Bars / Drops


-  Nestingtipps  - 
Sie kennen jetzt schon einige Wege, wie Objekte vor dem Platzieren bearbeitet werden (können). Nun möchten wir Ihnen ein paar Beispiele zeigen, wie Sie Objekte, die bereits in einen Blank platziert wurden, noch bearbeiten können.
Über das Menü am rechten Bildschirmrand haben Sie die Möglichkeit, das zu fräsende Objekt (oder in der Summe der zu fräsenden Objekte) noch weiter zu bearbeiten. Der Einfachheit halber, haben wir diesen Bereich nochmals in 4 Unterpunkte unterteilt. Einige der Punkte können Sie bereits nach dem Laden / Öffnen des Blanks benutzen, andere jedoch erst nachdem Sie ein Objekt in dem Blank ausgewählt haben.

 

Bars setzen 

Bars setzen

Nachdem Sie Ihre Arbeit in dem Blank an eine passende Stelle geschoben haben, folgt automatisch das Setzen der Bars. Nun stellen Sie aber fest, dass Sie an der einen oder anderen Stelle doch noch eine weitere Bar setzen möchten.
Sie können nun folgendermaßen vorgehen. Nachdem Sie sich das Objekt ausgewählt haben, leuchtet die „Bar-Setzen-Schaltfläche“ nun farbich auf. Dies signalisiert Ihnen, dass der „Bar-Setz-Modus“ aktiv ist. Wenn Sie nun mit dem Mauszeiger auf das Objekt bzw. an den Rand des Objektes fahren, erscheint eine Bar am Objekt. Diese können Sie nun wieder nach Ihren Wünschen positionieren.
Durch Drücken der Tastenkombination STRG + H, können Sie automatisch in den BAR-SETZ-MODUS wechseln (ohne dabei die Schaltfläche benutzen zu müssen). Alternativ können Sie auch einen Rechtsklick auf das Objekt machen, dann wählen Sie in dem nachfolgenden Menü den Punkt „Bar hinzu“ aus, um weitere Haltestege zu setzen.

 

Sinterdrops setzen 

Sinterdrops

Das Setzen von Sinterpins (Drops), funktioniert genau wie das Setzen von Bars. Wählen Sie hierzu zunächst das Objekt aus, klicken anschließend auf die Schaltfläche und können dann -jeweils per Linksklick- einen Drop platzieren. Bei der Verwendung von Sinterdrops müssen Sie allerdings darauf achten, wohin Sie diese setzen bzw., wie lang diese werden. Die Standard-Einstellung für diese Pins ist:„Oberfläche Ronde“, d.h. die Drops reichen  von dem Objekt aus bis an die Oberkante des Blanks.

Pinnhöhe - Oberkannte des Blankes

Dies macht Sinn, da die Oberkannte eines Blanks meist schon plan ist. Sie können Ihre  Arbeit also direkt nach der Fräsung auf diese Pins stellen. Als Alternative können Sie die Oberkante der Drops auf 0,5 mm über dem Zahn bzw. dem Objekt limitieren (diese Einstellung wird eher selten genutzt).
Pins/Drops sollten aber nur bei einem Material wie Zirkonoxid verwendet werden, da Sie bei diesem Werkstoff auf eine genaue und gleichmäßige Schrumpfung während des Sintervorganges achten müssen.

 

Verbindung zwischen zwei Zähnen möglich:

Verbindung zwischen zwei Zähnen

Um Material, Zeit und Abnutzung zu reduzieren, ist es mit der DS-CAM Software durchaus auch möglich, Zähne, die gefräst werden sollen, miteinander zu verbinden. Hierbei werden allerdings nicht die Zähne bzw. Objekte direkt verbunden, sondern die Halteelemente der Arbeiten.