten Sie nur ausführen, wenn Sie von unserem Support dazu aufgefordert werden!Auffindbar ist dieses Tool in:
  • C:\Programme\Dental Softworks\DS-CAM\Dongle\DS-Dongle-Update.exe
oder
  • innerhalb der CAM Software unter Einstellungen - Service - Dongle Update

1. Schritt

Erzeugen Sie mit „Collect information“ eine (c2v) Datei (Dateiname kann beliebig im nächsten Fenster gewählt werden) und schicken Sie diese an unseren Support: (info@dental-softworks.com)Dongle-Update

2. Schritt

Anschließend bekommen Sie von uns eine neue Datei (v2c- Format) zurück, welche Sie dann mit dem Button "..." (zu finden; unten rechts) auswählen können und mit „Apply Update“ auf Ihren Dongle zurückschreiben können.Dongle-Update-2 

STL Grabber

Hier erfahren Sie, wie der STL-Grabber eingerichtet wird. Durch den STL-Grabber lässt sich der Import von Arbeiten automatisieren, wodurch ein händischer Import überflüssig wird.

Nachdem Sie das STL-Grabber Icon ausgewählt haben, wird dieser gestartet. Jetzt erscheint folgende Darstellung: STL-Grabber-Start

 Nach dem ersten Öffnen müssen Sie noch dementsprechende Einstellungen vornehmen.

 

Möchten Sie den Import automatisieren, so können Sie in den Suchpfaden einstellen, an welchen Stellen der STL Grabber nach neuen Konstruktionen suchen soll.
 
In unserem Beispiel wurde bereits auf das Ordner-Symbol geklickt und ein Pfad ausgewählt (ExoCad).
 Sie können bis zu 4 verschiedene Suchpfade angeben. Dies macht vor allem Sinn, wenn Sie mit mehreren Scan-/ Konstruktionsprogrammen in einem Netzwerk arbeiten.
 
Nachdem Sie den/die Suchpfad/e angege-
ben und das Häkchen davor gesetzt haben, wird in dem entsprechenden Verzeichnis gesucht.
 STL-Grabber-ScanPfa2
 
Wartezeiten:
 
* bis Bearbeitungsstart:
die Zeit, die das System auf eine neue Suchanfrage wartet

* bei Programmstart:
die Zeit, die gewartet wird nachdem der PC hochgefahren wurde und bevor der STL-Grabber gestartet wurde. (Bei PCs im Netzwerk kann es mitunter ein wenig dauern bis alle Verbindungen des Netzwerkes untereinander hergestellt sind)

* Finde *.STL NICHT älter als:
Hier können Sie einstellen, wie alt Objekte / STLs maximal sein dürfen, nach denen gesucht werden soll.

STL-Grabber-Wartezeit

 

 Importmodi: 

In diesem Bereich können Sie festlegen, nach welchen Formaten -z. B. ExoCad- gesucht werden soll. Sie können nach mehreren Formaten gleichzeitig suchen.
STL-Grabber-SuchModi 

 


Wenn Sie alle Eingaben getätigt haben, können Sie den STL-Grabber minimieren. Ein entsprechendes kleines Icon erscheint dann rechts unten in der Startleiste. Um eventuell weitere Einstellungen oder Änderungen vorzunehmen, können Sie dieses Symbol mit einem Rechtsklick auf die Maus jederzeit wieder öffnen.

IMPORT

Import mit AV

 

Mit dem Arbeitsvorbereitungs-Import können Sie Konstruktionen in die Software laden und diese zusätzlich bearbeiten. Nach Anklicken des Import-Buttons auf der Ebene Arbeitsvorbereitung, öffnet sich zunächst ein neues Fenster. Wenn Sie Import erneut anklicken, werden Sie dazu aufgefordert, einen entsprechenden Datensatz zu öffnen. 
ImportAV klein  
 
Hier zu beachten ist, dass Sie auch unterschiedliche Exporte / Datensätze verschiedener Hersteller auswählen und Importieren können. Wählen Sie bitte einen Datensatz aus (hier dargestellt; eine Konstruktion von ExoCad) und drücken anschließend auf öffnen. Der ausgewählte Datensatz wird geladen und Sie können mit Ihrer Bearbeitung fortfahren.   Import-Files 
Wählen Sie im ersten Schritt die Maschine aus, auf der Sie den Datensatz fräsen möchten (dieser Punkt ist wichtig, wenn Sie mehrere Fräsmaschinen betreiben).

AV Material Maschine

 

Wenn Sie die Maschine zugewiesen haben, muss dem Objekt noch ein Material zugewiesen werden. Hierzu wählen Sie nur den entsprechenden Button aus. Jetzt müssen Sie dem Objekt noch eine Strategie zuweisen, damit die Software entsprechend fräsen kann. Zur Auswahl stehen Kronen, Brücken, Teleskope, Abutments und Abutment-Brücken.


AV Maschinenauswahl  

 
Nun können Sie das Objekt „freigeben“.
Auf die Menüfelder „Fräsbearbeitung, Objektbearbeitung und Painter“ gehen wir später ein, bzw. dies sind Bereiche, die für fortgeschrittene Anwender vorgesehen sind. Hierzu beachten Sie bitte in dem Inhaltsverzeichnis das Kapitel 5 - „Fräsbearbeitung für Fortgeschrittene"!
Nachdem Sie das Objekt „freigegeben“ haben und sich kein weiteres Objekt in der Arbeitsvorbereitung befindet, schließt sich die Arbeitsvorbereitung automatisch und Sie befinden sich wieder im Hauptmenü. Die eben noch bearbeitete Konstruktion befindet sich nun im Zahnbrowser.

AV TYPE klein  
Alle relevanten Daten eines Objektes, wie z.B. verwendetes Material, Höhe der Arbeit oder Ähnliches, werden hier noch einmal dargestellt. Sie haben jetzt die Möglichkeit, sich mit einem Filter nur bestimmte Arbeiten anzeigen zu lassen.
Um nun eine Krone zu fräsen, rufen Sie zunächst den Blankbrowser auf. Dazu einfach per Mausklick auf die Schaltfläche „Blankbrowser“ klicken.

AV in die ronde  
 

Nun werden alle vorhandenen Blanks geladen. Hier haben Sie wieder die Möglichkeit, sich per Filter nur bestimmte Blanks oder Maschinen anzeigen zu lassen.


AV in die ronde 2  

 

Mit einem Doppelklick können Sie diesen Blank öffnen und anschließend die Krone aus dem Zahnbrowser in den Blank einpflegen. Sie haben dazu verschiedene Möglichkeiten.
Entweder ziehen Sie den Zahn per "Drag & Drop" aus dem Zahnbrowser und schieben ihn auf den Blank, oder Sie machen im Zahnbrowser einen Doppelklick auf den Zahn, dann wird er automatisch in der Ronde platziert. Da diese Platzierung des Objektes aber noch nicht endgültig ist, kann es zu jeder Zeit an eine andere Stelle verschoben werden.
Sie haben mit einem „neuen“ und leeren Blank begonnen und können sich nun die Position in dem Blank aussuchen. Positionieren Sie den Mauszeiger auf eine beliebige Stelle und klicken mit der linken Maustaste. Direkt danach kommt automatisch das Setzen der Halteelemente / Bars.
Blankbrowser2  
 

Um eine Bar zu setzen, bewegen Sie den Mauszeiger an den Rand des Objektes, es erscheint ein Halteelement. Dieses Halteelement können Sie nach eigenen Wünschen an dem Zahn anbringen. Solange Sie die Position für diese Bar nicht mit einem Linksklick endgültig festgelegt haben, können Sie diese noch verschieben. Zum einen um das Objekt herum, zum anderen auch in der Höhe am Objekt. Um die Bar in der Höhe zu verändern, drehen Sie einfach das Mausrad vor oder zurück. Wenn Sie mit der Lage dieser Bar einverstanden sind, bestätigen Sie Ihre Eingabe mit einem Linksklick auf die Maus. Wenn Sie eine bereits gesetzte Bar ändern oder löschen möchten, genügt ein Doppelklick auf die Bar im Bereich der dünnen roten Linie, die das Fräsobjekt umgibt und die aktuelle Bar wird gelöscht. Oder Sie wählen die Bar per Mausklick aus und drücken die "Entf"-Taste. Anschließend können Sie sofort wieder eine neue Bar setzen.wählen Sie der Bar mit einem Mausklick aus und drücken der "Entf"-Taste.Jetzt können Sie wieder eine neue Bar setzen. bars4       bars1 2 

 
Bis jetzt wurde das Objekt bearbeitet, einer Maschine sowie einem Blank zugewiesen. Jetzt muss dem Objekt noch eine entsprechende Frässtrategie zugewiesen werden. Unser Beispiel zeigt eine „einfache“ Arbeit. Dazu wählen Sie bitte die Strategie „Kronen Standard“ aus.
1-strategie Auswahl  
 
Nachdem alle wichtigen Daten eingegeben wurden, können Sie das Programm starten. Es genügt ein einfacher Klick auf den Button „Fräsen“. Ab diesem Schritt berechnet die DS-CAM Software, anhand der ausgewählten Frässtrategie, welcher Fräser zu welchem Zeitpunkt benutzt werden soll. Dies kann je nach PC-Ausstattung und gegebener Situation einige Zeit dauern.
 
Fräsen Button  
 


Bahnberechnung Der nun folgende Bereich geschieht vollautomatisch und bedarf keiner weiteren Einstellungen!

 

Mit den in diesem Fenster verfügbaren Buttons können Sie verschiedene Anzeige-Optionen aufrufen. Wenn die Berechnung der Fräsbahnen erfolgreich war, wird Ihnen dies in dem linken Bereich angezeigt. Auf der rechten Seite haben Sie die Menüpunkte „Ansichten“, „Simulation“, “Tiefenkontrolle“ sowie die einzelnen „Frässchritte / Bahnen der Frässtrategie“ / Layer".

 Achtung! Wenn Sie bei der Schnellsimulation den Wert Genau oder besser einstellt haben, kann die Simulation längere Zeit in Anspruch nehmen, da das Objekt aus vielen Dreiecken aufgebaut ist. Je „besser“ der Wert für die Simulation gesetzt wird, desto rechenintensiver wird sie: genauere Simulation = mehr Dreiecke = mehr Berechnungszeit!

2-strategie


Linien

Abgesehen von der Berechnung, sollten Sie sich auch IMMER die Fräsbahnen anzeigen lassen. Dazu klicken Sie einfach auf einen oder mehrere Buttons am rechten unteren Bildschirmrand / Layer. In unserem Beispiel wird Ihnen das Schlichten von unten angezeigt. Nachdem nun alle Bahnen berechnet wurden, können Sie sich die Simulation ansehen. Für eine einfache Verblendkrone, wie in dem Beispiel, reicht es vollkommen aus, die Simulationsqualität auf der Einstellung „Schnell“ zu belassen. Klicken Sie nun den Schnellsimulations-Button. Alternativ können Sie sich die Simulation natürlich auch direkt abspielen lassen. Der kleine Regler unterhalb des „Play“-Symboles regelt dabei die Geschwindigkeit, mit der simuliert werden soll.


Schnell-Simu-button

Mit dem Arbeitsvorbereitungs-Import können Sie Konstruktionen in die Software laden und diese zusätzlich bearbeiten. Nach Anklicken des Import-Buttons auf der Ebene Arbeitsvorbereitung, öffnet sich zunächst ein neues Fenster. Wenn Sie Import erneut anklicken, werden Sie dazu aufgefordert, einen entsprechenden Datensatz zu öffnen. 
 
 

 ImportAV klein

Import-Files

Zu beachten ist, dass Sie hier auch verschiedene Exporte / Datensätze verschiedener Hersteller auswählen und importieren können. Bitte wählen Sie einen Datensatz aus (hier nehmen wir eine Konstruktion von ExoCad) und drücken anschließend auf öffnen. Dadurch wird der Datensatz geladen und Sie können mit der Bearbeitung fortfahren.
AV Material Maschine
Wählen Sie im ersten Schritt die Maschine aus, auf der Sie den Datensatz fräsen möchten (dieser Punkt ist wichtig, wenn Sie mehrere Fräsmaschinen betreiben).
Wenn Sie die Maschine zugewiesen haben, muss dem Objekt noch ein Material zugewiesen werden. Hierzu wählen Sie nur den entsprechenden Button aus. Jetzt müssen Sie dem Objekt noch eine Strategie zuweisen, damit die Software entsprechend fräsen kann. Zur Auswahl stehen Kronen, Brücken, Teleskope, Abutments und Abutment-Brücken.

AV Maschinenauswahl

AV TYPE klein
 
Nun können Sie das Objekt „freigeben“.
Auf die Menüfelder „Fräsbearbeitung, Objektbearbeitung und Painter“ gehen wir später ein, bzw. dies sind Bereiche, die für fortgeschrittene Anwender vorgesehen sind. Hierzu beachten Sie bitte in dem Inhaltsverzeichnis das Kapitel 5 - „Fräsbearbeitung für Fortgeschrittene"!
Nachdem Sie das Objekt „freigegeben“ haben und sich kein weiteres Objekt in der Arbeitsvorbereitung befindet, schließt sich die Arbeitsvorbereitung automatisch und Sie befinden sich wieder im Hauptmenü. Die eben noch bearbeitete Konstruktion befindet sich nun im Zahnbrowser.

AV in die ronde
Alle relevanten Daten eines Objektes, wie z.B. verwendetes Material, Höhe der Arbeit oder Ähnliches, werden hier noch einmal dargestellt. Sie haben jetzt die Möglichkeit, sich mit einem Filter nur bestimmte Arbeiten anzeigen zu lassen.
Um nun eine Krone zu fräsen, rufen Sie zunächst den Blankbrowser auf. Dazu einfach per Mausklick auf die Schaltfläche „Blankbrowser“ klicken.

AV in die ronde 2

Nun werden alle vorhandenen Blanks geladen. Hier haben Sie wieder die Möglichkeit, sich per Filter nur bestimmte Blanks oder Maschinen anzeigen zu lassen.

Blankbrowser2
Mit einem Doppelklick können Sie diesen Blank öffnen und anschließend die Krone aus dem Zahnbrowser in den Blank einpflegen. Sie haben dazu verschiedene Möglichkeiten.
Entweder ziehen Sie den Zahn per "Drag & Drop" aus dem Zahnbrowser und schieben ihn auf den Blank, oder Sie machen im Zahnbrowser einen Doppelklick auf den Zahn, dann wird er automatisch in der Ronde platziert. Da diese Platzierung des Objektes aber noch nicht endgültig ist, kann es zu jeder Zeit an eine andere Stelle verschoben werden.
Sie haben mit einem „neuen“ und leeren Blank begonnen und können sich nun die Position in dem Blank aussuchen. Positionieren Sie den Mauszeiger auf eine beliebige Stelle und klicken mit der linken Maustaste. Direkt danach kommt automatisch das Setzen der Halteelemente / Bars.

Um eine Bar zu setzen, bewegen Sie den Mauszeiger an den Rand des Objektes, es erscheint ein Halteelement. Dieses Halteelement können Sie nach eigenen Wünschen an dem Zahn anbringen. Solange Sie die Position für diese Bar nicht mit einem Linksklick endgültig festgelegt haben, können Sie diese noch verschieben. Zum einen um das Objekt herum, zum anderen auch in der Höhe am Objekt. Um die Bar in der Höhe zu verändern, drehen Sie einfach das Mausrad vor oder zurück. Wenn Sie mit der Lage dieser Bar einverstanden sind, bestätigen Sie Ihre Eingabe mit einem Linksklick auf die Maus. Wenn Sie eine bereits gesetzte Bar ändern oder löschen möchten, genügt ein Doppelklick auf die Bar im Bereich der dünnen roten Linie, die das Fräsobjekt umgibt und die aktuelle Bar wird gelöscht. Oder Sie wählen die Bar per Mausklick aus und drücken die "Entf"-Taste. Anschließend können Sie sofort wieder eine neue Bar setzen.


 

bars4bars1 2

Bis jetzt wurde das Objekt bearbeitet, einer Maschine sowie einem Blank zugewiesen. Jetzt muss dem Objekt noch eine entsprechende Frässtrategie zugewiesen werden. Unser Beispiel zeigt eine „einfache“ Arbeit. Dazu wählen Sie bitte die Strategie „Kronen Standard“ aus.

1-strategie Auswahl
 

In einem späteren Kapitel wird noch einmal genau auf den Bereich „Frässtrategien“ eingegangen.

Nachdem alle wichtigen Daten eingegeben wurden, können Sie das Programm starten. Es genügt ein einfacher Klick auf den Button „Fräsen“. Ab diesem Schritt berechnet die DS-CAM Software, anhand der ausgewählten Frässtrategie, welcher Fräser zu welchem Zeitpunkt benutzt werden soll. Dies kann je nach PC-Ausstattung und gegebener Situation einige Zeit dauern.

 

Fräsen Button

Bahnberechnung

Der nun folgende Bereich geschieht vollautomatisch und bedarf keiner weiteren Einstellungen!
 
Mit den in diesem Fenster verfügbaren Buttons können Sie verschiedene Anzeige-Optionen aufrufen. Wenn die Berechnung der Fräsbahnen erfolgreich war, wird Ihnen dies in dem linken Bereich angezeigt. Auf der rechten Seite haben Sie die Menüpunkte „Ansichten“, „Simulation“, “Tiefenkontrolle“ sowie die einzelnen „Frässchritte / Bahnen der Frässtrategie“ / Layer".
2-strategie
Achtung! Wenn Sie bei der Schnellsimulation den Wert „Genau“oder besser einstellt haben, die Simulation eine lange Zeit in Anspruch nehmen, da das Objekt aus vielen Dreiecken aufgebaut ist. Je „besser“ der Wert für die Simulation gesetzt wird, desto rechenintensiver wird sie: -> genauere Simulation = mehr Dreiecke = mehr Berechnungszeit!
Linien

Abgesehen von der Berechnung, sollten Sie sich auch IMMER die Fräsbahnen anzeigen lassen. Dazu klicken Sie einfach auf einen oder mehrere Buttons am rechten unteren Bildschirmrand / Layer. In unserem Beispiel wird Ihnen das Schlichten von unten angezeigt. Nachdem nun alle Bahnen berechnet wurden, können Sie sich die Simulation ansehen. Für eine einfache Verblendkrone, wie in dem Beispiel, reicht es vollkommen aus, die Simulationsqualität auf der Einstellung „Schnell“ zu belassen. Klicken Sie nun den Schnellsimulations-Button. Alternativ können Sie sich die Simulation natürlich auch direkt abspielen lassen. Der kleine Regler unterhalb des „Play“-Symboles regelt dabei die Geschwindigkeit, mit der simuliert werden soll.

Schnell-Simu-button
Sie können sich die Simulation aber auch auf verschiedene Arten anzeigen lassen. Aus praktischer Sicht empfiehlt es sich, das Feld „Sim. Resthöhe“ zu aktivieren. Anhand der farblichen Markierung ist nun ersichtlich, wie genau der Fräsvorgang ist und ob eventuell noch Restmaterial übrig bleibt. Grüne Bereiche bedeuten, dass genau so ausgefräst wurde, wie es sein sollte. Rote Stellen zeigen an, dass der Fräser / die Frässtrategie diese Stellen nicht erreicht hat und somit Restmaterial vorhanden ist.

 

 Nachfolgend drei Bilder für die verschiedenen Simulationen:

ARBEITSVORBEREITUNG

Arbeitsvorbereitung

Fissur festlegen

Für den Fall, dass Sie eine dreigliedrige Brücke, vollautomatisch mit divergierenden Einschüben importieren wollen. Hier erkennt die Software nicht automatisch, dass das importierte Objekte auch eine Fissur besitzt, oder wo sie beginnt bzw. endetUm diese Arbeit Fräsen zu können müssen Sie der DS CAM Software diese Informationen übermitteln.Mit Installation der Software haben Sie bereits vorgefertigte Frässtrategien erhalten, in denen Steps für das Fräsen von Fissuren vorgesehen sind. Wenn Sie nun einem Objekt eine Strategie mit Fissur-Fräsung zuweisen, dann erkennt die Software zwar, dass sie eine Fissur fräsen soll, aber Sie müssen immer noch angeben, wo sich die Fissur befindet.Nachdem Sie die Arbeit importiert, der Maschine zugewiesen, Material und Objekttyp ausgewählt haben, klicken sie auf Fräsbearbeitung. Im Anschluss wählen Sie die Strategie aus, mit der das Objekt gefräst werden soll.Hierzu klicken Sie bitte am rechten Bildschirmrand unter dem Bereich  Wahl der Strategie auf den Ihres Objektes entsprechenden Button. (Hier im u. g. Bsp. Brücke mit Fissur)Daraufhin klicken Sie auf das Dreieck rechts neben der Bezeichnung Wahl der Strategie, um dieses Menü wieder zu minimieren.In der jetzt zu sehenden Ansicht erkennen Sie, dass der Button der Fräsbearbeitung immer noch orange aufleuchtet.Dieses Aufleuchten weist Sie nochmals darauf hin, dass sich in der jetzigen Frässtrategie ein oder mehrer Steps befinden, wo noch kein Bereich markiert bzw. definiert wurde. Strategie-auswahl 1  Am rechten Bildschirmrand können Sie nun erkennen, welche Schritte Ihnen noch FehlenDa in diesem Bsp. die Brücke als reines STL-File importiert wurde, ist keine Fissur markiert, ebenso sind keine Einschübe definiert. Beides Wir nun nacheinander behandelt. Klicken Sie zunächst auf den Button Farbe fräsen-Fissur. Jetzt öffnet sich ein Menü indem Sie entscheiden können, ob Sie die Fissur manuell setzen oder ob sie automatisch erkannt werden soll. Fissur-Button   Über den Button Settings/Einstellungen können Sie noch einige Optionen einstellen.  Für unser Beispiel sind die werksseitig eingetragenen Werte optimal, so dass Sie die Fissuren-Erkennung, mit einem Klick auf die Schaltfläche Automatik, starten können. Sind Sie mit der automatischen Erkennung zufrieden, bestätigen Sie dies mit OK Zurück und  die Fissurenerkennung ist damit abgeschlossen.Fissur-Button-Menü 
Nebenstehend eine Krone
  • links ohne
  • rechts mit automatischer Fissurenerkennung
Fissur-unbemalt
Fissur-bemalt

Einschub definieren

  1. Einschub automatisch erkennen

    Da der Import anfangs nur ein reines STL-File war, fehlt der DS-CAM Software die Information über Einschübe. Daher leuchtet der Button für Einschübe momentan immer noch orange auf.


    Genau wie ein automatisches Finden der Fissur, ist dies auch für Einschübe möglich. Wie zuvor reicht ein Klick auf den Button Auto. Wenn Sie die nötigen Einstellungen in Settings vorgenommen haben können Sie nach zusätzlichen Eigenschaften über den Menüpunkt Features suchen oder suchen lassen.

    In unserem Bsp. hat die automatische Erkennung der Einschübe alle möglichen Einschübe erkannt. Klicken Sie nun auf den Button OK/Zurück und dieser Bereich ist abgeschlossen.

    Für den Fall, dass der Einschub einmal nicht erkannt wurde, können Sie ihn auch noch manuell einstellen. 

    Einschübe Button

  2. Einschub manuell festlegen

    Hat die automatische Erkennung nicht alle oder keinen Einschub gefunden, müssen diese manuell eingeben werden!

     

     

    Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche Kurve wählen. Nachdem Sie das Feld angewählt haben, ändert sich optisch erst einmal nichts. Wenn Sie nun aber den Mauszeiger auf das Objekt an die Präparationsgrenze bewegen, versucht die DS-CAM Software dort eine Kurve zu legen.

    Beim Setzen der Linie/Kurve kann es passieren, dass diese nicht ganz geschlossen wird.

    Um aber dennoch eine korrekte Linie/Kurve zu bekommen, gibt es wieder mehrere Wege, die Sie gehen können. Der einfachste Weg dabei ist, den Regler bei Kantenschwelle [+-°] ein wenig zu verändern. Schieben Sie ihn nach links,  nehmen die Kanten zu, schieben Sie nach rechts, nehmen die Kanten ab.

    Kurve-wählen

    Haben Sie für Ihre Arbeit einen passenden Kantenschwellwert (bei welchem die Linie durchgängig ist) gefunden, klicken Sie mit der linken Maustaste einmal darauf. Sofort wechselt die Ansicht direkt in die Kavität (diese Ansicht bildet gleichzeitig Einschubs-Richtung). Jetzt richten Sie diese Ansicht so aus, dass möglichst wenig "untersichgehende" Bereiche verbleiben. Das Ausrichten dieses Einschubs erfolgt aus der Z-Achse (Verlauf des Fräsers).

     

    TIPP:
    Sollte das Verstellen des Kantenschwellwertes nicht den gewünschten Erfolg haben, können Sie an dem Objekt auch Bereiche farblich markieren, über die Sie dann Ihre Kurve wählen. Kurve unfein

  3. Einschub Härtefälle

    Sollten Sie trotz alledem noch Probleme mit den Einschüben bzw. der Präparations-Grenzen-Erkennung haben, bietet Ihnen die DS-CAM Software noch weitere Möglichkeiten. Sie können z. B. die Kurven auch selbst definieren.

    Sie befinden sich in dem Menü Einschübe. Wählen Sie in dem Menü am rechten Bildschirmrand den Button Polylinie setzen. Nachdem Sie diesen gedrückt haben und den Mauszeiger auf das zu fräsende Objekt bewegen, bildet sich an der Spitze des Mauszeigers eine hellblaue Kugel.

    Sie können die Konstruktion nach wie vor drehen und kippen. Bewegen Sie die Maus in die Nähe der Präparationsgrenze. Wenn Sie nun die Shift-Taste   

    drücken und gedrückt halten, können Sie mit jedem Linksklick der Maus einen Punkt setzen. Gehen Sie nun einmal im Kreis herum vor, bis Sie zu einem Ergeshifttastebnis kommen, wie rechts im Bild dargestellt. Diesem Einschub müssen Sie nun noch eine Fräsrichtung / Ausrichtung zuweisen. Dazu klicken Sie auf den Button Fräsrichtung, nun können Sie den Einschub ausrichten. Sind Sie mit der Ausrichtung zufrieden,  bestätigen Sie dies mit Einschub OK.

    POLYLINE

     

     

  4. Einschub Gruppen Index

    In der V3 der DS-CAM Software, werden in der Standard-Einstellung alle Einschübe einer Arbeit gleichartig behandelt und nacheinander gefräst.

    Sind Sie mit der Erkennung einverstanden, klicken Sie auf OK/Zurück, jetzt sind die Einschübe abgeschlossen.

     

    Falls Sie nur einen einzelnen oder nur eine bestimmte Anzahl an Einschüben fräsen möchten, haben Sie hier die Möglichkeit, jedem Einschub einen eigenen Index / Gruppenindex zu geben. (Ob und welchen Index ein Einschub hat, sehen Sie am rechten oberen Bildschirmrand).

    In dem rechten Bild ist eine Brücke mit zwei Einschüben dargestellt. In unserem Beispiel haben wir dem einen Einschub den Gruppenindex (GI) von „1“ und dem anderen einen GI von „5“ gegeben. Damit Sie diesen Wert auch nachvollziehen können, wird der Gruppen-Index Einschübe indexierung 1nochmals in der Liste aller Einschübe pro Einschub angezeigt. Hier wurde den Einschüben definitiv jeweils ein einzelner Index zugewiesen. Nun kann die Brücke gefräst werden. Wenn Sie nun die bisherige Frässtrategie auf diese Brücke anwenden würden, hätten Sie am  Ende ein Ergebnis, als hätten Sie den Einschüben keinen Index zugewiesen. Da Sie aber möchten, dass einer der beiden Einschübe NICHT ausgefräst wird, müssen Sie die Frässtrategie noch entsprechend ändern und angeben, welcher der Einschübe ignoriert werden soll. 

     

     

    Öffnen Sie zuerst die Werkzeuge, wählen Sie dann das Material sowie die entsprechende Frässtrategie aus. Suchen Sie den Step für Einschübe in Ihrer Strategie und klicken auf „Erweitert“.

    wähle mill directions

     

    Da Sie an der bisherigen Strategie nur wenig verändern müssen, belassen Sie alle anderen Einstellungen und beachten in diesem Moment nur den folgenden Bereich:

    Mill-directions


    In diesem Fenster geben Sie an, welcher Einschub gefräst und welcher geschlossen werden soll. In unserem Beispiel gehen wir davon aus, den Einschub mit dem „GI 1“ nicht, den Einschub mit dem „GI 5“ ganz zu fräsen. Setzen Sie die Häkchen wie folgt:


    1
    = "diese schliessen" und 5 = "diese fräsen"

    Die Bezeichnung „diese schliessen“ bezieht sich auf die Kavität mit dem entsprechenden Gruppenindex (GI). Sie wird intern -während der Berechnung- geschlossen. D.h., dass die Schlichtvorgänge in dieser Kavität einfach ausgelassen werden.


    Auf dem oberen Bild können Sie deutlich erkennen, dass die Bahnen für den Einschub (GI1) nicht berechnet wurden. Auf dem Bild darunter sehen Sie die entsprechende Simulation dazu. Bei der Simulation wird sichtbar, dass die „kleine“ Kavität bereits durch die Schrupp-Schritte der Frässtrategie ausgefräst wurde (Standart-Einstellung). Da diese Kavität ja nicht mehr nachgefräst werden soll, sieht das Ergebnis sehr „rau“ aus. Möchten Sie aber, dass selbst bei den Schrupp-Schritten die Kavität(en) ausgelassen werden soll(en), so müssen Sie an der ganzen Strategie Änderungen vornehmen.


    ACHTUNG:

    Da das „Herausnehmen“ eines Einschubes nicht der Regelfall ist, wird der Weg dorthin relativ kurz gehalten. Ebenso sollten Sie die folgenden Schritte wirklich nur tätigen, wenn Sie über genügend Erfahrung verfügen.

    (Machen Sie unbedingt eine Sicherheitskopie der Strategien)!!!

    1. Schrupp-Schritt von unten: Das Feld „keine Kavität“ auswählen

    no cavitiy icon

    2. Drag&Drop des Icons „Fein kreuzweise Kavität“ in die Strategie

    3. Diesem Step das richtige Tool zuweisen und alle anderen Einstellungen wie Drehzahl usw. einstellen. Danach rufen Sie die Erweiterten Einstellungen für diesen Step auf und stellen dort, wie bereits oben, die Einschub-Gruppen ein

    4. Damit haben Sie alle notwendigen Einstellungen für diesen speziellen Fall vorgenommen. Die Arbeit kann nun berechnet und anschließend gefräst werden

    ACHTUNG:

    Da für diesen Fall Änderungen an der Frässtrategie vorgenommen wurden, ist es ratsam, diese auch wieder rückgängig zu machen (sofern Sie sich vorher nicht eine Kopie der Strategie gemacht haben).

 

Painter benutzen

Mit Sicherheit werden Sie irgendwann an den Punkt kommen, ab dem Ihre bisherigen Frässtrategien nicht ganz ausreichen oder aber, bestimmte Bereiche nicht, oder nicht so wie gewünscht, ausgefräst werden.

Um diese Bereiche aber dennoch auszufräsen, können Sie diese mit Hilfe des Painters farblich markieren. Sie befinden sich noch immer in der Arbeitsvorbereitung. Das nachfolgende Bild zeigt ein Fräsobjekt (hier ein Steg), an dem bereits alle Einschübe gesetzt wurden und nun die Berechnung gestartet werden kann.

Steg UNpainted nosimu

Nachdem das Objekt berechnet wurde, können Sie sich das Ergebnis erst einmal als Simulation anschauen. Beim genauen Betrachten wird Ihnen auffallen, dass es hier und da Bereiche gibt, die noch genauer ausgefräst werden könnten.

Steg-UNpainted area2 SIMU

In unserem Beispiel interessieren uns aber lediglich die scharfen Kanten. Es gäbe an diesem Objekt zwar noch andere Bereiche, aber für unser Beispiel ist der nachfolgend beschriebene Weg durchaus ausreichend, um zu dem gewünschten Ergebnis zu kommen.

Steg painted area Simu.jpg

Wählen Sie in der Arbeitsvorbereitung das zu bearbeitende Objekt aus, klicken dann oben auf den Button „Painter“. Am rechten Bildschirmrand öffnet sich ein neues Menü, das in drei Bereiche aufgeteilt ist.


Kantenschwelle [+-°]:

Durch Verschieben des Reglers ändern Sie die Auflösung bzw. die Zusammensetzung des Objektes aus Polygonen/ Dreiecken.

  • Verschieben Sie den Regler nach rechts, umso „runder“ wird das Fräsobjekt abgebildet

Kanten werden somit geglättet

  • Verschieben Sie den Regler nach links (oder gegen 0°), umso „scharfkantiger“ wird das Fräsobjekt abgebildet

Kanten nehmen zu

Nur Farbränder – Button:

Durch Drücken dieses Knopfes, wird die Erkennung von Kanten / Linien deaktiviert. Somit werden ausschließlich Farben zur Erkennung verwendet.

Fräsbereich durch malen setzen

 

Das Anmalen von Flächen allein reicht jedoch nicht aus. Sie müssen Ihrer Strategie nun noch einen weiteren Step "Farben fräsen"hinzufügen. Zu diesem Kapitel kommen wir nach dem Kapitel „Fräsbereich durch Klick setzen“.

 

Fräsbereich durch Klick setzen

Im Gegensatz zum „Fräsbereich durch malen setzen“, benötigen Sie hier, nach dem Auswählen der Farbe, nur noch einen Klick auf das Objekt und die angrenzende Fläche ist mit der gewählten Farbe sichtbar.malen durch click
Zusätzlich bieten sich hier noch vier weitere Felder, die Sie getrennt voneinander aktivieren können.


Kavitäten:

Wenn Sie hier ein Häkchen setzen und den Mauszeiger auf das Objekt / Kavität bewegen, wird die Fläche um den Mauszeiger bis zum Ende einer Fläche mit Farbe ausgefüllt.

Wenn Sie nun auf die linke Maustaste klicken, ist der Bereich „bemalt“

Übermalen:

Wenn an einem Objekt bereits eine farbliche Markierung vorhanden ist, so können Sie diese hiermit übermalen.

Das Übermalen bezieht sich jedoch nur auf „per Klick“ und übermalt die gesamte Fläche, die gerade markiert ist.

Möchten Sie an dieser Stelle jedoch nur einen kleinen Bereich übermalen, so empfiehlt es sich, das „Malen durch Setzen“ zu verwenden.

Sensitiv:

Ist dieses Feld aktiviert so wird, abhängig vom Objekt, nur ein bestimmter Bereich markiert.

Fluten:

Wenn Sie dieses Feld aktiviert haben und den Mauszeiger über das Objekt bewegen, so wird es von der Okklusionsebene / Höckerspitzen ausgehend nach basal „geflutet“ bzw. „markiert“.

 

Farbe fräsen

Damit eine bemalte Fläche auch wirklich ausgefräst wird, müssen Sie zu Ihrer Frässtrategie noch einen weiteren Step hinzufügen. Per Drag&Drop ziehen Sie den Step „Farben fräsen“ von oben in Ihre Strategie. Da jetzt nur noch diese Feinheit sauber herausgearbeitet werden soll, macht es Sinn, das Farben fräsen eher an das Ende der Strategie zu setzen.


Bitte berücksichtigen Sie, dass Sie diesen Step als vorletzten Step benutzen. Der letzte Step einer Frässtrategie sollte möglichst immer das Bar-Cutting sein!

Farbe in strat1

Sie müssen diesem Step nun noch das passende Werkzeug zuweisen. Anschließend öffnen Sie die erweiterten Einstellungen und stellen noch die für das gewählte Werkzeug passenden Werte (z.B. Bahnabstand usw.) ein. Dann setzen Sie ein Häkchen bei der Farbe, mit der Sie das Objekt / Stelle zuvor bemalt haben.
 

Damit ist die obige Strategie um „Farben fräsen“ erweitert. Ob die von Ihnen gewählten Einstellungen korrekt sind, kann an dieser Stelle nicht beurteilt werden!

 Farbe in strat1 erweiterte Einst

Objektbearbeitung

Da zahntechnische Konstruktionen meist eine definierte Einschubrichtung besitzen, sind Sie recht häufig durch diese schon stark eingeschränkt. Dass es dadurch hier und da zu Problemen oder unschönen Ergebnissen kommen kann, dürfte wohl selbst einem unerfahrenen Benutzer einleuchten. In der V3 der DS-CAM wurde Ihnen deshalb die Möglichkeit gegeben, Ihre Konstruktionen über die Objektbearbeitung so auszurichten, wie es Ihnen am besten gefällt oder anders gesagt, wie es für das Objekt / Fräsvorgang am sinnvollsten ist. Da die Objektbearbeitung Teil der Arbeitsvorbereitung ist, werden wir an dieser Stelle nicht mehr auf Kantenschwelle und Ansichten eingehen.

 

Schnitte:

Hier können Sie sich durch das Setzen von Häkchen und Verschieben der Regler den oder die Querschnitte der Konstruktion anzeigen lassen.Hauptmenue-Objektbearbeitung klein

Dreiecke:

Mit dem Button „Unterteilen“ können Sie noch weitere Dreiecke an dem Objekt erzeugen, bzw. wird hierdurch das bisherige Objekt in weitere Dreiecke unterteilt.

Es kann z.B. vorkommen, dass ein importiertes Objekt aus wenigen Dreiecken (warum auch immer) besteht und es schwierig wird, die Arbeit im Blank mit Bars zu versehen. Sind an einem Objekt bereits viele Dreiecke vorhanden, so wird das Drücken dieser Schaltfläche keinen Effekt bringen oder anders gesagt, die DS-CAM Software teilt Ihnen mit, ob und/oder wie viele Dreiecke nun hinzugefügt wurden. Dies ist z.B. sehr hilfreich, wenn Sie kleine Farbplättchen (etwa zur Farbmessung für Zirkon) fräsen möchten.


Reparieren:

Da es durchaus vorkommen kann, dass Datensätze, bedingt durch die digitale Übertragung, auch einmal fehlerhaft oder nicht ganz übertragen werden, bietet die DS-CAM die Möglichkeit, diese auch wieder zu reparieren. Durch Drücken dieser Schaltfläche wird versucht, den Datensatz wieder zu reparieren. Ob dies allerdings erfolgreich ist, hängt natürlich wiederum von der Konstruktion ab.


Peak-Filter

Mithilfe des Peak-Filters können Sie die Oberfläche von zu fräsenden Objekten verändern bzw. glätten. Dieses Tool sollten Sie nur unter größter Sorgfalt verwenden, denn die Glättung der Oberfläche am Objekt passiert undefiniert (bzw. hat es den Anschein). Es kann durchaus passieren, dass auch Stellen geglättet werden, die Sie so garnicht geglättet haben möchten, wie z.B. Präparationsgrenzen.

 

STL Ausrichtung:

Hierüber können Sie das Objekt nach Ihren Wünschen ausrichten. Dieses Fenster ist in vier Areale unterteilt, welche für sich selbsterklärend sind. Wenn Sie mit der linken Maustaste in eines der Areale „Draufsicht, Untersicht und Seitenansicht“ klicken, können Sie das Objekt nach Ihren Wünschen ausrichten.

Durch Bewegen des Mausrades wird die Ansicht auf das Objekt noch vergrößert oder verkleinert. In dem Areal „Perspektive“jedoch, funktioniert das Ganze ein wenig anders. Während Sie bei „Drauf-, Unter- und Seitenansicht“ sofort eine Veränderung bemerken, können Sie in der Perspektive das Objekt drehen und wenden wie Sie wollen, aber es hat keine Auswirkung auf das Objekt. Es dient nur dazu, das Objekt so zu drehen, dass Sie von allen Seiten schauen können, ob die Ausrichtung so in Ordnung ist.

Hilfreich ist es, wenn Sie sich unter „Ansichten“ die Hinterschnitte anzeigen lassen. Das Ausrichtungsmenü am rechten Bildschirmrand ist sehr einfach und selbsterklärend.

 

Ausrichtung OB
 
 
 
 
Das Ausrichten "per Hand" in der Objektbearbeitung, wird Ihnen nur "bedingt" genau gelingen, da es äußerst schwierig ist, die Ausrichtung mit der Maus genau so zu steuern, wie Sie es möchten. Für den Großteil reicht eine Ausrichtung der Arbeit unter Verwendung der Maus vollkommen aus. Allerdings gibt es aber auchSTL-Feinausrichtung immer wieder Konstruktionen, bei denen eine Ausrichtung möglichst genau sein muss. Um also möglichst "genau" zu sein, reicht ein "per Hand" ausrichten nicht aus, Sie benötigen hierzu definitive Werte, wie z.B. den Winkel.

Möchten Sie das Objekt lediglich um ein paar Grad kippen, so tragen Sie den Winkelwert in das entsprechende Feld ein. Durch Drücken der + und - Tasten, wird das Objekt jeweils um den eingetragenen Wert der gewählten Achse gedreht.

In unserem Beispiel haben wir in dem obersten Feld einen Wert von 12° eingegeben. Durch jeden Klick auf das Plus oder Minus-Symbol, kippt das Objekt jeweils um 12 Grad weiter. In unserem Beispiel würde das nun wie folgt aussehen:


A: 1. Klick - Objekt wird um 12 Grad gedreht

B: 2. Klick - Objekt wird um weitere 12 Grad gekippt

C: das Objekt wurde bisher um 24 Grad geneigt

 

Ausrichten auf Oberfläche

 

Sie können das Objekt auch auf eine bestimmte Fläche/Oberfläche hin ausrichten. Dazu genügt ein Klick auf die Schaltfläche, anschließend wählen Sie in der Perspektiven Ansicht die Fläche aus, mit der Sie das Objekt ausrichten möchten. (Es erscheint ein gelber Pfeil, der bei der Ausrichtung hilfreich ist!!!) Durch die DS-CAM Software wird das Objekt in Echtzeit auf die gewünschte/gewählte Fläche ausgerichtet. Durch einen  Linksklick mit der Maus, bestätigen Sie die gewählte Ausrichtung. Anschließend drücken Sie die OK-Schaltfläche.

Ausrichten am Loch:

Möchten Sie ein Objekt anhand eines Loches ausrichten, können Sie dies ganz einfach über diese Schaltfläche. Klicken Sie zunächst auf den Button in diesem Fenster, um die Locherkennung zu starten. Jetzt wählen Sie in der Perspektiven Ansicht das Loch aus, nach dem Sie das Objekt ausrichten möchten. Schon während Sie mit dem Mauszeiger über das Objekt fahren, wird das Objekt entsprechend ausgerichtet. Durch einen Klick mit der linken Maustaste, bestätigen Sie diese Ausrichtung. Durch einen weiteren Klick auf die OK-Schaltfläche, wird die Ausrichtung übernommen.

 

ACHTUNG:

Das Neuausrichten und Speichern des Fräsobjektes, sollte unter großer Sorgfalt geschehen! Jede Arbeit, die Sie importieren, hat -bedingt durch den jeweiligen Anwender- eine gewisse Grundausrichtung. Diese wird hierbei überschrieben und kann nach der Speicherung nicht wieder auf den Ursprung zurückgesetzt werden. Sie können diese Ausrichtung zwar jederzeit wieder in diesem Fenster ändern, die Grundausrichtung werden Sie  aber so nicht oder nur sehr schwer wieder herstellen können. Um die ursprüngliche Grundausrichtung wieder herzustellen, müssten Sie die Arbeit neu in die DS-CAM Software V3 importieren.

Tiefenbegrenzung / Schließflächen

Tiefenbegrenzung-menu.jpg
 

Um zu verhindern, dass ein Fräser aufgrund seiner Geometrie wirklich alles versucht auszufräsen, können Sie mit der DS-CAM über eine Schließfläche bestimmen "STOPP" hier geht es nicht weiter! Somit ist dort definitiv Schluss und der Fräser kann nicht versuchen, noch minimal in der Tiefe etwas "herauszuholen". Auch wenn es für den Fräser möglich wäre jede Kleinigkeit auszufräsen, besteht doch die Gefahr, dass das Objekt beschädigt wird (Ausbruch o.ä.).


Sie geben mit der DS-CAM also vor, fräse von oben bis zur Markierung. Dadurch bleibt die engere Stelle unter der Schließfläche unberührt. Sie könnten jetzt diesen Frässchritt mit einem kleineren Fräser nochmals nachfräsen, dies ist aber nicht notwendig. Wenn Sie sich jetzt fragen, WARUM hier nicht nochmals ein kleinerer Fräser verwendet wird...


...der Grund ist folgender: Da die Kavität später von unten nochmals feinst ausgefräst werden muss, wird der feine Fräser von unten dort auch hineinfahren und den Bereich freilegen. Wenn Sie eine Schließfläche setzen möchten, reicht ein einfacher Klick auf den Button "Tiefenbegrenzung" und es öffnet sich ein kleines, leicht verständliches Menü. Einige der Punkte sollten Sie bereits kennen. Sind an dem Objekt bereits Kanten vorhanden, die Sie verwenden können, klicken Sie auf die Schaltfläche "Mitte". Anschließend fahren Sie mit dem Mauszeiger an diese Kante. Wie gewohnt, sollte sich jetzt eine Kurve an der Kante bilden. Durch einen Linksklick mit der Maus bestätigen Sie dies und die Schließfläche ist gesetzt.

 

Sie haben natürlich auch wieder die Möglichkeit, Ihre gesetzten Flächen zu löschen. Entweder alle auf einmal oder nur einzelne, die Sie auswählen können. Wenn Sie die Festlegung der Schließfläche/n beenden möchten, bestätigen Sie dies über den OK-Button.

 

Schließflächen Durchmesser1

Wie Sie links auf dem Bild erkennen können, hat der Schraubenkanal einen Durchmesser von 2,3 mm. Die Schließfläche kann hier festgelegt werden (wollen wir in unserem Beispiel jedoch nicht, da wir diese Kante  für eine Kontur-Fräsung noch benötigen).
Schließflächen Durchmesser2Hier beträgt der Durchmesser lediglich 1,60 mm. Es empfiehlt sich, hier die Schließfläche zu setzen.
Wie in den obigen Bildern gezeigt, ist es möglich, die Schließfläche an mehreren Stellen anzubringen. Wo Sie eine Schließfläche legen, ist natürlich Ihnen überlassen. Aus Erfahrung empfiehlt es sich aber, für die Schließfläche, wie in dem unteren Bild erkennbar, die innere Kurve zu wählen.
 
Steg-Tiefenbegrenzung.jpg
 
 
 
 
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Tiefenbegrenzung erweitert // bei schwer festlegbarer Kurve

Es kann immer mal wieder vorkommen, das sich eine Tiefenbegrenzung

  • A - nicht setzen lässt (z.B. wenn keine Kurve gefunden wird)

oder

  • B - Sie diese an eine Stelle Ihrer Wahl setzen möchten.
Hier können Sie sich damit behelfen, indem Sie den Painter benutzen. Sie malen sich also eine Fläche an der Stelle, an der Sie eine Schließfläche/Tiefenbegrenzung haben möchten. Danach gehen Sie wieder in die Fräsbearbeitung. Hier können Sie bei der Tiefenbegrenzung die Schaltfläche "Mitte" anwählen. Zusätzlich aktivieren Sie oben den Button "Nur Farbränder". Wenn Sie nun mit dem Mauszeiger auf die gerade "gepaintete / gemalte" Fläche fahren, wird diese Fläche (gelbe Linie) erkannt. Mit einem Linksklick auf die Maus, bestätigen Sie diese "neue" Tiefenbegrenzung/Schließfläche.

BLANKS

Blanks anlegen & Einstellungen

Neue Ronde

Da Sie die Software neu installiert haben und somit noch keine Ronde angelegt wurde, beginnen Sie mit diesem Schritt.


Ronde-einzeln

Für unser Beispiel legen Sie eine Zirkonoxid-Ronde mit einer Höhe von 12mm an. Dazu wählen Sie in dem rechten Menü zuerst das gewünschte Material aus (in diesem Fall ZrO), anschließend klicken Sie auf die Ronde mit der gewünschten Stärke.

Beispielronde

Bevor Sie mit dem Fräsen beginnen können, müssen Sie zunächst die entsprechenden Ronden (nachfolgend auch Blanks genannt) anlegen. Dazu klicken Sie auf den Button „Blanks“.

Blanks

Hierdurch wird die „Rondenverwaltung“ geöffnet. Hier haben Sie die Möglichkeit, alle Ronden, egal ob bereits vorhandene oder zukünftige, zu verwalten. Die Rondenverwaltung ist in drei Bereiche aufgeteilt:

 

  • Neue Ronde
  • Vorhandene Ronde öffnen
  • Datenbank
Rondenverwaltung

Nun müssen Sie dem Blank noch ein paar spezifische Daten zuweisen. Bitte beachten Sie, dass manche Daten unumgänglich sind.

Nummer:

Das kleine gelbe Kästchen: Hier können Sie ein Kürzel für das Material oder aber für den jeweiligen Benutzer eintragen.

Das nachfolgende grüne Kästchen: In diesem Feld wird jedem Blank eine universelle Nummer zugewiesen. Diese besteht in den ersten acht Zeichen aus dem Datum, an dem der Blank erstellt wurde, sowie einer fortlaufenden Nummer.

 

Charge:
Die Chargennummer muss bei jedem Blank eingetragen werden. Sie befindet sich üblicherweise direkt auf dem Blank oder aber ist auf der Verpackung aufgedruckt.

(für unser Beispiel tragen wir 12345 ein)

 

Hersteller:
Selbsterklärend (für unser Beispiel tragen wir ABCdef ein)

 

Bezeichnung:
Hier können Sie der Ronde einen Namen geben, z.B.: ZrO 12 mm

 

Sinterschrumpf-Faktor:

Den Wert, den Sie hier eintragen, muss mit der Angabe auf der Ronde übereinstimmen. Für unser Beispiel tragen Sie als Sinterschrumpf 1,2575 ein. Sie haben die Möglichkeit, verschiedene Schrumpfungen anzugeben. Es gibt mittlerweile Ronden mit nur einer Sinterschrumpfung in alle Richtungen, hierbei schrumpft das Objekt in jede Richtung gleichmäßig. Es gibt aber auch Ronden mit unterschiedlichen Schrumpfungen. So kann es vorkommen, dass Ronden einiger Hersteller in den Richtungen X und Y eine gleiche Schrumpfung aufweisen, aber in der Z-Achse einen anderen Wert haben.

In unserem Beispiel gehen wir davon aus, dass vor Ihnen ein Blank mit nur einem Schrumpfungswert liegt. Hierzu tragen Sie den Wert bei X ein. Der  Wert für Y und Z wird nun automatisch gesetzt. Sollten Sie jedoch einen Blank mit unterschiedlichen Schrumpfungen haben, setzen Sie ein Häkchen bei 3D (XYZ) und können somit für jede Achse einen unterschiedlichen Schrumpfungsfaktor eingeben.

 

Rondentyp:
Nachdem Sie die Ronde ausgewählt haben, wird dieses Feld automatisch ausgefüllt.

 

Laufende Nummer (optional):
selbsterklärend - die Angabe einer laufenden Nummer ist nicht zwingend notwendig!

 

Rondenfarbe (optional):
Anzeigeoption. Für den Fall, dass Sie voreingefärbte Ronden benutzen.

 

 

 

Bevorzugte Einstellungen

Bevorzugte Maschine:
Hier weisen Sie der Ronde eine Maschine zu (wichtig, wenn Sie mit mehr als einer Maschine arbeiten).

 

Bevorzugter Rondenhalter oder Nullpunkt:
Bei einigen Maschinen können Sie hier die Position der Ronde in der Maschine festlegen, z.B. linke oder rechte Rondenaufnahme.


Neues Rondenprojekt mit diesen Einstellungen erzeugen:
Sie haben nun Ihre Daten, wie im Beispiel angegeben, eingetragen. In etwa sollte dies wie auf der folgenden Darstellung aussehen:

 

Beispielronde - erstellen

 

Zum Speichern Ihrer Daten drücken Sie auf den Button „Neues Rondenprojekt mit diesen Einstellungen erzeugen“. Der Blank wird erstellt und anschließend automatisch geöffnet. Alle wichtigen Daten werden in dieser Ansicht nochmals hervorgehoben.

 

Beispielronde2

 

Vorhandene Ronde Öffnen

Hier können Sie alle Ronden auflisten. Durch klicken auf die verschiedenen Schaltflächen, können Sie sich die Ronden je nach Wunsch sortiert anzeigen lassen.

 

In diesem Fenster können Sie auch aufgebrauchte Ronden jederzeit in das Archiv verschieben.

 

ACHTUNG: Durch das Verschieben eines Rondenprojektes in das Archiv, können Sie danach nicht mehr auf die Ronde zurückgreifen. In das Archiv kopierte Rondenprojekte werden aus dem Blankbrowser gelöscht und stehen somit nicht mehr in der Blankauswahl zur Verfügung.

 

Rondenverwaltung 2
 


Datenbank / Ronden archivieren

Rondenverwaltung 3

 

Da Sie die Software ja gerade erst in Betrieb genommen haben, befinden sich selbstverständlich noch nicht so viele Blanks in Ihrer Datenbank. Mit der Zeit wird sich das natürlich ändern und die Situation wird eintreten, dass ein Blank „ausgefräst“ bzw. „aufgebraucht“ ist. Wenn Sie für diesen Blank keine weitere Verwendung haben, sollten Sie diesen in das Archiv verschieben. Hierfür wählen Sie sich den entsprechenden Blank aus und drücken auf „in das Archiv kopieren“.


Achtung:

Wie oben bereits erwähnt, kann ein Blank, den Sie in das Archiv kopiert haben, nicht mehr aufgerufen werden. In dem Archiv verbleiben dann nur noch die Bilddateien des Blanks sowie die Patienteninformationen. Auf die gefrästen Objekte können Sie ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zugreifen.

Blankbrowser

 

Hier sind nochmal alle Ronden / Blanks dargestellt.

Blankbrowser
In dem Blankbrowser werden alle verwendeten Blanks aufgelistet. Die Auflistung können Sie sich nach Ihren Wünschen anzeigen lassen. Dank der einstellbaren Filter für Maschine und Material, sowie die minimale als auch die maximale Höhe, können Sie sich einen optimalen Überblick über die noch vorhandenen Ronden schaffen.

WERKZEUGDIALOG

Werkzeugdialog

Werkzeuge und Frässtrategien

Werkzeug und Bahn-PARTS

Unter dem Menüpunkt "Werkzeug und Bahneinstellungen" erhalten Sie Zugriff auf alle in der DS-CAM verwendeten Fräser und Schleifwerkzeuge.

Neben den Einstellungen für die Werkzeuge, können Sie auch eigene Frässtrategien bearbeiten, verändern, verfeinern oder ganz neu anlegen. Da es auch hier wieder eine Vielzahl von möglichen Einstellungen gibt, ist es ratsam, diese nur durch erfahrene Benutzer durchführen zu lassen.

Werkzeuge:

- Auflistung aller verwendbaren Werkzeuge sowie Materialzuordnung

Strategie - Liste:

- Frässtrategien zusammengefasst

Strategie – Steps:

- Hier werden alle Steps einer Frässtrategie aufgelistet. Auch hier ist es für Sie möglich, weitere Feinheiten einzustellen.

Steps hinzufügen:

- Mit den hier befindlichen Icons/Buttons, können Sie die Frässtrategien für Ihre Bedürfnisse noch weiter anpassen oder verfeinern.

Werkzeuge

Tools1

Da Sie Objekte nach Maßvorgaben fräsen möchten, müssen Sie schon von Beginn an darauf achten, möglichst genau zu arbeiten. Um dies zu ermöglichen, benötigen Sie zunächst einmal exakte Werkzeuge.

Sie müssen nun kontrollieren, ob für ein bestimmtes Werkzeug (in unserem Beispiel lediglich Tool 1) auch die richtigen Werte eingetragen sind.

Durch klicken auf „Geometrie“ eines Werkzeugs, erhalten Sie Zugriff auf die Werte des gewählten Tools und können diese gegebenenfalls ändern.


Tools allgemein

Nachdem Sie Ihre Werkzeuge überprüft haben, müssen Sie diesen auch noch ein Material zuweisen.

Werkzeug und Bahneinstellungen Single Tool

 

Hierzu drücken Sie einfach auf die Schaltfläche des gewünschten Materials. Das Auswählen des Materials für einen Fräser ist wichtig, da dieser erst durch die Aktivierung für die Frässtrategie des entsprechenden Materials freigeschaltet wird.

 

Wenn Sie aber einem Fräser kein Material zugewiesen haben, können Sie diesen später auch nicht für die jeweilige Frässtrategie auswählen bzw. einpflegen. In unserem Beispiel wurde ein Fräser des Typs „Bullnose“ und als Material Wachs, Titan und CrCo ausgewählt. Sichtbar durch die  „gelb“-leuchtenden Buttons (im oberen, rechten Bildschirmrand).


Material-Filter: Wenn Sie auf eine dieser Schaltflächen klicken, werden Ihnen alle Werkzeuge für das gewählte Material angezeigt. Werkzeuge, die nicht mit diesem Werkstoff verknüpft sind, werden somit ausgeblendet.

 

Material & Strategie

Werkzeug und Bahn-PARTS  Material u Strat
 

In diesem Bereich können und müssen Sie entscheiden, welches Material und welche Frässtrategie Sie benutzen möchten. Im ersten Schritt wählen Sie das Material (hier ZrO), in das Sie Ihr Objekt fräsen möchten. Nach der Auswahl zeigt die DS-CAM Software automatisch die für das Material angelegten, möglichen Frässtrategien an. Die Wahl der „richtigen“ Frässtrategie müssen Sie selbst festlegen.

Details:

Werkzeug und Bahn-PARTS  Material u Strat    KLEIN

"L": Lock / Schloss

In diesem Feld wird festgelegt, ob diese Frässtrategie gesperrt (rotes Schloss), oder ob sie editierbar ist (grünes Schloss). Durch einen Klick mit der rechten Maustaste auf diesen Punkt, können Sie die Sperrung und weitere Einstellungen für diesen Bereich festlegen.


"D":

In der Version 3 der DS-CAM werden importierte Fräsobjekte zunächst in die Arbeitsvorbereitung geschoben, um sie dort entsprechend weiter zu bearbeiten. Sie haben aber auch die Möglichkeit, die Einstellung so anzupassen, dass das Importieren einer Arbeit ohne Arbeitsvorbereitung möglich ist. Ein Häkchen in diesem Feld bedeutet: Bei Fräsobjekten, die ohne AV importiert wurden, stellen die Frässtrategien mit Häkchen den Standard dar. D.h. bei Objekten ohne AV greift die DS-CAM auf diese, „als Standard“ gewählten, Strategien zurück.


"SC":

Dieses Icon stellt die Frässtrategie schematisch dar. In unserem Beispiel ist eine Krone zu sehen, daher hat sie als Icon „CR“, welches für Crown steht. Neben diesem gibt es aber noch eine Vielzahl weiterer Icons z.B. „B“ für Brücken (Bridge), „T“ für Teleskop-Arbeiten und so weiter. Um Ihnen die Arbeit zu erleichtern, werden diese Bezeichnungen auch auf die Fräsobjekte in einer Ronde übertragen. Dies hilft Ihnen insofern, dass Sie gleich auf dem Fräsobjekt in der Ronde sehen, ob Sie die richtige bzw. passende Frässtrategie für dieses Objekt gewählt haben (z.B. macht es wenig Sinn, eine Einzelkrone mit der Frässtrategie für eine Brücke zu fräsen).

Strategie-Steps

TOOLS  3 steps

In den Strategie-Steps werden alle Einzelschritte einer Strategie aufgeführt. Sollten Sie mit den Fräsergebnissen einer Strategie nicht zufrieden sein, so können Sie jederzeit Änderungen vornehmen. Sie haben die Möglichkeit, Teile einer Frässtrategie in der Reihenfolge zu ändern, bestimmte Bereiche zu aktivieren oder zu deaktivieren oder aber auch zu löschen. Ebenso können Sie auch, bei jedem Schritt getrennt von den anderen verfeinern. Klicken Sie hierzu auf das Feld „Erweitert“, somit erhalten Sie den Zugriff auf die Feineinstellungen.

Die Einstellmöglichkeiten unter „Erweitert“ sind detailreich beschriftet, wodurch eine Auflistung hier unnötig wird. Das Verändern dieser Werte kann zwar jederzeit vorgenommen werden, sollte aber nur von erfahrenen Anwendern durchgeführt werden.


Da es mit der DS-CAM Software möglich ist, verschiedenste Materialien zu fräsen, benötigen Sie auch unterschiedliche Systeme für den Abtransport von Schleifstäuben oder Ähnlichem. Bei vielen Werkstoffen wie z.B. Zirkon reicht es aus, die Absaugung in der Frässtrategie zu aktivieren. Verwenden Sie aber z.B. Titan, empfiehlt es sich ein Kühlmittel zu benutzen/aktivieren und die Absaugfunktion zu deaktivieren.


Level of difficulty:

Diesen Bereich können Sie als speziellen Schritt verwenden, ist aber für den "normalen" Anwender nicht erforderlich und kann ignoriert werden.

  • 0 – Default

  • 1 – Offset

  • 2 – Full Reduction

  • 3 – Partial Reduction

  • 4 – Fully Anatomic


Frässtrategie – Steps hinzufügen

Da sich zahntechnische Konstruktionen von der einen zur nächsten Arbeit unterscheiden, kann es mitunter vorkommen, dass Sie eine vorhandene Frässtrategie verfeinern, ändern oder um zusätzliche Schritte erweitern möchten. Sie haben hierbei die freie Wahl, ob Sie Ihre Strategie mit groben oder feinen Schritten verändern möchten. Des Weiteren können Sie auch noch spezielle Frässchritte erstellen (z.B. Gravur). Alle Steps können jeweils einzeln von der Unter- als auch von der Oberseite erstellt werden.

Wird so z.B. „Bar Schnitte“ von unten gewählt, werden die Halteelemente an dem Fräsobjekt von der Unterseite einer Ronde / Objektes angetrennt.

Wenn Sie sich nun entschieden haben, die bisherige Strategie noch um einen weiteren Step zu erweitern, dann ziehen Sie das entsprechende Icon per Drag&Drop in die Strategie. Sie müssen dabei aber auch die Reihenfolge der bisherigen Abfolge beachten. Die genauen „Einzelstep-Einstellmöglichkeiten“ werden in dem/den nächsten Kapitel(n) behandelt.

Steps / Schritte

Grob:

ADD STEPS 1
 
Schritt hinzufügen - GROB

Da beim Fräsen immer von Grob nach Fein vorgegangen wird, vollziehen wir das auch in unserem Beispiel. Die in diesem Bild dargestellten Icons stellen die Schrupp-Schritte dar. Hierbei ist zu beachten, dass Sie die Icons mit der Bezeichnung „Grob STD inkl. Kavität“ für alle verwendbaren Materialien nutzen können. Diese Steps sind der Standard (STD) für die Schrupp-Leistung der Frässtrategie. Die in diesem Bild jedoch ausgegrauten Icons sind nur verfügbar, wenn Sie Material wie vorgesinterte Keramikblöcke schleifen möchten, wie z.B. e.max oder Pritidenta-Fräsblöcke. Zu jedem dieser Schritte können Sie noch Feineinstellungen vornehmen, zu denen wir später noch eingehen werden.

Fein:

ADD STEPS 2
 

Schritt hinzufügen - FEIN

Kommen wir nun zu den Schlicht-Schritten einer Frässtrategie. In diesen Einstellungen können Sie die Vorgehensweise der Fräser beim Schlichten festlegen.

 

Fein STD inkl. Kavität:

Dies ist der Standard-Schlicht-Schritt einer Frässtrategie. Für gewöhnlich verläuft diese Fräsbahn von innen nach außen. Kavitäten werden hierbei ebenso mit einbezogen. Über die Feineinstellungen, zu denen wir später noch eingehen werden, können Sie hier und in jedem weiteren Schritt noch Änderungen vornehmen.

 

 

Fein kreuzweise inkl. Kavität:

Wählen Sie diesen Schritt, so fährt der Fräser kreuzweise über das zu fräsende Objekt. Dies betrifft das ganze Objekt inklusive Kavität.

Feinsteinstellungen beachten! Vorsicht!!! Nur für versierte Anwender

 

 

Fein Kontur Kavität parallel:

Hierbei wird ausschließliche die Kavität einer Konstruktion gefräst, getreu der Kontur.

 


Fein kreuzweise Kavität:

Möchten Sie bei einer Fräsung Kavitäten fräsen, so empfiehlt es sich, diesen Schritt als vorletztes zu verwenden. Üblicherweise geschieht dies durch den Fräser mit der kleinsten Größe (z.B. ein Fräser mit einem Durchmesser von 0,6 mm). Hierdurch werden noch die letzten Feinheiten ausgefräst.

Spezial:

ADD STEPS 3

 

Schritt hinzufügen -SPEZIAL

Damit ein Objekt nach dem Fräsen auch den Vorstellungen und Anforderungen des Konstrukteurs entspricht, reicht es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht aus, ausschließlich Schrupp– und Schlichtschritte durchzuführen. Sie können in der DS-CAM Software noch weitere, speziellere Frässchritte hinzufügen.

 


Interdental Bereich:

Selbsterklärend

 


Fein Kontur fertig:

Ist ein wichtiger Schritt, wenn Sie an einem Objekt bestimmte Konturen/Geometrien fräsen möchten z.B. eine Abutment-getragene Brücke. Da es bei solchen Konstruktionen Bereiche mit scharfen Kanten oder ähnlichem gibt, würde ein „normaler“ Frässchritt diesen Bereich nicht ordnungsgemäß ausfräsen bzw. würde in diesen Kanten Restmaterial übrig bleiben. Um feine Konturen zu fräsen, empfiehlt es sich, einen Fräser mit einer anderen Geometrie zu benutzen (z.B. einen Flachfräser).

 


Rest-Material:

Mit diesem Schritt können Sie festlegen, dass das Restmaterial, welches eventuell noch auf dem Objekt vorhanden sein könnte, abgetragen wird.

 


Hinterschnitte:

Ist ein Schritt, um mögliche Hinterschnitte/untersichgehende Bereiche auszufräsen.

 


Bar Schnitte:

Hier können Sie festlegen, ob die Halteelemente/Bars angetrennt werden sollen.

 

 

Gravur:

Ist ein möglicher Schritt, um einem Fräsobjekt noch eine eindeutige, in das Material gefräste, Bezeichnung zu geben. Über das Menü -> Einstellungen ->  Gravur können Sie noch weitere Einstellungen vornehmen.

 


Fissur Kontur parallel:

Wenn Sie diese Option auswählen, wird die Fissur getreu der Kontur gefräst. Hierbei ist es z.B. möglich, festzulegen ob dieser Bereich von außen nach innen oder von innen nach außen gefräst werden soll.

 


Fissur kreuzweise:

Bei diesem Schritt startet der Fräser von der höchsten Position, und beginnt die Bahnen waagerecht zu fräsen. Dabei arbeitet er sich durch, bis er die tiefstmögliche Stelle erreicht hat. Anschließend wird der Fissurenbereich noch einmal gefräst. Diesmal verlaufen die Bahnen aber senkrecht von oben nach unten. Ist eine Bahn von oben nach unten durchgelaufen, fährt der Fräser ein Stück waagerecht zur Seite und dann wieder von oben nach unten.

 


Farben fräsen:

Mit der DS-CAM haben Sie die Möglichkeit, bestimmte Bereiche farblich zu markieren (Painter benutzen) und diese Bereiche explizit zu fräsen.

Wichtig dabei ist, dass in den erweiterten Einstellungen "Farben" auch ein Häkchen bei der entsprechenden Farbe gesetzt wurde, die Sie im Painter benutzt haben.

 


Prepline:

Fügen Sie diesen Schritt zu einer Frässtrategie hinzu, dann wird die Präparations-Line noch einmal extra gefräst. Hierfür empfiehlt es sich, einen möglichst kleinen Fräser zu verwenden (z.B. 0,3 mm Durchmesser). Haben Sie in den erweiterten Einstellungen bei „Prepline innere Fräsbreite“sowie „Prepline äußere Fräsbreite“ den Wert "0" eingetragen, dann verläuft diese Fräsbahn ausschließlich einmal der Präparationsgrenze entlang. Sie können aber auch festlegen, dass die Bahnen noch weiter innerhalb oder außerhalb der Kavität verlaufen sollen (sinnvoll bei schwierigen Präparationsgrenzen).

 

 
 
 
 
 
 
 
Erweiterte Step Einstellungen

Für jeden Step, den Sie in Ihre Strategien eingliedern möchten, gibt es nochmal eine Vielzahl von möglichen Einstellungen. Nachfolgend wird jeder Punkt noch einmal genau erklärt.




Standard Vorschub:

Gibt die Geschwindigkeit in Millimeter pro Sekunde (mm/s) an. In diesem Beispiel arbeitet sich der Fräser mit 22mm/s durch das Material. Die Vorschubgeschwindigkeit sollte auf jeden Fall dem Material angepasst sein. Je höher dieser Wert ist, desto schneller wird auch das zu bearbeitende Material abgetragen. Bedenken Sie jedoch: ist dieser Wert zu hoch eingestellt, könnte es bei Materialien wie z.B. Zirkonoxid zu Ausbrüchen an der Fräsung kommen.



Verringerter Vorschub:

Der verringerte Vorschub wird immer dann angewendet, sobald der Fräser eine  Fräsbahn in der horizontalen Ebene gefräst hat, um dann in die nächste Ebene einzutauchen. Empfohlen wird hierbei die Hälfte des normalen Vorschubs.



Schruppzugabe / Schlichtaufmaß:

Gibt die Materialstärke an, die nach diesem Frässchritt zusätzlich auf dem Objekt verbleibt. Ist dieser Wert positiv, bleibt Material auf dem Objekt zurück. Bei einem negativen Wert dringt der Fräser tiefer in das Material als eigentlich geplant (wenn von dem Anwender gewünscht/ eher selten)



Bahngenauigkeit:



Je kleiner dieser Wert angegeben wird, umso genauer liegen die Fräsbahnen beieinander. Bedenken Sie aber auch, dass sich hierdurch die Fräszeit sowie die Zeit zur Berechnung verlängern kann.



Zustelltiefe:



Die Zustelltiefe gibt an, wie tief der Fräser nach Vollendung einer Fräsbahn auf der horizontalen Ebene in das Material ei