#KNOWLEDGEBASE

Durch unsere #knowledgebase haben Sie die Möglichkeit, sich selbst im Umgang mit der CAM zu schulen. 

Die Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie im FAQ

OUT OF CAM

Installation 

Empfohlene Systemvorraussetzungen: 

  • Intel i7 oder gleichwertig
  • Windows 7 64bit
  • 8GB RAM
  • 100GB Festplattenspeicher
  • Netzwerkverbindung
  • Maus mit Scrollrad

Beachten Sie bei der Installation, dass Sie Administratorberechtigungen benötigen. 

Stecken Sie den mitegeliferten DS-CAM USB-Dongle in einen freien USB-Port.

Sofern Sie die Installationsdatei über die Homepage bezogen haben, und kein Passwort besitzen, wenden Sie sich an den Support.

 

Update

 

Nach dem Öffnen wird automatisch nach einem neuen Update gesucht. Ist eine neue Version verfügbar, wird sie automatisch geladen und das Fenster des Update Managers wird automatisch geschlossen.

Starten Sie nun den Update Manager 2 x neu. (Nach dem ersten Neustart wird das Fenster wieder automatisch geschlossen... dies ist gewollt und völlig normal !)

  Update-Manager    


 

4 Schritte zum Update:

 

1. Schritt 

Als nächstes stehen drei Möglichkeiten für ein Update zur Verfügung.

1. Alpha Passwort (nur intern für Dental Softworks)

2. Beta Passwort (OEM Partner Tests)

3. Update ohne Passwort (freigegebene Release Versionen)

Unabhängig, ob Sie ein Passwort eingeben oder nicht, klicken Sie anschließend auf „Weiter“.

 

 2. Schritt

Update-Manager Schritt 2 

 Im Schritt 2 können Sie nun Ihre neue Version auswählen (grün markiert).

Wenn Sie Bedenken oder Fragen haben, können Sie uns selbstverständlich jederzeit anrufen, Tel.: +49 (0) 55 72 999 69 - 200

 

3. Schritt

Update-Manager Schritt 3

Im Schritt 3 bestätigen Sie bitte die Lizenzbedingungen.  

 

4. Schritt

Update-Manager Schritt 4 

In diesem Schritt können Sie sich über Änderungen und Neuerungen informieren. Auch dieser Schritt muss durch ein Häkchen bestätigt werden. Anschließend klicken Sie auf "Weiter" und das Update startet....

Hinweis:

Sie können jederzeit wieder auf Ihre alte Version umstellen. Dazu einfach den Update Vorgang wiederholen, die gewünschte (alte) Version auswählen und den Update Vorgang erneut ausführen...

 

Lizenzupdate/DS Dongle Update

Dieses Tool ermöglicht es Ihnen Ihr Dongle zu updaten, ohne ihn einschicken zu müssen. Diesen Prozess sollten Sie nur ausführen, wenn Sie von unserem Support dazu aufgefordert werden! Auffindbar ist dieses Tool in:
  • C:\Programme\Dental Softworks\DS-CAM\Dongle\DS-Dongle-Update.exe
oder
  • innerhalb der CAM Software unter Einstellungen - Service - Dongle Update

1. Schritt

Erzeugen Sie mit „Collect information“ eine (c2v) Datei (Dateiname kann beliebig im nächsten Fenster gewählt werden) und schicken Sie diese an unseren Support: (info@dental-softworks.com) Dongle-Update

2. Schritt

Anschließend bekommen Sie von uns eine neue Datei (v2c- Format) zurück, welche Sie dann mit dem Button "..." (zu finden; unten rechts) auswählen können und mit „Apply Update“ auf Ihren Dongle zurückschreiben können. Dongle-Update-2  

STL Grabber

Hier erfahren Sie, wie der STL-Grabber eingerichtet wird. Durch den STL-Grabber lässt sich der Import von Arbeiten automatisieren, wodurch ein händischer Import überflüssig wird.

Nachdem Sie das STL-Grabber Icon ausgewählt haben, wird dieser gestartet. Jetzt erscheint folgende Darstellung: STL-Grabber-Start

 Nach dem ersten Öffnen müssen Sie noch dementsprechende Einstellungen vornehmen.

 

Möchten Sie den Import automatisieren, so können Sie in den Suchpfaden einstellen, an welchen Stellen der STL Grabber nach neuen Konstruktionen suchen soll.
 
In unserem Beispiel wurde bereits auf das Ordner-Symbol geklickt und ein Pfad ausgewählt (ExoCad).
 Sie können bis zu 4 verschiedene Suchpfade angeben. Dies macht vor allem Sinn, wenn Sie mit mehreren Scan-/ Konstruktionsprogrammen in einem Netzwerk arbeiten.
 
Nachdem Sie den/die Suchpfad/e angege-
ben und das Häkchen davor gesetzt haben, wird in dem entsprechenden Verzeichnis gesucht.
 STL-Grabber-ScanPfa2
 
Wartezeiten:
 
* bis Bearbeitungsstart:
die Zeit, die das System auf eine neue Suchanfrage wartet

* bei Programmstart:
die Zeit, die gewartet wird nachdem der PC hochgefahren wurde und bevor der STL-Grabber gestartet wurde. (Bei PCs im Netzwerk kann es mitunter ein wenig dauern bis alle Verbindungen des Netzwerkes untereinander hergestellt sind)

* Finde *.STL NICHT älter als:
Hier können Sie einstellen, wie alt Objekte / STLs maximal sein dürfen, nach denen gesucht werden soll.

STL-Grabber-Wartezeit

 

 Importmodi: 

In diesem Bereich können Sie festlegen, nach welchen Formaten -z. B. ExoCad- gesucht werden soll. Sie können nach mehreren Formaten gleichzeitig suchen.
STL-Grabber-SuchModi 

 


Wenn Sie alle Eingaben getätigt haben, können Sie den STL-Grabber minimieren. Ein entsprechendes kleines Icon erscheint dann rechts unten in der Startleiste. Um eventuell weitere Einstellungen oder Änderungen vorzunehmen, können Sie dieses Symbol mit einem Rechtsklick auf die Maus jederzeit wieder öffnen.

IMPORT

Import mit AV

 

Mit dem Arbeitsvorbereitungs-Import können Sie Konstruktionen in die Software laden und diese zusätzlich bearbeiten. Nach Anklicken des Import-Buttons auf der Ebene Arbeitsvorbereitung, öffnet sich zunächst ein neues Fenster. Wenn Sie Import erneut anklicken, werden Sie dazu aufgefordert, einen entsprechenden Datensatz zu öffnen. 
ImportAV klein  
 
Hier zu beachten ist, dass Sie auch unterschiedliche Exporte / Datensätze verschiedener Hersteller auswählen und Importieren können. Wählen Sie bitte einen Datensatz aus (hier dargestellt; eine Konstruktion von ExoCad) und drücken anschließend auf öffnen. Der ausgewählte Datensatz wird geladen und Sie können mit Ihrer Bearbeitung fortfahren.   Import-Files 
Wählen Sie im ersten Schritt die Maschine aus, auf der Sie den Datensatz fräsen möchten (dieser Punkt ist wichtig, wenn Sie mehrere Fräsmaschinen betreiben).

AV Material Maschine

 

Wenn Sie die Maschine zugewiesen haben, muss dem Objekt noch ein Material zugewiesen werden. Hierzu wählen Sie nur den entsprechenden Button aus. Jetzt müssen Sie dem Objekt noch eine Strategie zuweisen, damit die Software entsprechend fräsen kann. Zur Auswahl stehen Kronen, Brücken, Teleskope, Abutments und Abutment-Brücken.


AV Maschinenauswahl  

 
Nun können Sie das Objekt „freigeben“.
Auf die Menüfelder „Fräsbearbeitung, Objektbearbeitung und Painter“ gehen wir später ein, bzw. dies sind Bereiche, die für fortgeschrittene Anwender vorgesehen sind. Hierzu beachten Sie bitte in dem Inhaltsverzeichnis das Kapitel 5 - „Fräsbearbeitung für Fortgeschrittene"!
Nachdem Sie das Objekt „freigegeben“ haben und sich kein weiteres Objekt in der Arbeitsvorbereitung befindet, schließt sich die Arbeitsvorbereitung automatisch und Sie befinden sich wieder im Hauptmenü. Die eben noch bearbeitete Konstruktion befindet sich nun im Zahnbrowser.

AV TYPE klein  
Alle relevanten Daten eines Objektes, wie z.B. verwendetes Material, Höhe der Arbeit oder Ähnliches, werden hier noch einmal dargestellt. Sie haben jetzt die Möglichkeit, sich mit einem Filter nur bestimmte Arbeiten anzeigen zu lassen.
Um nun eine Krone zu fräsen, rufen Sie zunächst den Blankbrowser auf. Dazu einfach per Mausklick auf die Schaltfläche „Blankbrowser“ klicken.

AV in die ronde  
 

Nun werden alle vorhandenen Blanks geladen. Hier haben Sie wieder die Möglichkeit, sich per Filter nur bestimmte Blanks oder Maschinen anzeigen zu lassen.


AV in die ronde 2  

 

Mit einem Doppelklick können Sie diesen Blank öffnen und anschließend die Krone aus dem Zahnbrowser in den Blank einpflegen. Sie haben dazu verschiedene Möglichkeiten.
Entweder ziehen Sie den Zahn per "Drag & Drop" aus dem Zahnbrowser und schieben ihn auf den Blank, oder Sie machen im Zahnbrowser einen Doppelklick auf den Zahn, dann wird er automatisch in der Ronde platziert. Da diese Platzierung des Objektes aber noch nicht endgültig ist, kann es zu jeder Zeit an eine andere Stelle verschoben werden.
Sie haben mit einem „neuen“ und leeren Blank begonnen und können sich nun die Position in dem Blank aussuchen. Positionieren Sie den Mauszeiger auf eine beliebige Stelle und klicken mit der linken Maustaste. Direkt danach kommt automatisch das Setzen der Halteelemente / Bars.
Blankbrowser2  
 

Um eine Bar zu setzen, bewegen Sie den Mauszeiger an den Rand des Objektes, es erscheint ein Halteelement. Dieses Halteelement können Sie nach eigenen Wünschen an dem Zahn anbringen. Solange Sie die Position für diese Bar nicht mit einem Linksklick endgültig festgelegt haben, können Sie diese noch verschieben. Zum einen um das Objekt herum, zum anderen auch in der Höhe am Objekt. Um die Bar in der Höhe zu verändern, drehen Sie einfach das Mausrad vor oder zurück. Wenn Sie mit der Lage dieser Bar einverstanden sind, bestätigen Sie Ihre Eingabe mit einem Linksklick auf die Maus. Wenn Sie eine bereits gesetzte Bar ändern oder löschen möchten, genügt ein Doppelklick auf die Bar im Bereich der dünnen roten Linie, die das Fräsobjekt umgibt und die aktuelle Bar wird gelöscht. Oder Sie wählen die Bar per Mausklick aus und drücken die "Entf"-Taste. Anschließend können Sie sofort wieder eine neue Bar setzen.wählen Sie der Bar mit einem Mausklick aus und drücken der "Entf"-Taste.Jetzt können Sie wieder eine neue Bar setzen. bars4       bars1 2 

 
Bis jetzt wurde das Objekt bearbeitet, einer Maschine sowie einem Blank zugewiesen. Jetzt muss dem Objekt noch eine entsprechende Frässtrategie zugewiesen werden. Unser Beispiel zeigt eine „einfache“ Arbeit. Dazu wählen Sie bitte die Strategie „Kronen Standard“ aus.
1-strategie Auswahl  
 
Nachdem alle wichtigen Daten eingegeben wurden, können Sie das Programm starten. Es genügt ein einfacher Klick auf den Button „Fräsen“. Ab diesem Schritt berechnet die DS-CAM Software, anhand der ausgewählten Frässtrategie, welcher Fräser zu welchem Zeitpunkt benutzt werden soll. Dies kann je nach PC-Ausstattung und gegebener Situation einige Zeit dauern.
 
Fräsen Button  
 


Bahnberechnung Der nun folgende Bereich geschieht vollautomatisch und bedarf keiner weiteren Einstellungen!

 

Mit den in diesem Fenster verfügbaren Buttons können Sie verschiedene Anzeige-Optionen aufrufen. Wenn die Berechnung der Fräsbahnen erfolgreich war, wird Ihnen dies in dem linken Bereich angezeigt. Auf der rechten Seite haben Sie die Menüpunkte „Ansichten“, „Simulation“, “Tiefenkontrolle“ sowie die einzelnen „Frässchritte / Bahnen der Frässtrategie“ / Layer".

 Achtung! Wenn Sie bei der Schnellsimulation den Wert Genau oder besser einstellt haben, kann die Simulation längere Zeit in Anspruch nehmen, da das Objekt aus vielen Dreiecken aufgebaut ist. Je „besser“ der Wert für die Simulation gesetzt wird, desto rechenintensiver wird sie: genauere Simulation = mehr Dreiecke = mehr Berechnungszeit!

2-strategie


Linien

Abgesehen von der Berechnung, sollten Sie sich auch IMMER die Fräsbahnen anzeigen lassen. Dazu klicken Sie einfach auf einen oder mehrere Buttons am rechten unteren Bildschirmrand / Layer. In unserem Beispiel wird Ihnen das Schlichten von unten angezeigt. Nachdem nun alle Bahnen berechnet wurden, können Sie sich die Simulation ansehen. Für eine einfache Verblendkrone, wie in dem Beispiel, reicht es vollkommen aus, die Simulationsqualität auf der Einstellung „Schnell“ zu belassen. Klicken Sie nun den Schnellsimulations-Button. Alternativ können Sie sich die Simulation natürlich auch direkt abspielen lassen. Der kleine Regler unterhalb des „Play“-Symboles regelt dabei die Geschwindigkeit, mit der simuliert werden soll.


Schnell-Simu-button

Mit dem Arbeitsvorbereitungs-Import können Sie Konstruktionen in die Software laden und diese zusätzlich bearbeiten. Nach Anklicken des Import-Buttons auf der Ebene Arbeitsvorbereitung, öffnet sich zunächst ein neues Fenster. Wenn Sie Import erneut anklicken, werden Sie dazu aufgefordert, einen entsprechenden Datensatz zu öffnen. 
 
 

 ImportAV klein

Import-Files

Zu beachten ist, dass Sie hier auch verschiedene Exporte / Datensätze verschiedener Hersteller auswählen und importieren können. Bitte wählen Sie einen Datensatz aus (hier nehmen wir eine Konstruktion von ExoCad) und drücken anschließend auf öffnen. Dadurch wird der Datensatz geladen und Sie können mit der Bearbeitung fortfahren.
AV Material Maschine
Wählen Sie im ersten Schritt die Maschine aus, auf der Sie den Datensatz fräsen möchten (dieser Punkt ist wichtig, wenn Sie mehrere Fräsmaschinen betreiben).
Wenn Sie die Maschine zugewiesen haben, muss dem Objekt noch ein Material zugewiesen werden. Hierzu wählen Sie nur den entsprechenden Button aus. Jetzt müssen Sie dem Objekt noch eine Strategie zuweisen, damit die Software entsprechend fräsen kann. Zur Auswahl stehen Kronen, Brücken, Teleskope, Abutments und Abutment-Brücken.

AV Maschinenauswahl

AV TYPE klein
 
Nun können Sie das Objekt „freigeben“.
Auf die Menüfelder „Fräsbearbeitung, Objektbearbeitung und Painter“ gehen wir später ein, bzw. dies sind Bereiche, die für fortgeschrittene Anwender vorgesehen sind. Hierzu beachten Sie bitte in dem Inhaltsverzeichnis das Kapitel 5 - „Fräsbearbeitung für Fortgeschrittene"!
Nachdem Sie das Objekt „freigegeben“ haben und sich kein weiteres Objekt in der Arbeitsvorbereitung befindet, schließt sich die Arbeitsvorbereitung automatisch und Sie befinden sich wieder im Hauptmenü. Die eben noch bearbeitete Konstruktion befindet sich nun im Zahnbrowser.

AV in die ronde
Alle relevanten Daten eines Objektes, wie z.B. verwendetes Material, Höhe der Arbeit oder Ähnliches, werden hier noch einmal dargestellt. Sie haben jetzt die Möglichkeit, sich mit einem Filter nur bestimmte Arbeiten anzeigen zu lassen.
Um nun eine Krone zu fräsen, rufen Sie zunächst den Blankbrowser auf. Dazu einfach per Mausklick auf die Schaltfläche „Blankbrowser“ klicken.

AV in die ronde 2

Nun werden alle vorhandenen Blanks geladen. Hier haben Sie wieder die Möglichkeit, sich per Filter nur bestimmte Blanks oder Maschinen anzeigen zu lassen.

Blankbrowser2
Mit einem Doppelklick können Sie diesen Blank öffnen und anschließend die Krone aus dem Zahnbrowser in den Blank einpflegen. Sie haben dazu verschiedene Möglichkeiten.
Entweder ziehen Sie den Zahn per "Drag & Drop" aus dem Zahnbrowser und schieben ihn auf den Blank, oder Sie machen im Zahnbrowser einen Doppelklick auf den Zahn, dann wird er automatisch in der Ronde platziert. Da diese Platzierung des Objektes aber noch nicht endgültig ist, kann es zu jeder Zeit an eine andere Stelle verschoben werden.
Sie haben mit einem „neuen“ und leeren Blank begonnen und können sich nun die Position in dem Blank aussuchen. Positionieren Sie den Mauszeiger auf eine beliebige Stelle und klicken mit der linken Maustaste. Direkt danach kommt automatisch das Setzen der Halteelemente / Bars.

Um eine Bar zu setzen, bewegen Sie den Mauszeiger an den Rand des Objektes, es erscheint ein Halteelement. Dieses Halteelement können Sie nach eigenen Wünschen an dem Zahn anbringen. Solange Sie die Position für diese Bar nicht mit einem Linksklick endgültig festgelegt haben, können Sie diese noch verschieben. Zum einen um das Objekt herum, zum anderen auch in der Höhe am Objekt. Um die Bar in der Höhe zu verändern, drehen Sie einfach das Mausrad vor oder zurück. Wenn Sie mit der Lage dieser Bar einverstanden sind, bestätigen Sie Ihre Eingabe mit einem Linksklick auf die Maus. Wenn Sie eine bereits gesetzte Bar ändern oder löschen möchten, genügt ein Doppelklick auf die Bar im Bereich der dünnen roten Linie, die das Fräsobjekt umgibt und die aktuelle Bar wird gelöscht. Oder Sie wählen die Bar per Mausklick aus und drücken die "Entf"-Taste. Anschließend können Sie sofort wieder eine neue Bar setzen.


 

bars4bars1 2

Bis jetzt wurde das Objekt bearbeitet, einer Maschine sowie einem Blank zugewiesen. Jetzt muss dem Objekt noch eine entsprechende Frässtrategie zugewiesen werden. Unser Beispiel zeigt eine „einfache“ Arbeit. Dazu wählen Sie bitte die Strategie „Kronen Standard“ aus.

1-strategie Auswahl
 

In einem späteren Kapitel wird noch einmal genau auf den Bereich „Frässtrategien“ eingegangen.

Nachdem alle wichtigen Daten eingegeben wurden, können Sie das Programm starten. Es genügt ein einfacher Klick auf den Button „Fräsen“. Ab diesem Schritt berechnet die DS-CAM Software, anhand der ausgewählten Frässtrategie, welcher Fräser zu welchem Zeitpunkt benutzt werden soll. Dies kann je nach PC-Ausstattung und gegebener Situation einige Zeit dauern.

 

Fräsen Button

Bahnberechnung

Der nun folgende Bereich geschieht vollautomatisch und bedarf keiner weiteren Einstellungen!
 
Mit den in diesem Fenster verfügbaren Buttons können Sie verschiedene Anzeige-Optionen aufrufen. Wenn die Berechnung der Fräsbahnen erfolgreich war, wird Ihnen dies in dem linken Bereich angezeigt. Auf der rechten Seite haben Sie die Menüpunkte „Ansichten“, „Simulation“, “Tiefenkontrolle“ sowie die einzelnen „Frässchritte / Bahnen der Frässtrategie“ / Layer".
2-strategie
Achtung! Wenn Sie bei der Schnellsimulation den Wert „Genau“oder besser einstellt haben, die Simulation eine lange Zeit in Anspruch nehmen, da das Objekt aus vielen Dreiecken aufgebaut ist. Je „besser“ der Wert für die Simulation gesetzt wird, desto rechenintensiver wird sie: -> genauere Simulation = mehr Dreiecke = mehr Berechnungszeit!
Linien

Abgesehen von der Berechnung, sollten Sie sich auch IMMER die Fräsbahnen anzeigen lassen. Dazu klicken Sie einfach auf einen oder mehrere Buttons am rechten unteren Bildschirmrand / Layer. In unserem Beispiel wird Ihnen das Schlichten von unten angezeigt. Nachdem nun alle Bahnen berechnet wurden, können Sie sich die Simulation ansehen. Für eine einfache Verblendkrone, wie in dem Beispiel, reicht es vollkommen aus, die Simulationsqualität auf der Einstellung „Schnell“ zu belassen. Klicken Sie nun den Schnellsimulations-Button. Alternativ können Sie sich die Simulation natürlich auch direkt abspielen lassen. Der kleine Regler unterhalb des „Play“-Symboles regelt dabei die Geschwindigkeit, mit der simuliert werden soll.

Schnell-Simu-button
Sie können sich die Simulation aber auch auf verschiedene Arten anzeigen lassen. Aus praktischer Sicht empfiehlt es sich, das Feld „Sim. Resthöhe“ zu aktivieren. Anhand der farblichen Markierung ist nun ersichtlich, wie genau der Fräsvorgang ist und ob eventuell noch Restmaterial übrig bleibt. Grüne Bereiche bedeuten, dass genau so ausgefräst wurde, wie es sein sollte. Rote Stellen zeigen an, dass der Fräser / die Frässtrategie diese Stellen nicht erreicht hat und somit Restmaterial vorhanden ist.

 

 Nachfolgend drei Bilder für die verschiedenen Simulationen:

ARBEITSVORBEREITUNG

Arbeitsvorbereitung

Fissur festlegen

Für den Fall, dass Sie eine dreigliedrige Brücke, vollautomatisch mit divergierenden Einschüben importieren wollen. Hier erkennt die Software nicht automatisch, dass das importierte Objekte auch eine Fissur besitzt, oder wo sie beginnt bzw. endet Um diese Arbeit Fräsen zu können müssen Sie der DS CAM Software diese Informationen übermitteln. Mit Installation der Software haben Sie bereits vorgefertigte Frässtrategien erhalten, in denen Steps für das Fräsen von Fissuren vorgesehen sind. Wenn Sie nun einem Objekt eine Strategie mit Fissur-Fräsung zuweisen, dann erkennt die Software zwar, dass sie eine Fissur fräsen soll, aber Sie müssen immer noch angeben, wo sich die Fissur befindet. Nachdem Sie die Arbeit importiert, der Maschine zugewiesen, Material und Objekttyp ausgewählt haben, klicken sie auf Fräsbearbeitung. Im Anschluss wählen Sie die Strategie aus, mit der das Objekt gefräst werden soll. Hierzu klicken Sie bitte am rechten Bildschirmrand unter dem Bereich  Wahl der Strategie auf den Ihres Objektes entsprechenden Button. (Hier im u. g. Bsp. Brücke mit Fissur) Daraufhin klicken Sie auf das Dreieck rechts neben der Bezeichnung Wahl der Strategie, um dieses Menü wieder zu minimieren. In der jetzt zu sehenden Ansicht erkennen Sie, dass der Button der Fräsbearbeitung immer noch orange aufleuchtet. Dieses Aufleuchten weist Sie nochmals darauf hin, dass sich in der jetzigen Frässtrategie ein oder mehrer Steps befinden, wo noch kein Bereich markiert bzw. definiert wurde.   Strategie-auswahl 1     Am rechten Bildschirmrand können Sie nun erkennen, welche Schritte Ihnen noch Fehlen Da in diesem Bsp. die Brücke als reines STL-File importiert wurde, ist keine Fissur markiert, ebenso sind keine Einschübe definiert. Beides Wir nun nacheinander behandelt. Klicken Sie zunächst auf den Button Farbe fräsen-Fissur. Jetzt öffnet sich ein Menü indem Sie entscheiden können, ob Sie die Fissur manuell setzen oder ob sie automatisch erkannt werden soll.   Fissur-Button       Über den Button Settings/Einstellungen können Sie noch einige Optionen einstellen.  Für unser Beispiel sind die werksseitig eingetragenen Werte optimal, so dass Sie die Fissuren-Erkennung, mit einem Klick auf die Schaltfläche Automatik, starten können. Sind Sie mit der automatischen Erkennung zufrieden, bestätigen Sie dies mit OK Zurück und  die Fissurenerkennung ist damit abgeschlossen. Fissur-Button-Menü  
Nebenstehend eine Krone
  • links ohne
  • rechts mit automatischer Fissurenerkennung
Fissur-unbemalt
Fissur-bemalt

Einschub definieren

  1. Einschub automatisch erkennen

    Da der Import anfangs nur ein reines STL-File war, fehlt der DS-CAM Software die Information über Einschübe. Daher leuchtet der Button für Einschübe momentan immer noch orange auf.


    Genau wie ein automatisches Finden der Fissur, ist dies auch für Einschübe möglich. Wie zuvor reicht ein Klick auf den Button Auto. Wenn Sie die nötigen Einstellungen in Settings vorgenommen haben können Sie nach zusätzlichen Eigenschaften über den Menüpunkt Features suchen oder suchen lassen.

    In unserem Bsp. hat die automatische Erkennung der Einschübe alle möglichen Einschübe erkannt. Klicken Sie nun auf den Button OK/Zurück und dieser Bereich ist abgeschlossen.

    Für den Fall, dass der Einschub einmal nicht erkannt wurde, können Sie ihn auch noch manuell einstellen. 

    Einschübe Button

  2. Einschub manuell festlegen

    Hat die automatische Erkennung nicht alle oder keinen Einschub gefunden, müssen diese manuell eingeben werden!

     

     

    Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche Kurve wählen. Nachdem Sie das Feld angewählt haben, ändert sich optisch erst einmal nichts. Wenn Sie nun aber den Mauszeiger auf das Objekt an die Präparationsgrenze bewegen, versucht die DS-CAM Software dort eine Kurve zu legen.

    Beim Setzen der Linie/Kurve kann es passieren, dass diese nicht ganz geschlossen wird.

    Um aber dennoch eine korrekte Linie/Kurve zu bekommen, gibt es wieder mehrere Wege, die Sie gehen können. Der einfachste Weg dabei ist, den Regler bei Kantenschwelle [+-°] ein wenig zu verändern. Schieben Sie ihn nach links,  nehmen die Kanten zu, schieben Sie nach rechts, nehmen die Kanten ab.

    Kurve-wählen

    Haben Sie für Ihre Arbeit einen passenden Kantenschwellwert (bei welchem die Linie durchgängig ist) gefunden, klicken Sie mit der linken Maustaste einmal darauf. Sofort wechselt die Ansicht direkt in die Kavität (diese Ansicht bildet gleichzeitig Einschubs-Richtung). Jetzt richten Sie diese Ansicht so aus, dass möglichst wenig "untersichgehende" Bereiche verbleiben. Das Ausrichten dieses Einschubs erfolgt aus der Z-Achse (Verlauf des Fräsers).

     

    TIPP:
    Sollte das Verstellen des Kantenschwellwertes nicht den gewünschten Erfolg haben, können Sie an dem Objekt auch Bereiche farblich markieren, über die Sie dann Ihre Kurve wählen. Kurve unfein

  3. Einschub Härtefälle

    Sollten Sie trotz alledem noch Probleme mit den Einschüben bzw. der Präparations-Grenzen-Erkennung haben, bietet Ihnen die DS-CAM Software noch weitere Möglichkeiten. Sie können z. B. die Kurven auch selbst definieren.

    Sie befinden sich in dem Menü Einschübe. Wählen Sie in dem Menü am rechten Bildschirmrand den Button Polylinie setzen. Nachdem Sie diesen gedrückt haben und den Mauszeiger auf das zu fräsende Objekt bewegen, bildet sich an der Spitze des Mauszeigers eine hellblaue Kugel.

    Sie können die Konstruktion nach wie vor drehen und kippen. Bewegen Sie die Maus in die Nähe der Präparationsgrenze. Wenn Sie nun die Shift-Taste   

    drücken und gedrückt halten, können Sie mit jedem Linksklick der Maus einen Punkt setzen. Gehen Sie nun einmal im Kreis herum vor, bis Sie zu einem Ergeshifttastebnis kommen, wie rechts im Bild dargestellt. Diesem Einschub müssen Sie nun noch eine Fräsrichtung / Ausrichtung zuweisen. Dazu klicken Sie auf den Button Fräsrichtung, nun können Sie den Einschub ausrichten. Sind Sie mit der Ausrichtung zufrieden,  bestätigen Sie dies mit Einschub OK.

    POLYLINE

     

     

  4. Einschub Gruppen Index

    In der V3 der DS-CAM Software, werden in der Standard-Einstellung alle Einschübe einer Arbeit gleichartig behandelt und nacheinander gefräst.

    Sind Sie mit der Erkennung einverstanden, klicken Sie auf OK/Zurück, jetzt sind die Einschübe abgeschlossen.

     

    Falls Sie nur einen einzelnen oder nur eine bestimmte Anzahl an Einschüben fräsen möchten, haben Sie hier die Möglichkeit, jedem Einschub einen eigenen Index / Gruppenindex zu geben. (Ob und welchen Index ein Einschub hat, sehen Sie am rechten oberen Bildschirmrand).

    In dem rechten Bild ist eine Brücke mit zwei Einschüben dargestellt. In unserem Beispiel haben wir dem einen Einschub den Gruppenindex (GI) von „1“ und dem anderen einen GI von „5“ gegeben. Damit Sie diesen Wert auch nachvollziehen können, wird der Gruppen-Index Einschübe indexierung 1nochmals in der Liste aller Einschübe pro Einschub angezeigt. Hier wurde den Einschüben definitiv jeweils ein einzelner Index zugewiesen. Nun kann die Brücke gefräst werden. Wenn Sie nun die bisherige Frässtrategie auf diese Brücke anwenden würden, hätten Sie am  Ende ein Ergebnis, als hätten Sie den Einschüben keinen Index zugewiesen. Da Sie aber möchten, dass einer der beiden Einschübe NICHT ausgefräst wird, müssen Sie die Frässtrategie noch entsprechend ändern und angeben, welcher der Einschübe ignoriert werden soll. 

     

     

    Öffnen Sie zuerst die Werkzeuge, wählen Sie dann das Material sowie die entsprechende Frässtrategie aus. Suchen Sie den Step für Einschübe in Ihrer Strategie und klicken auf „Erweitert“.

    wähle mill directions

     

    Da Sie an der bisherigen Strategie nur wenig verändern müssen, belassen Sie alle anderen Einstellungen und beachten in diesem Moment nur den folgenden Bereich:

    Mill-directions


    In diesem Fenster geben Sie an, welcher Einschub gefräst und welcher geschlossen werden soll. In unserem Beispiel gehen wir davon aus, den Einschub mit dem „GI 1“ nicht, den Einschub mit dem „GI 5“ ganz zu fräsen. Setzen Sie die Häkchen wie folgt:


    1
    = "diese schliessen" und 5 = "diese fräsen"

    Die Bezeichnung „diese schliessen“ bezieht sich auf die Kavität mit dem entsprechenden Gruppenindex (GI). Sie wird intern -während der Berechnung- geschlossen. D.h., dass die Schlichtvorgänge in dieser Kavität einfach ausgelassen werden.


    Auf dem oberen Bild können Sie deutlich erkennen, dass die Bahnen für den Einschub (GI1) nicht berechnet wurden. Auf dem Bild darunter sehen Sie die entsprechende Simulation dazu. Bei der Simulation wird sichtbar, dass die „kleine“ Kavität bereits durch die Schrupp-Schritte der Frässtrategie ausgefräst wurde (Standart-Einstellung). Da diese Kavität ja nicht mehr nachgefräst werden soll, sieht das Ergebnis sehr „rau“ aus. Möchten Sie aber, dass selbst bei den Schrupp-Schritten die Kavität(en) ausgelassen werden soll(en), so müssen Sie an der ganzen Strategie Änderungen vornehmen.


    ACHTUNG:

    Da das „Herausnehmen“ eines Einschubes nicht der Regelfall ist, wird der Weg dorthin relativ kurz gehalten. Ebenso sollten Sie die folgenden Schritte wirklich nur tätigen, wenn Sie über genügend Erfahrung verfügen.

    (Machen Sie unbedingt eine Sicherheitskopie der Strategien)!!!

    1. Schrupp-Schritt von unten: Das Feld „keine Kavität“ auswählen

    no cavitiy icon

    2. Drag&Drop des Icons „Fein kreuzweise Kavität“ in die Strategie

    3. Diesem Step das richtige Tool zuweisen und alle anderen Einstellungen wie Drehzahl usw. einstellen. Danach rufen Sie die Erweiterten Einstellungen für diesen Step auf und stellen dort, wie bereits oben, die Einschub-Gruppen ein

    4. Damit haben Sie alle notwendigen Einstellungen für diesen speziellen Fall vorgenommen. Die Arbeit kann nun berechnet und anschließend gefräst werden

    ACHTUNG:

    Da für diesen Fall Änderungen an der Frässtrategie vorgenommen wurden, ist es ratsam, diese auch wieder rückgängig zu machen (sofern Sie sich vorher nicht eine Kopie der Strategie gemacht haben).

 

Painter benutzen

Mit Sicherheit werden Sie irgendwann an den Punkt kommen, ab dem Ihre bisherigen Frässtrategien nicht ganz ausreichen oder aber, bestimmte Bereiche nicht, oder nicht so wie gewünscht, ausgefräst werden.

Um diese Bereiche aber dennoch auszufräsen, können Sie diese mit Hilfe des Painters farblich markieren. Sie befinden sich noch immer in der Arbeitsvorbereitung. Das nachfolgende Bild zeigt ein Fräsobjekt (hier ein Steg), an dem bereits alle Einschübe gesetzt wurden und nun die Berechnung gestartet werden kann.

Steg UNpainted nosimu

Nachdem das Objekt berechnet wurde, können Sie sich das Ergebnis erst einmal als Simulation anschauen. Beim genauen Betrachten wird Ihnen auffallen, dass es hier und da Bereiche gibt, die noch genauer ausgefräst werden könnten.

Steg-UNpainted area2 SIMU

In unserem Beispiel interessieren uns aber lediglich die scharfen Kanten. Es gäbe an diesem Objekt zwar noch andere Bereiche, aber für unser Beispiel ist der nachfolgend beschriebene Weg durchaus ausreichend, um zu dem gewünschten Ergebnis zu kommen.

Steg painted area Simu.jpg

Wählen Sie in der Arbeitsvorbereitung das zu bearbeitende Objekt aus, klicken dann oben auf den Button „Painter“. Am rechten Bildschirmrand öffnet sich ein neues Menü, das in drei Bereiche aufgeteilt ist.


Kantenschwelle [+-°]:

Durch Verschieben des Reglers ändern Sie die Auflösung bzw. die Zusammensetzung des Objektes aus Polygonen/ Dreiecken.

  • Verschieben Sie den Regler nach rechts, umso „runder“ wird das Fräsobjekt abgebildet

Kanten werden somit geglättet

  • Verschieben Sie den Regler nach links (oder gegen 0°), umso „scharfkantiger“ wird das Fräsobjekt abgebildet

Kanten nehmen zu

Nur Farbränder – Button:

Durch Drücken dieses Knopfes, wird die Erkennung von Kanten / Linien deaktiviert. Somit werden ausschließlich Farben zur Erkennung verwendet.

Fräsbereich durch malen setzen

 

Das Anmalen von Flächen allein reicht jedoch nicht aus. Sie müssen Ihrer Strategie nun noch einen weiteren Step "Farben fräsen"hinzufügen. Zu diesem Kapitel kommen wir nach dem Kapitel „Fräsbereich durch Klick setzen“.

 

Fräsbereich durch Klick setzen

Im Gegensatz zum „Fräsbereich durch malen setzen“, benötigen Sie hier, nach dem Auswählen der Farbe, nur noch einen Klick auf das Objekt und die angrenzende Fläche ist mit der gewählten Farbe sichtbar.malen durch click
Zusätzlich bieten sich hier noch vier weitere Felder, die Sie getrennt voneinander aktivieren können.


Kavitäten:

Wenn Sie hier ein Häkchen setzen und den Mauszeiger auf das Objekt / Kavität bewegen, wird die Fläche um den Mauszeiger bis zum Ende einer Fläche mit Farbe ausgefüllt.

Wenn Sie nun auf die linke Maustaste klicken, ist der Bereich „bemalt“

Übermalen:

Wenn an einem Objekt bereits eine farbliche Markierung vorhanden ist, so können Sie diese hiermit übermalen.

Das Übermalen bezieht sich jedoch nur auf „per Klick“ und übermalt die gesamte Fläche, die gerade markiert ist.

Möchten Sie an dieser Stelle jedoch nur einen kleinen Bereich übermalen, so empfiehlt es sich, das „Malen durch Setzen“ zu verwenden.

Sensitiv:

Ist dieses Feld aktiviert so wird, abhängig vom Objekt, nur ein bestimmter Bereich markiert.

Fluten:

Wenn Sie dieses Feld aktiviert haben und den Mauszeiger über das Objekt bewegen, so wird es von der Okklusionsebene / Höckerspitzen ausgehend nach basal „geflutet“ bzw. „markiert“.

 

Farbe fräsen

Damit eine bemalte Fläche auch wirklich ausgefräst wird, müssen Sie zu Ihrer Frässtrategie noch einen weiteren Step hinzufügen. Per Drag&Drop ziehen Sie den Step „Farben fräsen“ von oben in Ihre Strategie. Da jetzt nur noch diese Feinheit sauber herausgearbeitet werden soll, macht es Sinn, das Farben fräsen eher an das Ende der Strategie zu setzen.


Bitte berücksichtigen Sie, dass Sie diesen Step als vorletzten Step benutzen. Der letzte Step einer Frässtrategie sollte möglichst immer das Bar-Cutting sein!

Farbe in strat1

Sie müssen diesem Step nun noch das passende Werkzeug zuweisen. Anschließend öffnen Sie die erweiterten Einstellungen und stellen noch die für das gewählte Werkzeug passenden Werte (z.B. Bahnabstand usw.) ein. Dann setzen Sie ein Häkchen bei der Farbe, mit der Sie das Objekt / Stelle zuvor bemalt haben.
 

Damit ist die obige Strategie um „Farben fräsen“ erweitert. Ob die von Ihnen gewählten Einstellungen korrekt sind, kann an dieser Stelle nicht beurteilt werden!

 Farbe in strat1 erweiterte Einst

Objektbearbeitung

Da zahntechnische Konstruktionen meist eine definierte Einschubrichtung besitzen, sind Sie recht häufig durch diese schon stark eingeschränkt. Dass es dadurch hier und da zu Problemen oder unschönen Ergebnissen kommen kann, dürfte wohl selbst einem unerfahrenen Benutzer einleuchten. In der V3 der DS-CAM wurde Ihnen deshalb die Möglichkeit gegeben, Ihre Konstruktionen über die Objektbearbeitung so auszurichten, wie es Ihnen am besten gefällt oder anders gesagt, wie es für das Objekt / Fräsvorgang am sinnvollsten ist. Da die Objektbearbeitung Teil der Arbeitsvorbereitung ist, werden wir an dieser Stelle nicht mehr auf Kantenschwelle und Ansichten eingehen.

 

Schnitte:

Hier können Sie sich durch das Setzen von Häkchen und Verschieben der Regler den oder die Querschnitte der Konstruktion anzeigen lassen.Hauptmenue-Objektbearbeitung klein

Dreiecke:

Mit dem Button „Unterteilen“ können Sie noch weitere Dreiecke an dem Objekt erzeugen, bzw. wird hierdurch das bisherige Objekt in weitere Dreiecke unterteilt.

Es kann z.B. vorkommen, dass ein importiertes Objekt aus wenigen Dreiecken (warum auch immer) besteht und es schwierig wird, die Arbeit im Blank mit Bars zu versehen. Sind an einem Objekt bereits viele Dreiecke vorhanden, so wird das Drücken dieser Schaltfläche keinen Effekt bringen oder anders gesagt, die DS-CAM Software teilt Ihnen mit, ob und/oder wie viele Dreiecke nun hinzugefügt wurden. Dies ist z.B. sehr hilfreich, wenn Sie kleine Farbplättchen (etwa zur Farbmessung für Zirkon) fräsen möchten.


Reparieren:

Da es durchaus vorkommen kann, dass Datensätze, bedingt durch die digitale Übertragung, auch einmal fehlerhaft oder nicht ganz übertragen werden, bietet die DS-CAM die Möglichkeit, diese auch wieder zu reparieren. Durch Drücken dieser Schaltfläche wird versucht, den Datensatz wieder zu reparieren. Ob dies allerdings erfolgreich ist, hängt natürlich wiederum von der Konstruktion ab.


Peak-Filter

Mithilfe des Peak-Filters können Sie die Oberfläche von zu fräsenden Objekten verändern bzw. glätten. Dieses Tool sollten Sie nur unter größter Sorgfalt verwenden, denn die Glättung der Oberfläche am Objekt passiert undefiniert (bzw. hat es den Anschein). Es kann durchaus passieren, dass auch Stellen geglättet werden, die Sie so garnicht geglättet haben möchten, wie z.B. Präparationsgrenzen.

 

STL Ausrichtung:

Hierüber können Sie das Objekt nach Ihren Wünschen ausrichten. Dieses Fenster ist in vier Areale unterteilt, welche für sich selbsterklärend sind. Wenn Sie mit der linken Maustaste in eines der Areale „Draufsicht, Untersicht und Seitenansicht“ klicken, können Sie das Objekt nach Ihren Wünschen ausrichten.

Durch Bewegen des Mausrades wird die Ansicht auf das Objekt noch vergrößert oder verkleinert. In dem Areal „Perspektive“jedoch, funktioniert das Ganze ein wenig anders. Während Sie bei „Drauf-, Unter- und Seitenansicht“ sofort eine Veränderung bemerken, können Sie in der Perspektive das Objekt drehen und wenden wie Sie wollen, aber es hat keine Auswirkung auf das Objekt. Es dient nur dazu, das Objekt so zu drehen, dass Sie von allen Seiten schauen können, ob die Ausrichtung so in Ordnung ist.

Hilfreich ist es, wenn Sie sich unter „Ansichten“ die Hinterschnitte anzeigen lassen. Das Ausrichtungsmenü am rechten Bildschirmrand ist sehr einfach und selbsterklärend.

 

Ausrichtung OB
 
 
 
 
Das Ausrichten "per Hand" in der Objektbearbeitung, wird Ihnen nur "bedingt" genau gelingen, da es äußerst schwierig ist, die Ausrichtung mit der Maus genau so zu steuern, wie Sie es möchten. Für den Großteil reicht eine Ausrichtung der Arbeit unter Verwendung der Maus vollkommen aus. Allerdings gibt es aber auchSTL-Feinausrichtung immer wieder Konstruktionen, bei denen eine Ausrichtung möglichst genau sein muss. Um also möglichst "genau" zu sein, reicht ein "per Hand" ausrichten nicht aus, Sie benötigen hierzu definitive Werte, wie z.B. den Winkel.

Möchten Sie das Objekt lediglich um ein paar Grad kippen, so tragen Sie den Winkelwert in das entsprechende Feld ein. Durch Drücken der + und - Tasten, wird das Objekt jeweils um den eingetragenen Wert der gewählten Achse gedreht.

In unserem Beispiel haben wir in dem obersten Feld einen Wert von 12° eingegeben. Durch jeden Klick auf das Plus oder Minus-Symbol, kippt das Objekt jeweils um 12 Grad weiter. In unserem Beispiel würde das nun wie folgt aussehen:


A: 1. Klick - Objekt wird um 12 Grad gedreht

B: 2. Klick - Objekt wird um weitere 12 Grad gekippt

C: das Objekt wurde bisher um 24 Grad geneigt

 

Ausrichten auf Oberfläche

 

Sie können das Objekt auch auf eine bestimmte Fläche/Oberfläche hin ausrichten. Dazu genügt ein Klick auf die Schaltfläche, anschließend wählen Sie in der Perspektiven Ansicht die Fläche aus, mit der Sie das Objekt ausrichten möchten. (Es erscheint ein gelber Pfeil, der bei der Ausrichtung hilfreich ist!!!) Durch die DS-CAM Software wird das Objekt in Echtzeit auf die gewünschte/gewählte Fläche ausgerichtet. Durch einen  Linksklick mit der Maus, bestätigen Sie die gewählte Ausrichtung. Anschließend drücken Sie die OK-Schaltfläche.

Ausrichten am Loch:

Möchten Sie ein Objekt anhand eines Loches ausrichten, können Sie dies ganz einfach über diese Schaltfläche. Klicken Sie zunächst auf den Button in diesem Fenster, um die Locherkennung zu starten. Jetzt wählen Sie in der Perspektiven Ansicht das Loch aus, nach dem Sie das Objekt ausrichten möchten. Schon während Sie mit dem Mauszeiger über das Objekt fahren, wird das Objekt entsprechend ausgerichtet. Durch einen Klick mit der linken Maustaste, bestätigen Sie diese Ausrichtung. Durch einen weiteren Klick auf die OK-Schaltfläche, wird die Ausrichtung übernommen.

 

ACHTUNG:

Das Neuausrichten und Speichern des Fräsobjektes, sollte unter großer Sorgfalt geschehen! Jede Arbeit, die Sie importieren, hat -bedingt durch den jeweiligen Anwender- eine gewisse Grundausrichtung. Diese wird hierbei überschrieben und kann nach der Speicherung nicht wieder auf den Ursprung zurückgesetzt werden. Sie können diese Ausrichtung zwar jederzeit wieder in diesem Fenster ändern, die Grundausrichtung werden Sie  aber so nicht oder nur sehr schwer wieder herstellen können. Um die ursprüngliche Grundausrichtung wieder herzustellen, müssten Sie die Arbeit neu in die DS-CAM Software V3 importieren.

Tiefenbegrenzung / Schließflächen

Tiefenbegrenzung-menu.jpg
 

Um zu verhindern, dass ein Fräser aufgrund seiner Geometrie wirklich alles versucht auszufräsen, können Sie mit der DS-CAM über eine Schließfläche bestimmen "STOPP" hier geht es nicht weiter! Somit ist dort definitiv Schluss und der Fräser kann nicht versuchen, noch minimal in der Tiefe etwas "herauszuholen". Auch wenn es für den Fräser möglich wäre jede Kleinigkeit auszufräsen, besteht doch die Gefahr, dass das Objekt beschädigt wird (Ausbruch o.ä.).


Sie geben mit der DS-CAM also vor, fräse von oben bis zur Markierung. Dadurch bleibt die engere Stelle unter der Schließfläche unberührt. Sie könnten jetzt diesen Frässchritt mit einem kleineren Fräser nochmals nachfräsen, dies ist aber nicht notwendig. Wenn Sie sich jetzt fragen, WARUM hier nicht nochmals ein kleinerer Fräser verwendet wird...


...der Grund ist folgender: Da die Kavität später von unten nochmals feinst ausgefräst werden muss, wird der feine Fräser von unten dort auch hineinfahren und den Bereich freilegen. Wenn Sie eine Schließfläche setzen möchten, reicht ein einfacher Klick auf den Button "Tiefenbegrenzung" und es öffnet sich ein kleines, leicht verständliches Menü. Einige der Punkte sollten Sie bereits kennen. Sind an dem Objekt bereits Kanten vorhanden, die Sie verwenden können, klicken Sie auf die Schaltfläche "Mitte". Anschließend fahren Sie mit dem Mauszeiger an diese Kante. Wie gewohnt, sollte sich jetzt eine Kurve an der Kante bilden. Durch einen Linksklick mit der Maus bestätigen Sie dies und die Schließfläche ist gesetzt.

 

Sie haben natürlich auch wieder die Möglichkeit, Ihre gesetzten Flächen zu löschen. Entweder alle auf einmal oder nur einzelne, die Sie auswählen können. Wenn Sie die Festlegung der Schließfläche/n beenden möchten, bestätigen Sie dies über den OK-Button.

 

Schließflächen Durchmesser1

Wie Sie links auf dem Bild erkennen können, hat der Schraubenkanal einen Durchmesser von 2,3 mm. Die Schließfläche kann hier festgelegt werden (wollen wir in unserem Beispiel jedoch nicht, da wir diese Kante  für eine Kontur-Fräsung noch benötigen).
Schließflächen Durchmesser2Hier beträgt der Durchmesser lediglich 1,60 mm. Es empfiehlt sich, hier die Schließfläche zu setzen.
Wie in den obigen Bildern gezeigt, ist es möglich, die Schließfläche an mehreren Stellen anzubringen. Wo Sie eine Schließfläche legen, ist natürlich Ihnen überlassen. Aus Erfahrung empfiehlt es sich aber, für die Schließfläche, wie in dem unteren Bild erkennbar, die innere Kurve zu wählen.
 
Steg-Tiefenbegrenzung.jpg
 
 
 
 
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Tiefenbegrenzung erweitert // bei schwer festlegbarer Kurve

Es kann immer mal wieder vorkommen, das sich eine Tiefenbegrenzung

  • A - nicht setzen lässt (z.B. wenn keine Kurve gefunden wird)

oder

  • B - Sie diese an eine Stelle Ihrer Wahl setzen möchten.
Hier können Sie sich damit behelfen, indem Sie den Painter benutzen. Sie malen sich also eine Fläche an der Stelle, an der Sie eine Schließfläche/Tiefenbegrenzung haben möchten. Danach gehen Sie wieder in die Fräsbearbeitung. Hier können Sie bei der Tiefenbegrenzung die Schaltfläche "Mitte" anwählen. Zusätzlich aktivieren Sie oben den Button "Nur Farbränder". Wenn Sie nun mit dem Mauszeiger auf die gerade "gepaintete / gemalte" Fläche fahren, wird diese Fläche (gelbe Linie) erkannt. Mit einem Linksklick auf die Maus, bestätigen Sie diese "neue" Tiefenbegrenzung/Schließfläche.

BLANKS

Blanks anlegen & Einstellungen

Neue Ronde

Da Sie die Software neu installiert haben und somit noch keine Ronde angelegt wurde, beginnen Sie mit diesem Schritt.


Ronde-einzeln

Für unser Beispiel legen Sie eine Zirkonoxid-Ronde mit einer Höhe von 12mm an. Dazu wählen Sie in dem rechten Menü zuerst das gewünschte Material aus (in diesem Fall ZrO), anschließend klicken Sie auf die Ronde mit der gewünschten Stärke.

Beispielronde

Bevor Sie mit dem Fräsen beginnen können, müssen Sie zunächst die entsprechenden Ronden (nachfolgend auch Blanks genannt) anlegen. Dazu klicken Sie auf den Button „Blanks“.

Blanks

Hierdurch wird die „Rondenverwaltung“ geöffnet. Hier haben Sie die Möglichkeit, alle Ronden, egal ob bereits vorhandene oder zukünftige, zu verwalten. Die Rondenverwaltung ist in drei Bereiche aufgeteilt:

 

  • Neue Ronde
  • Vorhandene Ronde öffnen
  • Datenbank
Rondenverwaltung

Nun müssen Sie dem Blank noch ein paar spezifische Daten zuweisen. Bitte beachten Sie, dass manche Daten unumgänglich sind.

Nummer:

Das kleine gelbe Kästchen: Hier können Sie ein Kürzel für das Material oder aber für den jeweiligen Benutzer eintragen.

Das nachfolgende grüne Kästchen: In diesem Feld wird jedem Blank eine universelle Nummer zugewiesen. Diese besteht in den ersten acht Zeichen aus dem Datum, an dem der Blank erstellt wurde, sowie einer fortlaufenden Nummer.

 

Charge:
Die Chargennummer muss bei jedem Blank eingetragen werden. Sie befindet sich üblicherweise direkt auf dem Blank oder aber ist auf der Verpackung aufgedruckt.

(für unser Beispiel tragen wir 12345 ein)

 

Hersteller:
Selbsterklärend (für unser Beispiel tragen wir ABCdef ein)

 

Bezeichnung:
Hier können Sie der Ronde einen Namen geben, z.B.: ZrO 12 mm

 

Sinterschrumpf-Faktor:

Den Wert, den Sie hier eintragen, muss mit der Angabe auf der Ronde übereinstimmen. Für unser Beispiel tragen Sie als Sinterschrumpf 1,2575 ein. Sie haben die Möglichkeit, verschiedene Schrumpfungen anzugeben. Es gibt mittlerweile Ronden mit nur einer Sinterschrumpfung in alle Richtungen, hierbei schrumpft das Objekt in jede Richtung gleichmäßig. Es gibt aber auch Ronden mit unterschiedlichen Schrumpfungen. So kann es vorkommen, dass Ronden einiger Hersteller in den Richtungen X und Y eine gleiche Schrumpfung aufweisen, aber in der Z-Achse einen anderen Wert haben.

In unserem Beispiel gehen wir davon aus, dass vor Ihnen ein Blank mit nur einem Schrumpfungswert liegt. Hierzu tragen Sie den Wert bei X ein. Der  Wert für Y und Z wird nun automatisch gesetzt. Sollten Sie jedoch einen Blank mit unterschiedlichen Schrumpfungen haben, setzen Sie ein Häkchen bei 3D (XYZ) und können somit für jede Achse einen unterschiedlichen Schrumpfungsfaktor eingeben.

 

Rondentyp:
Nachdem Sie die Ronde ausgewählt haben, wird dieses Feld automatisch ausgefüllt.

 

Laufende Nummer (optional):
selbsterklärend - die Angabe einer laufenden Nummer ist nicht zwingend notwendig!

 

Rondenfarbe (optional):
Anzeigeoption. Für den Fall, dass Sie voreingefärbte Ronden benutzen.

 

 

 

Bevorzugte Einstellungen

Bevorzugte Maschine:
Hier weisen Sie der Ronde eine Maschine zu (wichtig, wenn Sie mit mehr als einer Maschine arbeiten).

 

Bevorzugter Rondenhalter oder Nullpunkt:
Bei einigen Maschinen können Sie hier die Position der Ronde in der Maschine festlegen, z.B. linke oder rechte Rondenaufnahme.


Neues Rondenprojekt mit diesen Einstellungen erzeugen:
Sie haben nun Ihre Daten, wie im Beispiel angegeben, eingetragen. In etwa sollte dies wie auf der folgenden Darstellung aussehen:

 

Beispielronde - erstellen

 

Zum Speichern Ihrer Daten drücken Sie auf den Button „Neues Rondenprojekt mit diesen Einstellungen erzeugen“. Der Blank wird erstellt und anschließend automatisch geöffnet. Alle wichtigen Daten werden in dieser Ansicht nochmals hervorgehoben.

 

Beispielronde2

 

Vorhandene Ronde Öffnen

Hier können Sie alle Ronden auflisten. Durch klicken auf die verschiedenen Schaltflächen, können Sie sich die Ronden je nach Wunsch sortiert anzeigen lassen.

 

In diesem Fenster können Sie auch aufgebrauchte Ronden jederzeit in das Archiv verschieben.

 

ACHTUNG: Durch das Verschieben eines Rondenprojektes in das Archiv, können Sie danach nicht mehr auf die Ronde zurückgreifen. In das Archiv kopierte Rondenprojekte werden aus dem Blankbrowser gelöscht und stehen somit nicht mehr in der Blankauswahl zur Verfügung.

 

Rondenverwaltung 2
 


Datenbank / Ronden archivieren

Rondenverwaltung 3

 

Da Sie die Software ja gerade erst in Betrieb genommen haben, befinden sich selbstverständlich noch nicht so viele Blanks in Ihrer Datenbank. Mit der Zeit wird sich das natürlich ändern und die Situation wird eintreten, dass ein Blank „ausgefräst“ bzw. „aufgebraucht“ ist. Wenn Sie für diesen Blank keine weitere Verwendung haben, sollten Sie diesen in das Archiv verschieben. Hierfür wählen Sie sich den entsprechenden Blank aus und drücken auf „in das Archiv kopieren“.


Achtung:

Wie oben bereits erwähnt, kann ein Blank, den Sie in das Archiv kopiert haben, nicht mehr aufgerufen werden. In dem Archiv verbleiben dann nur noch die Bilddateien des Blanks sowie die Patienteninformationen. Auf die gefrästen Objekte können Sie ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zugreifen.

Blankbrowser

 

Hier sind nochmal alle Ronden / Blanks dargestellt.

Blankbrowser
In dem Blankbrowser werden alle verwendeten Blanks aufgelistet. Die Auflistung können Sie sich nach Ihren Wünschen anzeigen lassen. Dank der einstellbaren Filter für Maschine und Material, sowie die minimale als auch die maximale Höhe, können Sie sich einen optimalen Überblick über die noch vorhandenen Ronden schaffen.

WERKZEUGDIALOG

Werkzeugdialog

Werkzeuge und Frässtrategien

Werkzeug und Bahn-PARTS

Unter dem Menüpunkt "Werkzeug und Bahneinstellungen" erhalten Sie Zugriff auf alle in der DS-CAM verwendeten Fräser und Schleifwerkzeuge.

Neben den Einstellungen für die Werkzeuge, können Sie auch eigene Frässtrategien bearbeiten, verändern, verfeinern oder ganz neu anlegen. Da es auch hier wieder eine Vielzahl von möglichen Einstellungen gibt, ist es ratsam, diese nur durch erfahrene Benutzer durchführen zu lassen.

Werkzeuge:

- Auflistung aller verwendbaren Werkzeuge sowie Materialzuordnung

Strategie - Liste:

- Frässtrategien zusammengefasst

Strategie – Steps:

- Hier werden alle Steps einer Frässtrategie aufgelistet. Auch hier ist es für Sie möglich, weitere Feinheiten einzustellen.

Steps hinzufügen:

- Mit den hier befindlichen Icons/Buttons, können Sie die Frässtrategien für Ihre Bedürfnisse noch weiter anpassen oder verfeinern.

Werkzeuge

Tools1

Da Sie Objekte nach Maßvorgaben fräsen möchten, müssen Sie schon von Beginn an darauf achten, möglichst genau zu arbeiten. Um dies zu ermöglichen, benötigen Sie zunächst einmal exakte Werkzeuge.

Sie müssen nun kontrollieren, ob für ein bestimmtes Werkzeug (in unserem Beispiel lediglich Tool 1) auch die richtigen Werte eingetragen sind.

Durch klicken auf „Geometrie“ eines Werkzeugs, erhalten Sie Zugriff auf die Werte des gewählten Tools und können diese gegebenenfalls ändern.


Tools allgemein

Nachdem Sie Ihre Werkzeuge überprüft haben, müssen Sie diesen auch noch ein Material zuweisen.

Werkzeug und Bahneinstellungen Single Tool

 

Hierzu drücken Sie einfach auf die Schaltfläche des gewünschten Materials. Das Auswählen des Materials für einen Fräser ist wichtig, da dieser erst durch die Aktivierung für die Frässtrategie des entsprechenden Materials freigeschaltet wird.

 

Wenn Sie aber einem Fräser kein Material zugewiesen haben, können Sie diesen später auch nicht für die jeweilige Frässtrategie auswählen bzw. einpflegen. In unserem Beispiel wurde ein Fräser des Typs „Bullnose“ und als Material Wachs, Titan und CrCo ausgewählt. Sichtbar durch die  „gelb“-leuchtenden Buttons (im oberen, rechten Bildschirmrand).


Material-Filter: Wenn Sie auf eine dieser Schaltflächen klicken, werden Ihnen alle Werkzeuge für das gewählte Material angezeigt. Werkzeuge, die nicht mit diesem Werkstoff verknüpft sind, werden somit ausgeblendet.

 

Material & Strategie

Werkzeug und Bahn-PARTS  Material u Strat
 

In diesem Bereich können und müssen Sie entscheiden, welches Material und welche Frässtrategie Sie benutzen möchten. Im ersten Schritt wählen Sie das Material (hier ZrO), in das Sie Ihr Objekt fräsen möchten. Nach der Auswahl zeigt die DS-CAM Software automatisch die für das Material angelegten, möglichen Frässtrategien an. Die Wahl der „richtigen“ Frässtrategie müssen Sie selbst festlegen.

Details:

Werkzeug und Bahn-PARTS  Material u Strat    KLEIN

"L": Lock / Schloss

In diesem Feld wird festgelegt, ob diese Frässtrategie gesperrt (rotes Schloss), oder ob sie editierbar ist (grünes Schloss). Durch einen Klick mit der rechten Maustaste auf diesen Punkt, können Sie die Sperrung und weitere Einstellungen für diesen Bereich festlegen.


"D":

In der Version 3 der DS-CAM werden importierte Fräsobjekte zunächst in die Arbeitsvorbereitung geschoben, um sie dort entsprechend weiter zu bearbeiten. Sie haben aber auch die Möglichkeit, die Einstellung so anzupassen, dass das Importieren einer Arbeit ohne Arbeitsvorbereitung möglich ist. Ein Häkchen in diesem Feld bedeutet: Bei Fräsobjekten, die ohne AV importiert wurden, stellen die Frässtrategien mit Häkchen den Standard dar. D.h. bei Objekten ohne AV greift die DS-CAM auf diese, „als Standard“ gewählten, Strategien zurück.


"SC":

Dieses Icon stellt die Frässtrategie schematisch dar. In unserem Beispiel ist eine Krone zu sehen, daher hat sie als Icon „CR“, welches für Crown steht. Neben diesem gibt es aber noch eine Vielzahl weiterer Icons z.B. „B“ für Brücken (Bridge), „T“ für Teleskop-Arbeiten und so weiter. Um Ihnen die Arbeit zu erleichtern, werden diese Bezeichnungen auch auf die Fräsobjekte in einer Ronde übertragen. Dies hilft Ihnen insofern, dass Sie gleich auf dem Fräsobjekt in der Ronde sehen, ob Sie die richtige bzw. passende Frässtrategie für dieses Objekt gewählt haben (z.B. macht es wenig Sinn, eine Einzelkrone mit der Frässtrategie für eine Brücke zu fräsen).

Strategie-Steps

TOOLS  3 steps

In den Strategie-Steps werden alle Einzelschritte einer Strategie aufgeführt. Sollten Sie mit den Fräsergebnissen einer Strategie nicht zufrieden sein, so können Sie jederzeit Änderungen vornehmen. Sie haben die Möglichkeit, Teile einer Frässtrategie in der Reihenfolge zu ändern, bestimmte Bereiche zu aktivieren oder zu deaktivieren oder aber auch zu löschen. Ebenso können Sie auch, bei jedem Schritt getrennt von den anderen verfeinern. Klicken Sie hierzu auf das Feld „Erweitert“, somit erhalten Sie den Zugriff auf die Feineinstellungen.

Die Einstellmöglichkeiten unter „Erweitert“ sind detailreich beschriftet, wodurch eine Auflistung hier unnötig wird. Das Verändern dieser Werte kann zwar jederzeit vorgenommen werden, sollte aber nur von erfahrenen Anwendern durchgeführt werden.


Da es mit der DS-CAM Software möglich ist, verschiedenste Materialien zu fräsen, benötigen Sie auch unterschiedliche Systeme für den Abtransport von Schleifstäuben oder Ähnlichem. Bei vielen Werkstoffen wie z.B. Zirkon reicht es aus, die Absaugung in der Frässtrategie zu aktivieren. Verwenden Sie aber z.B. Titan, empfiehlt es sich ein Kühlmittel zu benutzen/aktivieren und die Absaugfunktion zu deaktivieren.


Level of difficulty:

Diesen Bereich können Sie als speziellen Schritt verwenden, ist aber für den "normalen" Anwender nicht erforderlich und kann ignoriert werden.

  • 0 – Default

  • 1 – Offset

  • 2 – Full Reduction

  • 3 – Partial Reduction

  • 4 – Fully Anatomic


Frässtrategie – Steps hinzufügen

Da sich zahntechnische Konstruktionen von der einen zur nächsten Arbeit unterscheiden, kann es mitunter vorkommen, dass Sie eine vorhandene Frässtrategie verfeinern, ändern oder um zusätzliche Schritte erweitern möchten. Sie haben hierbei die freie Wahl, ob Sie Ihre Strategie mit groben oder feinen Schritten verändern möchten. Des Weiteren können Sie auch noch spezielle Frässchritte erstellen (z.B. Gravur). Alle Steps können jeweils einzeln von der Unter- als auch von der Oberseite erstellt werden.

Wird so z.B. „Bar Schnitte“ von unten gewählt, werden die Halteelemente an dem Fräsobjekt von der Unterseite einer Ronde / Objektes angetrennt.

Wenn Sie sich nun entschieden haben, die bisherige Strategie noch um einen weiteren Step zu erweitern, dann ziehen Sie das entsprechende Icon per Drag&Drop in die Strategie. Sie müssen dabei aber auch die Reihenfolge der bisherigen Abfolge beachten. Die genauen „Einzelstep-Einstellmöglichkeiten“ werden in dem/den nächsten Kapitel(n) behandelt.

Steps / Schritte

Grob:

ADD STEPS 1
 
Schritt hinzufügen - GROB

Da beim Fräsen immer von Grob nach Fein vorgegangen wird, vollziehen wir das auch in unserem Beispiel. Die in diesem Bild dargestellten Icons stellen die Schrupp-Schritte dar. Hierbei ist zu beachten, dass Sie die Icons mit der Bezeichnung „Grob STD inkl. Kavität“ für alle verwendbaren Materialien nutzen können. Diese Steps sind der Standard (STD) für die Schrupp-Leistung der Frässtrategie. Die in diesem Bild jedoch ausgegrauten Icons sind nur verfügbar, wenn Sie Material wie vorgesinterte Keramikblöcke schleifen möchten, wie z.B. e.max oder Pritidenta-Fräsblöcke. Zu jedem dieser Schritte können Sie noch Feineinstellungen vornehmen, zu denen wir später noch eingehen werden.

Fein:

ADD STEPS 2
 

Schritt hinzufügen - FEIN

Kommen wir nun zu den Schlicht-Schritten einer Frässtrategie. In diesen Einstellungen können Sie die Vorgehensweise der Fräser beim Schlichten festlegen.

 

Fein STD inkl. Kavität:

Dies ist der Standard-Schlicht-Schritt einer Frässtrategie. Für gewöhnlich verläuft diese Fräsbahn von innen nach außen. Kavitäten werden hierbei ebenso mit einbezogen. Über die Feineinstellungen, zu denen wir später noch eingehen werden, können Sie hier und in jedem weiteren Schritt noch Änderungen vornehmen.

 

 

Fein kreuzweise inkl. Kavität:

Wählen Sie diesen Schritt, so fährt der Fräser kreuzweise über das zu fräsende Objekt. Dies betrifft das ganze Objekt inklusive Kavität.

Feinsteinstellungen beachten! Vorsicht!!! Nur für versierte Anwender

 

 

Fein Kontur Kavität parallel:

Hierbei wird ausschließliche die Kavität einer Konstruktion gefräst, getreu der Kontur.

 


Fein kreuzweise Kavität:

Möchten Sie bei einer Fräsung Kavitäten fräsen, so empfiehlt es sich, diesen Schritt als vorletztes zu verwenden. Üblicherweise geschieht dies durch den Fräser mit der kleinsten Größe (z.B. ein Fräser mit einem Durchmesser von 0,6 mm). Hierdurch werden noch die letzten Feinheiten ausgefräst.

Spezial:

ADD STEPS 3

 

Schritt hinzufügen -SPEZIAL

Damit ein Objekt nach dem Fräsen auch den Vorstellungen und Anforderungen des Konstrukteurs entspricht, reicht es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht aus, ausschließlich Schrupp– und Schlichtschritte durchzuführen. Sie können in der DS-CAM Software noch weitere, speziellere Frässchritte hinzufügen.

 


Interdental Bereich:

Selbsterklärend

 


Fein Kontur fertig:

Ist ein wichtiger Schritt, wenn Sie an einem Objekt bestimmte Konturen/Geometrien fräsen möchten z.B. eine Abutment-getragene Brücke. Da es bei solchen Konstruktionen Bereiche mit scharfen Kanten oder ähnlichem gibt, würde ein „normaler“ Frässchritt diesen Bereich nicht ordnungsgemäß ausfräsen bzw. würde in diesen Kanten Restmaterial übrig bleiben. Um feine Konturen zu fräsen, empfiehlt es sich, einen Fräser mit einer anderen Geometrie zu benutzen (z.B. einen Flachfräser).

 


Rest-Material:

Mit diesem Schritt können Sie festlegen, dass das Restmaterial, welches eventuell noch auf dem Objekt vorhanden sein könnte, abgetragen wird.

 


Hinterschnitte:

Ist ein Schritt, um mögliche Hinterschnitte/untersichgehende Bereiche auszufräsen.

 


Bar Schnitte:

Hier können Sie festlegen, ob die Halteelemente/Bars angetrennt werden sollen.

 

 

Gravur:

Ist ein möglicher Schritt, um einem Fräsobjekt noch eine eindeutige, in das Material gefräste, Bezeichnung zu geben. Über das Menü -> Einstellungen ->  Gravur können Sie noch weitere Einstellungen vornehmen.

 


Fissur Kontur parallel:

Wenn Sie diese Option auswählen, wird die Fissur getreu der Kontur gefräst. Hierbei ist es z.B. möglich, festzulegen ob dieser Bereich von außen nach innen oder von innen nach außen gefräst werden soll.

 


Fissur kreuzweise:

Bei diesem Schritt startet der Fräser von der höchsten Position, und beginnt die Bahnen waagerecht zu fräsen. Dabei arbeitet er sich durch, bis er die tiefstmögliche Stelle erreicht hat. Anschließend wird der Fissurenbereich noch einmal gefräst. Diesmal verlaufen die Bahnen aber senkrecht von oben nach unten. Ist eine Bahn von oben nach unten durchgelaufen, fährt der Fräser ein Stück waagerecht zur Seite und dann wieder von oben nach unten.

 


Farben fräsen:

Mit der DS-CAM haben Sie die Möglichkeit, bestimmte Bereiche farblich zu markieren (Painter benutzen) und diese Bereiche explizit zu fräsen.

Wichtig dabei ist, dass in den erweiterten Einstellungen "Farben" auch ein Häkchen bei der entsprechenden Farbe gesetzt wurde, die Sie im Painter benutzt haben.

 


Prepline:

Fügen Sie diesen Schritt zu einer Frässtrategie hinzu, dann wird die Präparations-Line noch einmal extra gefräst. Hierfür empfiehlt es sich, einen möglichst kleinen Fräser zu verwenden (z.B. 0,3 mm Durchmesser). Haben Sie in den erweiterten Einstellungen bei „Prepline innere Fräsbreite“sowie „Prepline äußere Fräsbreite“ den Wert "0" eingetragen, dann verläuft diese Fräsbahn ausschließlich einmal der Präparationsgrenze entlang. Sie können aber auch festlegen, dass die Bahnen noch weiter innerhalb oder außerhalb der Kavität verlaufen sollen (sinnvoll bei schwierigen Präparationsgrenzen).

 

 
 
 
 
 
 
 
Erweiterte Step Einstellungen

Für jeden Step, den Sie in Ihre Strategien eingliedern möchten, gibt es nochmal eine Vielzahl von möglichen Einstellungen. Nachfolgend wird jeder Punkt noch einmal genau erklärt.




Standard Vorschub:

Gibt die Geschwindigkeit in Millimeter pro Sekunde (mm/s) an. In diesem Beispiel arbeitet sich der Fräser mit 22mm/s durch das Material. Die Vorschubgeschwindigkeit sollte auf jeden Fall dem Material angepasst sein. Je höher dieser Wert ist, desto schneller wird auch das zu bearbeitende Material abgetragen. Bedenken Sie jedoch: ist dieser Wert zu hoch eingestellt, könnte es bei Materialien wie z.B. Zirkonoxid zu Ausbrüchen an der Fräsung kommen.



Verringerter Vorschub:

Der verringerte Vorschub wird immer dann angewendet, sobald der Fräser eine  Fräsbahn in der horizontalen Ebene gefräst hat, um dann in die nächste Ebene einzutauchen. Empfohlen wird hierbei die Hälfte des normalen Vorschubs.



Schruppzugabe / Schlichtaufmaß:

Gibt die Materialstärke an, die nach diesem Frässchritt zusätzlich auf dem Objekt verbleibt. Ist dieser Wert positiv, bleibt Material auf dem Objekt zurück. Bei einem negativen Wert dringt der Fräser tiefer in das Material als eigentlich geplant (wenn von dem Anwender gewünscht/ eher selten)



Bahngenauigkeit:



Je kleiner dieser Wert angegeben wird, umso genauer liegen die Fräsbahnen beieinander. Bedenken Sie aber auch, dass sich hierdurch die Fräszeit sowie die Zeit zur Berechnung verlängern kann.



Zustelltiefe:



Die Zustelltiefe gibt an, wie tief der Fräser nach Vollendung einer Fräsbahn auf der horizontalen Ebene in das Material eindringt.
Dieser Wert muss an das Material angepasst sein! Je höher dieser Wert ist, desto mehr Material wird zwar abgetragen, jedoch sollten Sie beachten, dass hierdurch auch die Belastung des Fräsers zunimmt.
Es kann sogar zu einem Bruch eines Fräsers kommen.



Bahnüberlappung:

Bei der Bahnüberlappung fährt der Fräser z.B. erst eine Bahn außen um das Objekt herum (im Kreis). Bevor sich der Kreis schließt, fährt er ein Stück (in % des Durchmessers) zur Seite und fährt dann dieselbe Bahn, nur dass die neue Bahn um 40% über der alten Bahn überlappt.



Flachstellen-Erkennung:

Wenn Sie dieses Feld aktiviert haben, dann erkennt die DS-CAM Software automatisch, ob Flachstellen vorhanden sind und fräst diese Flächen entsprechend aus.

Sollte sich einmal bei Konstruktionen mit Flachstellen ein Winkel ergeben, so kann dieser nur mit einem Flachfräser und einer entsprechenden Strategie (mit Konturkurve) gefräst werden. Die Konturkurve müssen Sie dann separat setzen.



Filter kleine Areale:

Über diesen Filter können Sie einstellen, dass bestimmte Bereiche nur dann gefräst werden, wenn sie einen bestimmten %-Satz des Fräsers entsprechen. 
Ist dies nicht der Fall, so wird dieser Bereich ausgelassen / übersprungen bzw., wird diese Stelle dann in einem weiteren Frässchritt herausgefräst.

Dies hat den Vorteil, dass zunächst erst alle „groben“ Schritte gefräst werden und anschließend die „kleinen Areale“.



Laufrichtung:

In diesem Menü können Sie die Laufrichtung des Fräsers bestimmen. Wir empfehlen Ihnen das Fräsen im„Gleichlauf“. Eine Veränderung dieser Einstellung sollte nur von erfahrenen Benutzern vorgenommen werden!!!






Fräsbahn Ausrichtung:

Über die Fräsbahn Ausrichtung wird im Wesentlichen festgelegt, wo sich der Startpunkt für diesen Frässchritt befindet. Zur Wahl stehen hier:

In → Out:        

Es wird von innen nach außen gefräst. Die Fräse startet dabei zentral über dem Objekt und arbeitet

sich so nach außen vor




Out → In:

von außen nach innen




Top → Bottom:  

vom höchsten Punkt zum tiefsten

Die gewählte Ausrichtung der Fräsbahn hat wesentliche Auswirkungen auf die Passung einer Arbeit. Bei engen Arbeiten sollten Sie im Innenbereich / Kavitäten immer von außen nach innen fräsen!!!



Konturgrenzenbehandlung:

Durch diese Einstellung können Sie dem Fräser ein Limit setzen.

Innerhalb :   alles was sich innerhalb der Konturkurve befindet wird ausfräst

Außerhalb :  hierbei wird alles gefräst, was sich außerhalb der Konturkurve befindet

Zentriert :     Der Fräser beachtet zwar die Konturkurve, berührt sie während der Fräsung aber nicht. Er fräst ausschließlich in dem Zentrum dieser Kurve



Einschub Gruppe Einzeln / ID:

In der Arbeitsvorbereitung wird jeder Kavität ein Index zugewiesen. In diesem Menü können Sie festlegen, welche oder wie viele Kavitäten mit dem gleichen Gruppenindex gefräst werden sollen.  Der Standard beträgt hier alle Kavitäten.



Filter.Hinterschnitterkennung:

Über diesen Filter können Sie einstellen, dass bestimmte Bereiche nur dann gefräst werden, wenn sie einen bestimmten %-Satz des Fräserdurchmessers entsprechen.  Ist dies nicht der Fall, so wird dieser Bereich ausgelassen / übersprungen.



Tiefenschrittbegrenzung:

Durch Aktivierung dieses Feldes kann ein zu schnelles Eintauchen des Fräsers unterbunden werden.  Jedoch wird dies erst wirksam, wenn Sie das Tiefenschnitt-Limit festgesetzt haben.



Tiefenschritt Limit:

Hier legen Sie fest, wie tief (in mm) der Fräser in die Z-Achse bei einem Parallelschritt eintauchen darf.



Prepline innere / äußere Fräsbreite:

Mit diesen Frässchritten kann die Präparationsgrenze noch einmal separat gefräst werden. Hier können Sie die Fräsbreite zur Innenseite als auch zur Außenseite hin bestimmen.

Die in den obigen Bildern dargestellten Werte gehen immer von der Präparationsgrenze aus. Da wir bei der inneren Fräsbreite den Wert „1“ eingetragen haben, verläuft diese Fräsbahn von der Präpgrenze aus 1 mm in die Kavität, der äußere Bereich 3 mm.



Maschinen Dynamik

Einige Maschinen unterstützen verschiedene Dynamik Modi pro Frässchritt. Hierüber können Sie den Grad in 3 Stufen einstellen.



Kippwinkel Limitierung:

Hier können Sie den "gewünschten" maximalen Winkel bei Kippung unter Simultanbewegung, bezogen auf die Bearbeitungsachse, einstellen.




Spiral Verlinkung

Mit dieser Einstellung ändern Sie die Verlinkung von normal auf spiralförmig.




Flächendeaktivierung in Berechnung

Bei dieser Einstellung können Sie festlegen, ob bestimmte Flächen bei der Berechnung ausgelassen werden sollen.




5-Achs tumble angle und 5-Achs tumble

Über 5ax tumble angle können Sie einstellen, welchen Winkel das Werkzeug während einer 5ax Simultan-Bearbeitung einhalten soll.

Diese Option wird erst durch Setzen des Häkchens, bei 5ax tumble, aktiviert.



Schritt als separate Datei




Wenn Sie in den erweiterten Einstellungen eines Frässchrittes dieses Feld aktivieren, so wird dieser Frässchritt aus der aktuellen Berechnung herausgenommen und in eine separate Ausgabe-Datei abgelegt. Diesen können Sie dann nach der eigentlichen Fräsung vornehmen.
Dies empfiehlt sich z.B für sehr genaue Passungsarbeiten. Sie könnten somit diesen gesonderten Frässchrit immer wieder einzeln nachfräsen lassen (um  eventuelle Passungsungenauigkeiten auszubessern welche wiederum z.B durch ein Auslenken des Fräser verursacht worden sein können).



Silhouetten Fräser Anlage Modus:
In diesem Menü können Sie festlegen, wie der Fräser an dem zu fräsenden Objekt anliegt. Dies ist jedoch nur möglich, wenn Sie vorher die Fläche mit einer Farbe markiert haben (Painter benutzen) oder aber an dem Bereich eine Konturkurve gesetzt haben.








Objektsilhouette:


Haben Sie diesen Punkt gewählt, so wird das Objekt /  markierter Bereich von der Draufsicht bearbeitet. „Untersichgehende“ Stellen werden dabei ignoriert.

Endhöhe:

Ähnlich der Objektsilhouetten-Option, versucht der Fräser hierbei bis an das Ende einer Farbfläche zu fräsen. Wie Sie auf dem Bild erkennen können, kann dabei Restmaterial übrig bleiben, da bei diesem Schritt die Endhöhe = Spitze des Fräsers bildet.

Werkzeug Kontakt:


Haben Sie diese Option gewählt, hat der Fräser mit seiner gesammten Geometrie (inklusive Konus)permanent Kontakt zu dem Objekt !!!

Oberkante senkrechte Flächen:

 
Hierbei liegt der Fräser an der Oberkante, bzw. an der obersten Begrenzung einer Farbfläche an und fängt dort an seine Bahn zu starten.

Unterkannte senkrechte Flächen:


Ist diese Option gewählt, so startet der Fräser an der Unterkannte einer senkrechten Fläche. Der Fräser hat dabei stets Kontakt mit seiner 0° Fräsfläche.

 

Frässtrategien

  1. Erstellen

    Jetzt haben Sie das Werkzeug für diesen Schritt angelegt, nun müssen Sie noch definieren „WIE“ dieses Tool arbeiten soll. Dazu klicken Sie einmal auf „Erweitert“ und es öffnen sich die „Erweiterten Strategieeinstellungen“ der Frässtrategie.

     
      Erstellen einer eigenen Frässtrategie

    Das Erstellen einer eigenen Frässtrategie ist sehr komplex und sollte nur durch bereits erfahrene Benutzer erfolgen. Da Sie sich aber im Laufe Ihrer Arbeit mehr und mehr mit der Software vertraut machen, werden Sie irgendwann an den Punkt kommen, an dem Sie sich eine eigene Frässtrategie erstellen, oder eine bereits vorhandene Strategien verändern möchten. Nachfolgend ein kleiner Einblick, wie Sie sich in Zukunft Ihre Arbeit erleichtern können.

    Zunächst einmal wählen Sie das Material aus (hier ZrO) und drücken dann auf „Strategie hinzufügen“.
    Material festlegen und Strategie hinzufügen
     
     
     
     
    Hierdurch wird ein Textfeld mit der Bezeichnung „New“ erstellt. Setzen Sie nun mit der Maus einen Rechtsklick auf dieses Feld, es öffnet sich ein kleines Pop-up Fenster, hier wählen Sie „Strategie umbenennen“ aus und geben dieser Strategie einen Namen. Für dieses Beispiel belassen wir es bei dem Namen „NEW“.
     
     
    Strategie-Name
     
     
     
     
    Nachdem Sie das Material und den Namen festgelegt haben, können Sie nun die einzelnen Schritte/Steps einer Frässtrategie anlegen. Wie Sie eine Strategie beginnen, ob von oben oder von unten, ist Ihnen überlassen. Unser Beispiel beginnt mit dem Schrupp-Schritt von unten. Da Sie noch am Anfang der Strategie sind, wechseln Sie auf „Grob“ in der am rechten Bildschirmrand befindlichen Liste „Schritt hinzufügen“. Als nächstes ziehen Sie sich das Icon „Grob STD inkl. Kavität“ aus der Liste per Drag & Drop in den Bereich zwischen der Strategieliste und der Icon-Liste.

     


    Was in etwa wie folgt aussieht:

     Grob von unten - Strategie-Step

     

     
     
    Nachdem Sie diesen Schrupp-Schritt für „unten“ getätigt haben, müssen Sie das Gleiche für „oben“ tun. Dazu einfach das entsprechende Symbol wieder per Drag & Drop unter den bisherigen Schritt „ziehen“. Danach sind Sie mit den Schrupp-Steps fertig und können zu den Schlicht-Schritten einer Frässtrategie übergehen. Wechseln Sie zunächst von „Grob“ auf „Fein“ und ziehen sich nun die Steps (Fein STD inkl. Kavität) für oben und unten wieder in die Strategie.

     

    In dem dargestellten Bild sind bereits die Schlicht-Schritte für oben und unten, sowie der Fräser ausgewählt und eingetragen.
    Schrupp- und Schlichtsteps in die Strategie integriert
     
     
     
    Diese Schritte reichen im Allgemeinen aus, um relativ einfache Konstruktionen wie z.B. ein Offset-Käppchen aus einem Blank zu fräsen. Sie haben aber auch jetzt noch immer die Möglichkeit, Ihre Strategie zu verfeinern.

     

    Möchten Sie z.B. die Halteelemente (Bars), mit denen ein Objekt während der Fräsung gehalten wird, antrennen, so können Sie diesen Schritt wieder per Drag & Drop aus der Liste (Spezial) in Ihre Frässtrategie einfügen. Hierbei können Sie wieder auswählen, ob Sie die Bars von unten oder von oben antrennen möchten. Des Weiteren werden Ihnen noch weitere mögliche Frässchritte zur Verfügung gestellt.

     

    An dieser Stelle möchten wir hervorheben, dass jeder Schritt einer Frässtrategie verschiedene Einstellmöglichkeiten hat.
  2. Exportieren

     
     
    Schritt 1:

    Als erstes öffnen Sie Ihre Werkzeug & Bahneinstellungen und wählen sich das entsprechende Material (z.B. CrCo) sowie die gewünschte Strategie aus. Mit einem "Rechtsklick" der Maus auf die zu exportierende Strategie, öffnet sich ein kleines Menü, bei dem Sie das Feld "Export" auswählen und bestätigen dies mit einem Klick der linken Maustaste.
     
     
     Strat Export 1
     
     
     
     
     
     
    Schritt 2:
     
    Als nächstes werden Sie aufgefordert einen Speicherort zu wählen. Dies kann ein Ordner auf dem Desktop, der Festplatte, einem USB-Stick oder Ähnlichem sein. Anschließend vergeben Sie noch einen passenden Namen und drücken auf "Speichern".
     
    Strat Export 2
     
     
     
     Damit ist der Export der Strategie abgeschlossen.
  3. Importieren

     

     

     
    Schritt 1:
     
    Als erstes öffnen Sie Ihre Werkzeug & Bahneinstellungen und wählen sich das entsprechende Material (z.B. CER) aus. Mit einem "Rechtsklick" der Maus im Feld der  Strategien, öffnet sich ein kleines Menü, bei dem Sie das Feld "Import" auswählen und bestätigen dies mit einem Klick der linken Maustaste.
     
     
     
     Strat Import 1
     
     
    Schritt 2:
     
    Als nächstes werden Sie aufgefordert einen Speicherort zu wählen. Dies kann ein Ordner auf dem Desktop, der Festplatte, einem USB-Stick oder Ähnlichem sein. Wählen Sie dort Ihre zu importierende Strategie aus und drücken anschließend auf die Schaltfläche "Öffnen".
     
     
     Strat Import 2
     
    Schritt 3:

    Bewegen Sie den Schieberegler in der Strategieliste (hier CER) nach ganz unten, um Ihre gerade importierte Strategie zu sehen. Sie werden feststellen, dass sie zwar importiert wurde, jedoch fehlt noch die Zuweisung des Zahntyps, z.B. Krone, Onlay o.ä. Mit einem "Rechtsklick" der Maus auf Ihre Strategie wählen Sie in dem Menü "Voreinstellung bei..." den entsprechenden Typus aus.

     
     

    Import Strat Zuweisung

     (in dem obigen Bild befindet sich der Mauszeiger noch auf Onlay)

     
    Schritt 4:
     
    Nachdem Sie der Strategie den richtigen / gewünschten Typus zugewiesen haben, erscheint neben der Strategie das entsprechende Symbol. In diesem Beispiel wurde der Typus "Krone" gewählt.
     
     Strat-Import-zugewiesen
     
     
     
     
    Hiermit ist der Import einer Strategie beendet.

Schwesternwerkzeug

Version 1 (mit gleicher Freistellung beim Schwesterntool)

Da es sich bei den verwendeten Werkzeugen um Verschleißteile handelt, wird ein Fräser irgendwann aufgebraucht bzw. abgenutzt sein. Ebenso kann es passieren, dass ein Werkzeug während einer Fräsung abbricht. Das kann verschiedene Gründe haben z. B. Materialermüdung, zu starker Vorschub etc.

Sollte Ihnen einmal ein Fräser während eines Prozesses abbrechen, haben Sie mit der DS-CAM Software die Möglichkeit, eine entsprechende Anweisung an die Fräsmaschine  zu geben z.B.: "wenn Werkzeug X abgebrochen, dann nehme Werkzeug Y (das Schwesternwerkzeug) und starte den Frässchritt erneut".

In den nachfolgenden Schritten möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie ein Schwesternwerkzeug anlegen können, wenn Sie einmal in eine Situation - wie oben beschrieben, kommen sollten. Diese Erklärung wird jedoch nur auf ein einzelnes Werkzeug bezogen, da der beschriebene Weg auf jedes mögliche Werkzeug anwendbar ist.

 



 


 

Zunächst einmal müssen Sie festlegen, welches Werkzeug überhaupt ein Schwesternwerkzeug bekommen soll. Wie schon erwähnt, wird für die Erklärung an dieser Stelle nur auf ein einzelnes Werkzeug eingegangen. Der Weg dorthin ist für jedes Werkzeug immer gleich.

 

Die Meldung, dass ein Werkzeug abgenutzt ist, tritt meist bei den Schruppzyklen einer Strategie auf, da der Fräser bei Schruppvorgängen am meisten Material abtragen sowie am tiefsten (Z-Achse) in den Blank eintauchen muss. Daher macht es Sinn, bei diesen Frässchritten mit dem Schwesternwerkzeug zu beginnen. 
Tool ohne SW

 

 
Hier der Weg, wie Sie ein Schwesternwerkzeug anlegen. Sie klicken dazu in das erste Feld, wie rechts im Bild. In dem sich nun öffnenden Menü sehen Sie die noch freien Werkzeugplätze. Sie wählen sich nun einen Platz aus. 
 
Tool mit SW Auswahlt

 

 
Da wir für unser Beispiel nur ein Schwesternwerkzeug (Tool 52) für das Werkzeug 1 benötigen, reicht die Angabe aus und Sie bestätigen dies indem Sie den OK-Button drücken. 
 
Tool mit SW Auswahlt bestaetigt
 
Wenn Sie nun in der Werkzeugliste nach unten auf Platz 52 scrollen, erkennen Sie das neu angelegte Werkzeug. Da das Schwesternwerkzeug nur für das gleiche Material wie das Ausgangstool benutzt werden soll, ist dies grau hinterlegt. Das Schwesternwerkzeug hat auch die gleiche Geometrie.
 
Tool SW Werkzeuguebersicht
 
 

Hiermit ist die Zuweisung des Schwesternwerkzeuges für das Werkzeug 1 erledigt. Sie haben natürlich die Möglichkeit, für alle übrigen Werkzeuge ein Schwesternwerkzeug anzulegen. Wann und ob das Schwesternwerkzeug Verwendung findet, steuert die DS-CAM vollautomatisch.
 


Alle Angaben erfolgen unter Ausschluss jeglicher Gewähr

 

Version 2 (mit verlängerter Freistellung beim Schwesterntool)

  

Nachdem Sie nun wissen wie ein Schwesternwerkzeug anlegt wird, möchten wir Ihnen noch eine weitere Möglichkeit zeigen, wie Sie die Verwendung des Schwesternwerkzeuges noch erweitern können.

Wie erwähnt, kann es immer mal wieder vorkommen, dass die verwendeten Fräswerkzeuge (meist Schrupptools) für die Bearbeitung eines Blanks "zu kurz" bzw. abgenutzt sind. Sie müssten jetzt das Werkzeug in der Maschine und in der Software durch ein neues Tool austauschen und ggf. die Arbeit neu berechnen. Dies ist allerdings nicht der "einfachste" Weg und kann unter Umständen zu weiteren Problemen führen (z.B. wenn verschiedene Anwender das Programm benutzen und Einstellungen tätigen).

Um Ihnen ein zeitraubendes Wechseln zu ersparen, haben Sie mit der DS-CAM Software die Möglichkeit selbst zu entscheiden (bzw. zu errechnen), ob das zu verwendende Tool über ausreichend Freistellung verfügt. Ist dies nicht der Fall, dann wird ein Schwesternwerkzeug mit einer größeren/längeren Freistellung für die Berechnung/Fräsung verwendet.

 

 

 

 

Zuerst wählen Sie das Werkzeug aus, für das ein Schwesternwerkzeug mit einer längeren Freistellung angelegt werden soll. Wie in unserem Bild rechts dargestellt, wird hierfür erst ein freier Werkzeugplatz ausgewählt (hier Nr. 19).

Zusätzlich setzen Sie ein Häkchen in das kleine Feld rechts daneben. Hierdurch gestatten Sie der DS-CAM zu entscheiden, wann oder ob ein längeres Schwesternwerkzeug genommen werden soll. Danach bestätigt Sie die Eingabe über den OK-Button. 
 Tool-verlaengert
  

 

 

Nun befindet sich an der neuen Werkzeugposition (hier 19) ein neues Schwesternwerkzeug. Bedingt dadurch, dass die Software nun selbst entscheiden kann ob ein längeres Schwesternwerkzeug genommen wird oder nicht, haben Sie die Möglichkeit, bei diesem Tool die Geometrie zu ändern! Sie müssen aber darauf achten, dass das Schwesternwerkzeug folglich auch länger ist. Durch einen Klick auf "Geometrie" öffnen Sie sich in gewohnter Weise die Einzelansicht des gewählten Tools.


Tool-verlaengert2
 

 

 

Da sich das neue Schwesternwerkzeug nur in der Länge unterscheiden soll, sind aus Sicherheitsgründen in der Detailansicht des "neuen" Schwesternwerkzeuges  die verschiedenen Fräsertypen ausgegraut!

Da wir in diesem Beispiel nur die Freistellung verändern, sollten Sie  lediglich die in dem rot markierten Bereich liegenden Werte ändern!!

Hier wird ein Schwesternwerkzeug verwendet, das eine Freistellung von 20mm hat. Das Ursprungstool hat eine Freistellung von 16mm. Nachdem Sie die Werte eingetragen haben, bestätigen Sie mit "OK".
 
Tool-verlaengert3
Nachdem Sie die Werte geändert und die Eingabe bestätigt haben, sieht das Schwesternwerkzeug in der Werkzeugliste wie folgt aus. Im Vergleich von Schwesternwerkzeug zum Ursprungstool erkennen Sie nun, dass beide Tools unterschiedliche Freistellungen haben.

Damit ist die Einrichtung eines verlängerten Schwesterntools erledigt. Sie können nun wie gewohnt vorgehen und Ihre Blanks mit Arbeiten bestücken. Die DS-CAM Software entscheidet nun selbst, wann das längere Werkzeug genommen werden muss. Die getätigten Einstellungen beziehen sich hierbei nur auf das EINE Werkzeug!

 
 

Tool-verlaengert4
Tool-verlaengert origin

Alle Angaben erfolgen unter Ausschluss jeglicher Gewähr

NESTING TIPPS

Nesting Tipps

Bars / Drops setzen

 
 
Sie kennen jetzt schon einige Wege, wie Objekte vor dem Platzieren bearbeitet werden (können). Nun möchten wir Ihnen ein paar Beispiele zeigen, wie Sie Objekte, die bereits in einen Blank platziert wurden, noch bearbeiten können.
 
 
Über das Menü am rechten Bildschirmrand haben Sie die Möglichkeit, das zu fräsende Objekt (oder in der Summe der zu fräsenden Objekte) noch weiter zu bearbeiten. Der Einfachheit halber, haben wir diesen Bereich nochmals in 4 Unterpunkte unterteilt. Einige der Punkte können Sie bereits nach dem Laden / Öffnen des Blanks benutzen, andere jedoch erst nachdem Sie ein Objekt in dem Blank ausgewählt haben.

 

Bars setzen
Bars setzen
 
Nachdem Sie Ihre Arbeit in dem Blank an eine passende Stelle geschoben haben, folgt automatisch das Setzen der Bars. Nun stellen Sie aber fest, dass Sie an der einen oder anderen Stelle doch noch eine weitere Bar setzen möchten.

Sie können nun folgendermaßen vorgehen. Nachdem Sie sich das Objekt ausgewählt haben, leuchtet die „Bar-Setzen-Schaltfläche“ nun farbich auf. Dies signalisiert Ihnen, dass der „Bar-Setz-Modus“ aktiv ist. Wenn Sie nun mit dem Mauszeiger auf das Objekt bzw. an den Rand des Objektes fahren, erscheint eine Bar am Objekt. Diese können Sie nun wieder nach Ihren Wünschen positionieren.

 Durch Drücken der Tastenkombination STRG + H, können Sie automatisch in den BAR-SETZ-MODUS wechseln (ohne dabei die Schaltfläche benutzen zu müssen). Alternativ können Sie auch einen Rechtsklick auf das Objekt machen, dann                              wählen Sie in dem nachfolgenden Menü den Punkt „Bar hinzu“ aus, um weitere Haltestege zu setzen.
  

 

 

Sinterdrops

 
Sinterdrops setzen 
 
Das Setzen von Sinterpins (Drops), funktioniert genau wie das Setzen von Bars. Wählen Sie hierzu zunächst das Objekt aus, klicken anschließend auf die Schaltfläche und können dann -jeweils per Linksklick- einen Drop platzieren. Bei der Verwendung von Sinterdrops müssen Sie allerdings darauf achten, wohin Sie diese setzen bzw., wie lang diese werden. Die Standard-Einstellung für diese Pins ist:„Oberfläche Ronde“, d.h. die Drops reichen  von dem Objekt aus bis an die Oberkante des Blanks.
 
 xx
Pinnhöhe - Oberkannte des Blankes
 
 
Dies macht Sinn, da die Oberkannte eines Blanks meist schon plan ist. Sie können Ihre  Arbeit also direkt nach der Fräsung auf diese Pins stellen. Als Alternative können Sie die Oberkante der Drops auf 0,5 mm über dem Zahn bzw. dem Objekt limitieren (diese Einstellung wird eher selten genutzt).
 
Pins/Drops sollten aber nur bei einem Material wie Zirkonoxid verwendet werden, da Sie bei diesem Werkstoff auf eine genaue und gleichmäßige Schrumpfung während des Sintervorganges achten müssen. Bei Materialien wie CrCo ist die Verwendung von Pins/Drops natürlich unnötig.
 

 

Verbindung zwischen zwei Zähnen 
 
Verbindung zwischen zwei Zähnen möglich:
 
Um Material, Zeit und Abnutzung zu reduzieren, ist es mit der DS-CAM Software durchaus auch möglich, Zähne, die gefräst werden sollen, miteinander zu verbinden. Hierbei werden allerdings nicht die Zähne bzw. Objekte direkt verbunden, sondern die Halteelemente der Arbeiten.

Wie Zähne mit einander verbunden werden,  zeigen wir Ihnen hier -> Zähne verbinden

Bars und Halteelemente bearbeiten

Bars bearbeiten
Ihnen ist sicherlich schon aufgefallen, dass es auf den dargestellten Bildern zum Teil Bars / Halteelemente mit unterschiedlichen Stärken gibt. Möchten Sie an Ihrer Konstruktion die Haltestege verändern, so können Sie sich mit einem Klick auf diese Schaltfläche behelfen. Nach dem Drücken erscheint automatisch ein kleines Fenster, welches selbsterklärend ist.
Bars verändern

Gruppieren von Arbeiten

Gruppierungs-Menü
Objekt zu einer Gruppe hinzufügen   Nach dem Auswählen dieser Schaltfläche und einem Klick auf ein Objekt, wird dieses mit einem kleinen grünen Kreis markiert. Klicken Sie nun auf ein weiteres zu fräsendes Objekt, so wird dies mit einer Linie verbunden. Hierdurch wird zunächst der erste Fräsauftrag abgearbeitet und dann wird das nächste Objekt abgearbeitet.
 
Objekt aus der Gruppierung herausnehmen Funktioniert wie die Schaltfläche mit dem Plus-Zeichen, nur werden hier die Objekte aus der Gruppierung herausgenommen. Es wird dabei immer genau das Objekt aus der Gruppierung genommen, welches Sie markiert haben. Wenn Sie z.B. drei Objekte nacheinander fräsen möchten, entscheiden dann aber, dass das zweite Objekt doch nicht gefräst werden soll, nehmen Sie das zweite Objekt aus dieser Gruppierung heraus. Die restlichen beiden Objekte bleiben gruppiert.
 
Automatisches Gruppieren Hiermit wird die Gruppierung automatisch vorgenommen. Sie bestimmen also nicht direkt, welches Objekt zuerst gefräst wird. Mit der Aktivierung dieses Feldes, sowie einem Klick auf eines der gruppierten Objekte (egal welches), wird die gesamte Gruppierung aufgehoben. Sie werden aber noch einmal aufgefordert, dies zu akzeptieren.
 
Gruppierung löschen
Mit der Aktivierung dieses Feldes, sowie einem Klick auf eines der gruppierten Objekte (egal welches), wird die gesamte Gruppierung aufgehoben. Sie werden ebenfalls noch einmal aufgefordert, dies zu akzeptieren.
   

Schnitte und Sinterrahmen

Nesting Bearbeiten Sinterrahmen.png

 
Sie haben bereits gelernt, wie Sie Ihre Arbeiten mit Sinterdrops/-pins abstützen können. Hier möchten wir Ihnen noch eine weitere Möglichkeit zeigen, mit der Sie in der Lage sind, auch großspannige Arbeiten auszufräsen und verzugsfrei zu sintern.
 
In unserem Beispiel haben wir bereits eine große Brücke in einen passenden Blank geladen sowie Halteelemente angebracht. Nun muss der Sinterrahmen gesetzt werden. Dazu klicken Sie auf die rot markierte Schaltfläche (Bild oben). Wenn Sie nun mit der Maus über den Blank fahren, sehen Sie, dass das Fadenkreuz um einen weiteren blauen Punkt erweitert wurde. Durch einen Linksklick mit der Maus wird dieser Punkt im Blank fixiert. Fahren Sie nun mit der Maus an eine andere Stelle und vollziehen ebenfalls einen Linksklick. Jetzt sind die eben gesetzten Punkte durch eine Linie verbunden. Drücken Sie die rechte Maustaste oder aber die Esc-Taste, so wird das Setzen der Punkte beendet. Ein Verschieben der Punkte ist nach wie vor so lange möglich, bis Sie den Fräsauftrag an die Maschine freigegeben haben.
 
 
 
 
Nesting Objekte Im Blank Sinterrahmen.png
 

 

 

Da die Brücke später auf den Sinterrahmen gestellt werden soll, fangen wir zunächst mit der Basis an. Sie setzen zunächst die Punkte, wie im Bild rechts dargestellt, und beenden diesen Schnitt mit Klicken der rechten Maustaste.

 

 

Nesting Objekte Im Blank Sinterrahmen 1.png
 
Die Anzeige des Schnittes ändert sich, wie auf dem Bild rechts dargestellt. Möchten Sie diesen noch verändern, klicken Sie einfach darauf und schon erscheinen die Punkte wieder. Diese Punkte können Sie wiederum verschieben. Jedoch ist es Ihnen aber nicht möglich, diesem Schnitt weitere Punkte hinzuzufügen. Wenn Sie allerdings mehr Punkte benötigen, müssen Sie den erstellten Schnitt erst löschen und dann einen komplett neuen anlegen. Für dieses Beispiel haben wir die Basis des Sinterstegs bereits gut angelegt und können mit dem eigentlichen Sinterrahmen beginnen. 

Sinterrahmen

 
Es ist zwar durchaus möglich, die Brücke und den Sinterrahmen (Basis) so auszufräsen und zu sintern, wie oben rechts im Bild dargestellt. Zu empfehlen ist es jedoch nicht. Da sich zwischen dem Objekt und der Basis noch „enorm viel“ Restmaterial befindet, würde sich im Sinterofen dort ein Hitzezentrum bilden, welches negative Auswirkungen auf die Brücke haben könnte. Um dies zu vermeiden, setzen Sie einen weiteren Schnitt, so wie es in den nachfolgenden beiden Bildern dargestellt wird.
 
 
Nesting Objekte Im Blank Sinterrahmen 4.png
 
Nesting Objekte Im Blank Sinterrahmen 3.png
 

 

Wenn Sie mit dem Sinterrahmen und der Basis nun einverstanden sind, können Sie den Fräsauftrag an die Maschine übergeben. Bevor Sie dies allerdings machen, sollten Sie sicherstellen, dass der innere Schnitt auch vor dem äußeren gefräst wird.

Grund: Wenn Sie den inneren Schnitt als letztes fräsen, besteht die Gefahr, dass der innere Block, der stehen bleibt, zu viel Eigengewicht haben könnte und während des Fräsens herausbricht und dabei den Rest der Konstruktion mit zerreißt.

Daher wird Ihnen mit dieser Software die Möglichkeit gegeben, die Reihenfolge der Fräsjobs zu verändern, bevor Sie diese an die Maschine übergeben. Dazu bei der Ausgabe der Datei einfach den jeweiligen Punkt auswählen und mit den abgebildeten Pfeilen richtig zuordnen. Anschließend wie gewohnt an die Maschine senden.

Reihenfolge der Fräsjobs ändern

Blankansicht

Anzeige Mit den beiden obersten Buttons können Sie sich die Ansicht auf den Blank maximal auf das zu bearbeitende Objekt vergrößern oder aber Sie lassen sich den Blank dynamisch anzeigen. Hierbei wird die Ansicht auf die Bildschirmauflösung angepasst. 


Fräsareal:


Fräsareal anzeigen

 

 
Hiermit lässt sich das Fräsareal anzeigen. Anders gesagt, es wird sichtbar, wo Sie NICHT fräsen dürfen bzw. wird der Bereich angezeigt, der von der CAM gesperrt wurde.
 


Rotationsachse:


Rotationsache anzeigen

 

 Zeigt die Rotationsachse an, um welche die gewählte Maschine den Blank dreht. 


Gitternetz:

Gitternet einblenden

 

 Schaltet ein Gitternetz über den geöffneten Blank ein. Dient nur zur besseren Orientierung. 


Hintergrundbild:


Zusätzlichen Hintergrund einblenden

 

 Über diesen Button können Sie sich eine neue Bilddatei des aktuell geöffneten Blanks einpflegen. Das ist sinnvoll, wenn Sie alte Blanks, die aus irgendwelchen Gründen auch immer übrig sind, in die DS-CAM Software einpflegen möchten. 

3D Ansichten:

Ansicht des Objektes verändern

 Über diese Schaltflächen lässt sich das Erscheinungsbild der gewählten Arbeit entsprechend anpassen.
Haben Sie bereits einen relativ gut ausgefrästen Blank vor sich und möchten nun aber noch eine relativ große Brücke in diesen einbringen, kann es mitunter passieren, dass die Fräsrandkontrolle ein drehen oder ordentliches platzieren der Brücke unterbindet. Damit Sie die Brücke dennoch drehen / platzieren können, sollten Sie wie folgt vorgehen:

 

Klicken Sie im Hauptmenü auf den Button „Einstellungen“, dort wählen Sie die Leiste „CAM Bereich“. Unter der Abteilung„Arbeitsfluß Optimierung“ entfernen Sie vorübergehend das Häkchen bei – Fräsrandkontrolle (Zahn an Rondenrand) Kontrolle Verhindert Überfräsen des Rondenhalters

 

Fraesrandkontrolle an Fraesareal aus 1.png
 ACHTUNG:
Ab jetzt ist/wäre es möglich, jede Arbeit (in jedem erdenklichen Material sowie Blank) auch außerhalb eines Blanks zu positionieren und zu fräsen!!! Sie sind dabei in derPFLICHT, genauestens darauf zu achten, wo Sie Ihr Fräsobjekt platzieren!!! Es kann hierdurch zu Schäden an der Maschine und / oder allen anderen Komponenten führen!
 

Fraesrandkontrolle aus Fraesareal aus BRK ROT.png
 
Um sicherzugehen, sollten Sie sich bei ausgeschalteter Fräsrandkontrolle  dennoch das Fräsareal anzeigen lassen. Dies würde das Platzieren außerhalb eines Blanks zwar nicht unterbinden, kann Ihnen aber beim Positionieren sehr behilflich sein.
 

Fraesrandkontrolle 3.png
 
Wie Sie sehen, ist es möglich, Ihre Brücke in einen bereits gut ausgefrästen Blank zu verschieben und / oder zu rotieren. Ob die gewählte Positionierung allerdings auch fräsbar ist, kann an dieser Stelle nicht beurteilt werden. Sie dürfen das Ausschalten der Fräsrandkontrolle hier nicht als Fräsgarantie verstehen! Es dient nur als Hilfe für den Fall, dass Sie Probleme haben, Ihre Arbeiten in einem ausgefrästen Blank zu platzieren.
 

Fraesrandkontrolle 4 gut platziert.png

WICHTIG:

  • Nachdem das Fräsobjekt in dem Blank platziert wurde, sollten Sie die Fräsrandkontrolle wieder einschalten!
  • Wenn die Fräsrandkontrolle eingeschaltet ist, lässt sich diese temporär deaktivieren, indem Sie die ALT-Taste gedrückt halten. Währenddessen können Sie Ihre Arbeit die ganze Zeit verschieben, bis Sie die ALT-Taste wieder loslassen.

Höhenoptimierung

 

Höhenoptimierung

Mit unserer DS-CAM Software ist es ebenfalls möglich (wie auch in der Vorgängerversion), Objekte in einem Blank zu kippen. Das ist z.B. erforderlich, wenn Ihre Arbeit auf Grund der Höhe (bedingt durch die vom Konstruktionsprogramm (z.B. Exocad) vorgegebene Einschub-Richtung) nicht in einen Blank mit geringerer Höhe hineinpasst und ausgerichtet werden muss. Möchten Sie Ihre Arbeit in der Höhe optimieren, so müssen Sie folgendermaßen vorgehen. Ihre Arbeit durchläuft zunächst den ganz gewohnten Prozess über die Arbeitsvorbereitung bis Sie Ihre Arbeit in einen Blank positioniert haben.
 

Bitte lesen Sie diese Anleitung zuerst sorgfältig durch. Am Ende haben wir  noch ein kleines
Video vorbereitet, welches als Hilfestellung zu den Texten dienen soll.

Höhenoptimierungs-Schaltfläche aktiv  Wenn Sie nun Ihre zu optimierende Arbeit auswählen, erscheint unten rechts am Bildschirmrand ein neues Feld, die "Höhenoptimierung".
 
 
 
Nachdem Sie auf diese Schaltfläche geklickt haben, öffnet sich ein neues Fenster. Hier können Sie sich mit dem Menü auf der rechten Seite behelfen. Dies richtet die Arbeit aber lediglich minimal aus, so dass die Arbeit gerade eben in den Blank passt. Es ist aber auch möglich, das Objekt noch weiter zu kippen. Dazu gehen Sie mit der Maus auf eine der am unteren Bildschirmrand abgebildeten Seitenansichten des Blanks. Bei gedrückter linker Maustaste, sowie einer Bewegung der Maus nach oben oder unten, wird nun der Blank (in dieser Ansicht) scheinbar um die Arbeit gekippt. Es wird aber die Arbeit im Blank gekippt, sichtbar in der tatsächlichen Blankansicht oben.
 
 
 
 

Höhenoptimierung begonnen

 

Höhenoptimierung Winkelmaximum 
 
 
 
 
Wenn Sie Ihre Arbeiten anstellen bzw. in der Höhe optimieren möchten, so sollten Sie genau darauf achten, dass dabei die maschinenspezifischen Winkel nicht überschritten werden. Sollten Sie den maximalen Winkel erreicht oder sogar überschritten haben, ändert sich die Grad-Anzeige von blau auf rot. Sie müssen sich Ihre Arbeit so ausrichten, dass alles im „blauen Bereich“ ist und bestätigen dies dann mit dem OK-Button. Je nach Größe der Arbeit kann es ein wenig dauern bis die Optimierung auf das Projekt angewendet wird (es erscheint kurz ein Balken, der das derzeitige Projekt mit der Anstellung aktualisiert).
 
 

 

 

Auf dem nebenstehenden Bild sehen Sie eine Brücke in einem 25er Blank, mit sehr geringer Anstellung / Höheroptimierung. Sie könnten diese Arbeit bereits fräsen!

 

 

  Hoehenoptimierung Ausrichtung nicht optimal.png
 
 
Wie im nebenstehenden Bild ersichtlich, stellen Sie beim Ausrichten bereits fest, dass Sie die Brücke noch weiter kippen könnten, ohne in den roten Bereich (Winkelmaximum der Maschine) zu kommen. Außerdem würde ober- und unterhalb der Brücke noch viel „unbenutztes“ Material übrig bleiben (braune Flächen). Um das Material nun optimal ausnutzen zu können, wählen Sie zunächst einen Blank mit geringerer Höhe aus (z.B. 18mm). Wenn Sie nun versuchen, die Brücke in diesen Blank zu platzieren, werden Sie einen kleinen Warnhinweis erhalten.
 
 
 
 Hoehenoptimierung Restmaterial zu viel.png
 
 
Da Sie aber bereits wissen, dass Sie die Brücke relativ gut und problemlos ausrichten können, drücken Sie nun auf den Button„Ignorieren“. Nachdem Sie die Brücke platziert haben, starten Sie erneut die Höhenoptimierung. Schnell können Sie feststellen, dass die gewählte Blankhöhe und Ausrichtung wunderbar mit den Winkelmaximalen der gewählten Maschine einhergehen. Sie können nun problemlos Ihre Arbeit mit Haltestegen und evtl. Sinterstegen versehen und ausfräsen.

 
 
 Hoehenoptimierung Ausrichtung Warnhinweis.png
 
Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Höhenoptimierung!

Sollte die Höhenoptimierung nicht ausreichen, so können Sie das Objekt auch in der Arbeitsvorbereitung -> Objektbearbeitung/STL-Ausrichtung noch weiter ausrichten.


Auch hier haben wir wieder ein kleines Video für Sie vorbereitet. Es auf die obig beschriebene Anleitung ausgelegt. Wir empfehlen vorher die Anleitung komplett durchzulesen und anschließend dieses Video anzuschauen, welches hierbei nur unterstützend wirken soll.

 

Zähne verbinden

 
Hier möchten wir Ihnen zeigen, wie sich Zähne / Objekte mit Hilfe von Bars untereinander verbinden lassen.Zähne verbinden
 
Schritt 1:Möchten Sie zwei oder mehrere Zähne / Objekte in einem Blank miteinander verbinden, muss die Schaltfläche -wie rechts im Bild- aktiviert sein (in unserem Beispiel bereits gelblich hervorgehoben bzw. bereits aktiviert) → 
Zäne verbinden - Icon aktiviert
 
Schritt 2:Wie gewohnt, wird das erste Objekt platziert und mit Halteelementen ausgestattet
Zahn platziert und Bars gesetzt
Schritt 3:Als nächstes müssen Sie das zweite Objekt in dem Blank platzieren. Der Abstand zwischen dem  ersten und dem zweiten Objekt muss sehr gering sein. Hierbei dürfen sich aber lediglich die Fräsbereiche überschneiden!!! Würde z.B. der Fräsbereich (rote Linie) eines Objektes durch den Bereich eines anderen Objektes verlaufen, so würde beim Fräsvorgang das Objekt, durch welches diese Linie verläuft, an- bzw. zerfräst werden!!! 
Weiteren Zahn hinzugefügt  
 
Schritt 4: Wenn Sie das zweite Objekt an die richtige Stelle platziert haben, müssen Sie hier die Bars / Halteelemente anbringen. Fahren Sie hierzu mit der Maus an dem Objekt entlang und bewegen die Maus dabei in Richtung der Bar des ersten Objektes.
Weitere Bars setzen
Sobald Sie "die neue Bar" nah genug an die Bar des ersten Objektes platziert haben, färbt sich diese grün. Durch einen Klick bestätigen Sie Ihre Eingabe. Hierdurch verbinden sich nun beide Bars / Objekte miteinander. Anschließend setzen Sie noch zwei weitere Bars an das Objekt.
Beide Zähne / Bars verbinden sich
 
Schritt 5:Möchten Sie noch weitere Objekte miteinander verbinden, so können Sie dies auf dem selben Weg wie zuvor beschrieben, bis hin zu einem vollen Blank! Während dies z.B. bei CrCo / NEM problemlos möglich ist, können wir nur abraten, dies bei weichen Materialien wie Zirkon (im ungesinterten Zustand) zu versuchen!!!
... noch einen weiteren Zahn verbunden ...'

Außenkontur

Beim Platzieren von Objekten kann es passieren, dass sich die Außenkontur nicht "richtig" verhält. Oder anders gesagt, dass die Außenkontur anders verläuft als eigentlich gedacht. Normalerweise entspricht die Außenkontur genau der Verlaufsform des eingebrachten Objektes.
An einem nicht zahntechnischen Objekt möchten wir Ihnen zeigen, dass selbst kleine Veränderungen des Objektes im Blank, Auswirkungen auf das Endergebnis haben können.
Sie haben nun Ihr Objekt (in diesem Fall nicht zahntechnisch) importiert und bereits in den Blank geladen. Auf den ersten Blick sieht alles ganz normal aus.
Barren 3.png
 
Bei genauerer Betrachtung fällt aber auf, dass der Fräsbereich bei diesem Objekt nicht richtig sein kann! Deutlich hervorgehoben anhand der vier roten Pfeile. Sie zeigen, dass der Fräsbereich um das Objekt herum nicht permanent gleich stark ist. Dies könnte, wenn es nicht beachtet wird, zu ungewollten Fräsergebnissen, Fräserbrüchen oder Ähnlichem kommen. Dies, gilt es zu vermeiden!
 Barren 2.png
 
 
Sie müssen daher immer darauf achten, dass das zu fräsende Objekt auch eine korrekte Außenkontur besitzt. In 99.9 Prozent der Fälle, wird die Außenkontur richtig gesetzt, aber nicht zu 100 Prozent (bedingt durch interne Berechnungen / Glättungen). Daher sollten Sie immer prüfen, ob die Außenkontur richtig gesetzt wurde. Sollte es wirklich einmal vorkommen, dass die Außenkontur nicht richtig gesetzt worden ist, sollten Sie wie folgt vorgehen.

 


Es gibt mehrere Wege, wie Sie zu einer korrekten Außenkontur kommen.

1. Der schnellste Weg ist, wenn Sie das Objekt direkt in dem Blank drehen. Dazu klicken Sie das Objekt mit einem Rechtsklick auf die Maus an und wählen in dem sich nun öffnenden Menü "Zahn schieben" aus. Anschließend das Objekt mit dem Mausrad drehen und dies mit einem Linksklick bestätigen. Direkt danach sollte die Außenkontur neu gesetzt und richtig sein. Wenn dies nicht der Fall ist, müssen Sie das Objekt noch weiter drehen. Meist reichen hierfür aber schon ein paar Grad aus.


2. Sollte der eben beschriebene Weg nicht ausreichen, dann müssen Sie das Objekt zunächst wieder in die Arbeitsvorbereitung einpflegen. Hierzu oben im Menü auf die Objekt-Bearbeitung klicken. Rechts am Bildschirmrand in dem Menüpunkt "Dreiecke" finden Sie die Schaltfläche Unterteilen. Wenn Sie diese Schaltfläche anklicken, so versucht die DS-CAM dem Objekt noch weitere Dreiecke hinzuzufügen (Auflösung/Genauigkeit des Objektes wird dadurch erhöht). Zur Sicherheit speichern Sie Ihre Änderung und geben Ihre Arbeit wieder frei. Anschließend können Sie das Objekt wieder in dem Blank drehen um nun die Außenkontur zu korrigieren.

Funktionieren die eben beschriebenen Punkte (einzeln oder beide zusammen) immer noch nicht, können Sie noch folgendes versuchen:

Sie gehen mit Ihrem Objekt zurück in die Arbeitsvorbereitung --> Objektausrichtung. Hierbei kann es schon ausreichen, wenn Sie das Objekt lediglich um ein paar Grad neigen. Wenn Sie die Arbeit nun wieder freigegeben und in den Blank geschoben haben, können Sie gleich sehen ob eine Veränderung an der Außenkontur stattgefunden hat und diese erfolgreich war (wenn nötig, das Objekt evtl. noch einmal rotieren).
 Barren 1.png
 
 
Um Ihnen zu zeigen, worauf Sie beim Nesten noch alles achten müssen, zeigen wir nachfolgend zwei Objekte, bei denen die "verschobene" Außenkontur absichtlich produziert wurde. Zusätzlich noch einmal beide Objekte, wie sie aussehen MÜSSEN.
Aussenkontur Uebersicht.png

AUSGABE

Ausgabe 

Fräsmanager

Fräsmanager

Bevor Sie den Datensatz für die Maschine freigeben, haben Sie hier noch einmal die Möglichkeit einige Einstellungen vorzunehmen. Da in unserem Beispiel nur ein einzelnes Objekt verwendet wird, wählen Sie bitte den Punkt „Einzeldatei“ aus. Weitere Auswahlmöglichkeiten wären die Menüpunkte „Gruppendatei“ sowie „Halterdatei“, für unser Beispiel sind diese beiden Punkte allerdings „inaktiv“.

 

Gruppendatei

Befinden sich mehrere Objekte in einem Blank, können diese auch als Gruppe gefräst werden. Hierbei ist jedoch darauf zu achten, dass für die Objekte, die gruppiert werden sollen, auch die selbe Frässtrategie vorgesehen ist. Denn bei dem Fräsen einer Gruppendatei, werden zunächst bei allen Gruppen-Objekten die Schrupp-Bahnen gefräst. D.h., die Maschine fräst von allen Objekten zunächst die unteren Schrupp-Bahnen, anschließend wird der Blank gewendet und dann werden alle Schrupp-Bahnen auf der anderen Seite gefräst. Ist dieser Schritt für alle Objekte abgeschlossen, wechselt die Maschine auf das nächste Werkzeug und arbeitet wieder alle Objekte mit dem neu gegriffenen Werkzeug ab.

 

Halterdatei

Befinden sich in einem Blank mehrere Objekte (mit unterschiedlichen Frässtrategien), wird in dieser Halterdatei zunächst das erste Objekt komplett gefräst und dann auf das nachfolgende Objekt gewechselt.

 

Einzeldatei

Hierbei wird entweder ein einzelnes Objekt gefräst, oder bei mehreren Objekten (ähnlich der Halterdatei) alle Objekte nacheinander. Bevor Sie allerdings die Datei an die Maschine ausgeben, sollten Sie sicherstellen, dass Sie auch den Ausgabeordner auf der Maschine hinterlegt haben. Sollte sich die Maschine nicht in einem Netzwerk befinden, können Sie  die Ausgabe auch alternativ über einen USB-Stick vollziehen.

Nachdem Sie den Ausgabeordner festgelegt haben, wird der Auftrag mit einem Klick auf Einzeldatei an die Maschine übergeben. Da es eine Vielzahl an unterschiedlichen Maschinen gibt, wird hier nicht genauer darauf eingegangen, wie eine Ausgabedatei an der jeweiligen Maschine gestartet wird.

Ausgabe der NC-Datei
Fräsreihenfolge in einem Blank verändern
Es ist möglich, die Reihenfolge der zu fräsenden Objekte bei Bedarf zu verändern. Auch, nachdem bereits mehrere Arbeiten berechnet wurden. Dies setzt allerdings voraus, dass der Job noch nicht an die Fräsmaschine freigegeben wurde.

Im Fräsmanager bedienen Sie sich einfach der dargestellten blauen Pfeile. Dazu wird zunächst die zu verschiebende Arbeit ausgewählt und dann mithilfe der Pfeile neu in der Liste positioniert.
Fraesmanager liste anordnen.jpg

 

MODULE

Module

Medentika PreFace/PreMill

 
Implantat getragene Arbeiten, wie z.B. individuell gefräste Stege, Brücken oder Abutments, sind in der heutigen Zahntechnik nicht mehr wegzudenken. Damit Sie diesen stetig steigenden Bedürfnissen auch gerecht werden können, bietet Ihnen die DS-CAM Software Lösungen an, mit denen Sie an die neuen Herausforderungen herangehen können sowie Ihre Arbeiten ordnungsgemäß erledigen können.
Ein wichtiger Partner, der hier genannt werden muss, ist die Firma Medentika GmbH. Sie stellt die sogenannten PreMill-Rohlinge her, deren Interface bereits fertig ist. Es muss dann ausschließlich die "Rest-Krone/Abutment" aus dem PreMill-Rohling gefräst werden. Ist dieser Schritt erledigt, kann der Zahntechniker das "eben" erzeugte PreMill-Abutment direkt auf das Modell setzen und seine gewohnte Tätigkeit fortführen.
In den nachfolgenden Sätzen wollen wir Sie mit der DS-CAM Software Stück für Stück an dieses Thema heranführen, so dass Sie in der Lage sind, Ihrem Kundenstamm diesen Bereich der Zahntechnik  anzubieten.
Importieren Sie das zuvor erstellte PreMill-Konstrukt (z.B. erstellt mit ExoCad/3shape). Weisen Sie in der Arbeitsvorbereitung dem Objekt die Maschine, das Material sowie einen Typ zu. Sie können die Arbeit direkt freigeben (eine weitere Bearbeitung, hinsichtlich Einschübe, ist für diesen Typ nicht erforderlich).
Importiertes PreMill in der Arbeitsvorbereitung
PreMill Rohteil T9005-R
PreMill Rohteil B9000-16R
 
Nachdem Sie das Objekt freigegeben haben, müssen Sie noch einen neuen Blank erstellen. Dies geschieht wie gewohnt, nur dass Sie nun unter "CrCo" den vertikalen Halter von Medentika auswählen.
Unausgerichtetes PreMill
 
Nachdem Sie dem Objekt eine Maschine, das Material sowie einen Typ zugewiesen haben, platzieren Sie die Arbeit in den Blank/Rohling. Dies können Sie wieder per Drag&Drop an die Position Ihrer Wahl vornehmen. Nachdem Sie den Button mit der Maus losgelassen haben, richtet die DS-CAM das PreMill-Objekt automatisch in dem Blank aus. Dies dauert ca. 2-3 Sekunden. Danach können Sie auf die Schaltfläche "Fräsen"drücken, um die Berechnung der Fräsbahnen zu starten.
Ausgerichtetes PreMill
 
Frässimulation
Wie Sie sehen, ist das Fräsergebnis optimal. Sie können jetzt die Berechnung an die Maschine schicken und somit den Fräsvorgang starten.

 
PreMill Rohling im Halter & ein fertig gefrästes Pre-Mill
Fertig gefrästes PreMill (anderes Interface)
Verschiedene PreMill Rohlinge im Halter arretiert
DC5-PreMill-Halter für DC5-Maschinen OHNE Automation
DC5-PreMill-Halter für DC5-Maschinen MIT Automation
Verwendete Frässtrategie
Medentika Preface Frässtrategie:
(Achtung! In den Schrupp-Schritten dieser Strategie wurde ein Torus Fräser benutzt!!
Bitte Umdrehungszahl, Zustellung sowie Bahnüberlappung vor Benutzung kontrollieren und ggf. anpassen!!)
(Bitte klicken Sie mit der rechten Maustaste den Link an und die Datei mit "Ziel speichern unter" an einen bekannten Ort (Desktop) speichern.) Wie Sie Strategien importieren können wird hier erklärt.

e.max

E.max

Mit der DS-CAM Software ist es möglich, IPS e.max CAD Rohlinge auszufräsen. Wie zuvor, wird auch hier wieder Schritt für Schritt beschrieben, wie Sie zu einer fertig gefrästen e.max-Krone gelangen.

Die Arbeit durchläuft ganz gewohnt den Prozess über den Arbeitsimport, also Maschine, Material, Typ, Strategie, Einschübe und evtl. Fissur, bis der Zahn schließlich freigegeben wird. Da der Weg bis zum freigegebenen Objekt bereits bekannt ist, gehen wir hier nicht mehr genauer darauf ein.




Damit Sie die e.max-Krone schleifen können, benötigen Sie zunächst einen neuen Halter. Da der Weg zum Anlegen eines neuen Halters bereits erklärt wurde, wird hier ebenfalls nicht näher darauf eingegangen. Der einzige Unterschied ist, dass Sie das Icon "CER" auswählen müssen. Jetzt haben Sie die Wahl, einen horizontal oder vertikal ausgerichteten Halter zu nehmen. Sie müssen allerdings  darauf achten, wie der Halter in Ihrer Maschine eingebracht wird!Y
Halter in der Maschine und in der DS-CAM müssen beide gleich sein!

Horizontaler Halter in der Maschine = horizontaler Halter in der DS-CAM!

Wie in dem nebenstehenden Bild ersichtlich, wählen wir für unser Beispiel einen 4-fach Halter vertikal. Sie tragen noch die Chargennummer, den Hersteller sowie eine Bezeichnung der Ronde ein und können die Ronde erzeugen.
Nachdem Sie die Ronde erstellt haben, müssen Sie noch festlegen, an welcher der 4 Positionen die e.max-Krone geschliffen werden soll. Dazu klicken Sie auf einen der 4 blauen Punkte.
Y

Wenn Sie bisher noch keine e.max-Krone geschliffen haben, müssen Sie in dem sich nun öffnenden Fenster einen Block definieren.

Als Namen wählen Sie genau den, der auf dem zu verwendenden Block steht, z. B. LT A2_C14. Die Gruppe wird als e.max bezeichnet. Es gibt eine Vielzahl von möglichen Farben und Dimensionen der e.max Blöcke.

Da Sonderzeichen Fehler verursachen können, verwenden Sie bitte keine Zeichen wie / & % ; : . oder ähnliche. Ein Unterstrich _ist jedoch erlaubt !

Anschließend müssen Sie noch die restlichen Werte an dem Block messen und ebenfalls eintragen. Danach drücken Sie auf den Button "Zu Liste hinzufügen". Ab sofort steht Ihnen dieser Block in der DS-CAM (im aktuellen Fenster rechts) jederzeit zur Verfügung und Sie müssen ihn nicht mehr neu anlegen.

Jetzt können Sie sich den Block aus der Liste rechts auswählen. Anschließend klicken Sie auf den Button "Platzieren" und der Block wird in den Blank eingespeist.


Offset: Da die Blöcke nicht immer 100% gleich groß sind, können Sie der DS-CAM die Information geben, dass der Block minimal größer ist. Dadurch wird zwar zunächst in der Luft geschliffen, es wird aber verhindert, dass der Schleifer mit voller Wucht in das Material einfährt und der Schleifkörper eventuell abbricht.

Connector Typ, Durchmesser sowie Länge des Distanzringes MÜSSEN immer korrekt eingetragen werden, da sonst die Gefahr besteht , dass es zu Abbrüchen der Fräser  oder Ähnlichem kommt!!!   Wird z.B. die Länge des Distanzringes nicht richtig oder garnicht eingetragen, dann stimmt die Ausrichtung des Blocks in der DS CAM nicht mehr mit der Ausrichtung des Blocks in der Maschine/Halterung überein!!!

Material Block Definition
Jetzt befindet sich der Block in dem Halter und Sie können Ihre Krone, entweder mit einem "Doppelklick" auf die Krone oder aber per "Drag&Drop", in den Halter bzw. Block ziehen. Die Krone ist zu dieser Zeit noch bewegbar. Durch Drehen des Mausrades wird die Krone um die Z-Achse gedreht.
 
Sie sollten dabei darauf achten, dass die Krone nicht zu nah in Richtung des blauen Punktes/ Distanzring gesetzt wird. Dies kann unter Umständen zu Problemen führen und zusätzlich den Schleifvorgang erheblich verlängern.
e.max Block in den Halter eingespannt
Ausrichten der Krone in dem e.max Block
Möchten Sie Ihre Arbeit innerhalb des e.max-Blockes (aus welchem Grund auch immer) in der Höhe verschieben, so können Sie dies mit Hilfe des kleinen Schiebereglers unten links realisieren.
Kronen in der Z-Achsen-Höhe verstellenKrone einwenig nach oben verschobenEmax Krone hochrunter3.png
 
Mit einem Doppelklick auf die Bar / das Halteelement, können Sie die Position in der Höhe verändern. Nun kann die Bar mit dem Mausrad nach oben oder nach unten versetzt werden.


Es kann passieren, dass es Ihnen nicht gelingt, die Bar tiefer zu setzen als der Mittelpunkt des e.max-Blockes ist. Um die Bar dennoch weiter "nach unten" zu bekommen, sollten Sie das ganze Objekt zuerst in dem Block nach oben verschieben (zur Erinnerung: kleiner Schieberegler links), anschließend können Sie die Bar noch weiter nach unten verschieben. Wenn Sie mit der "tieferen" Position der Bar einverstanden sind, schieben Sie das ganze Objekt im Blank nach unten. 4
Der nächste Schritt ist die Bahn-Berechnung.


Simulation der Fräsung
Simulation der Fräsung


Hier noch ein paar fertig geschliffene e.max Arbeiten

Verwendete Frässtrategien in der DC5

(Bitte mit der rechten Maustaste den jeweiligen Link anklicken und die Datei mit "Ziel speichern unter" an einen bekannten Ort (z.B. Desktop) speichern.)

Wie Sie Strategien importieren können wird hier erklärt.

Die hier aufgelisteten Frässtrategien stehen Ihnen frei zur Verfügung. Es wird aber nicht garantiert, dass diese immer und überall reibungslos funktionieren. Wenn Sie sich die Strategien hier herunterladen, müssen Sie diese auf Ihrer eigenen Maschine testen. Ebenso ist hervorzuheben, dass diese Strategien vorrangig für die DC5 geschrieben und getestet wurden. Ob sie auf anderen Maschinen einwandfrei funktionieren, kann an dieser Stelle nicht beurteilt werden.

 

pritidenta

 

Pritidenta
Pritidenta-Rohlinge

Da der dentale Markt stetig mit Anforderungen und Innovationen wächst, so wächst auch die DS-CAM von Dental Softworks stetig und ständig weiter. Eine Weiterentwicklung in der Zahntechnik sind z.B. präfabrizierte Kronen für den permanenten Zahnersatz der Firma Pritidenta. Auch priti®crowns genannt.

Mit der DS-CAM Software ist es möglich, diese Art des Zahnersatzes herzustellen. Auf den nachfolgenden Seiten beschreiben wir, wie Sie von dem  Import über die Bearbeitung bis hin zum fertigen Produkt gelangen.

Auf den Punkt, wie Sie Objekte in die Software importieren, gehen wir an dieser Stelle nicht weiter ein.

Nachdem Sie Ihre Arbeit importiert haben und Maschine, Material, Typ sowie Einschub zugewiesen haben, sieht die Arbeitsvorbereitung wie folgt aus:


Zahn wurde importiert und bearbeitet


Da hiermit die Bearbeitung dieser priti®crown abgeschlossen ist, kann die Krone jetzt freigegeben werden.

 

Durch die Bauart bestimmt, benötigen Sie für das Schleifen von priti®crowns einen eigenen Halter / Ronde. Dieser unterscheidet sich von gängigen Ronden insofern, dass er vier Halterungen beinhaltet, in die die priti®crowns eingebracht werden. Wie gewohnt, erstellen Sie sich nun eine neue Ronde und wählen die "4 x verti" aus.

 

Neuen Blank anlegen für Pritidenta
Positionierung des Frontzahnes

 

Nachdem Sie die Ronde erstellt haben, können Sie in gewohnter Weise vorgehen und die Krone per Drag&Drop "in die Ronde ziehen". Hierbei ist darauf zu achten, dass Sie das Objekt in die Nähe eines der vier blauen Punkte bewegen.

Frontzahn positionieren 2.png

Sobald Sie das Objekt mit der Maus in die Nähe eines dieser Punkte verschieben, bildet sich eine Linie zwischen dem Schleifobjekt und dem Rondenhalter. Dies symbolisiert Ihnen, dass die Krone fixiert wird sobald Sie die Maus loslassen.

PritiCrown Ausrichtung fertig

Nachdem Sie die Maus losgelassen haben, platziert die DS-CAM Software die priti®crown passgenau in den Halter.

ACHTUNG!!!

Beim Platzieren der Arbeit, richtet die DS-CAM Software die von Ihnen konstruierte Krone automatisch und passgenau in dem noch zu beschleifenden priti®crown-Rohling aus. Sie dürfen diese Ausrichtung nicht unterbrechen oder nachträglich ändern. Denn nur so kann gewährleistet werden, dass die Krone nach dem Schleifvorgang auch den Anforderungen entspricht. Wenn Sie die Krone richtig positioniert und die Strategie ausgewählt haben, können Sie die Berechnung der Fräsbahnen starten.

 
Hier sehen Sie bereits fertig geschliffene priti®crowns:

Fertig geschliffene Pritidenta Crowns 11 und 16

Fertig geschliffene Pritidenta Crowns von basalPriti Frontzahn1.png

ACHTUNG!
Die hier aufgelisteten Strategien müssen Sie vor Verwendung kontrollieren und ggf. an Ihre Maschine anpassen!

Wie Sie Strategien importieren wird hier erklärt.

NT Trading

NT-Trading

 

Wie bereits erwähnt ist unser Ziel, die DS-CAM Software stets auf dem neuesten Stand der Technik zu halten. Insofern war es nur logisch, dass das Thema NT-Trading mit in die DS-CAM Software integriert und behandelt wird. Über CAD-Programme wie ExoCad oder 3Shape, erstellen Sie sich als Zahntechniker erst Ihre Implantat-Arbeiten, die dann auf dem gewohnten Weg importiert werden.


Schritt 1: Festlegen der Strategie

 
Normalerweise würden Sie jetzt direkt mit dem Import beginnen, diesmal jedoch, müssen Sie vorher eine Strategie erstellen. Zusätzlich müssen Sie bei der Strategie die Voreinstellbarkeit auf Preform-Abutment umstellen. Erst durch diese Voreinstellung erhalten Sie nachher in der Arbeitsvorbereitung die Schaltfläche "Preform-Abutment" (zeitgleich, wenn Sie den Typ (Krone, Brücke...) festlegen.

"Kleiner Tipp"... die gewählte Strategie benötigt hierbei keinen Einschub!

 

StrategieTypisierung

 

 

2. Schritt: Arbeitsvorbereitung 
 
Nachdem Sie die Strategie erstellt haben, können Sie nun Ihre Arbeit importieren. Wie gewohnt weisen Sie in der Arbeitsvorbereitung  dem Objekt die "richtige" Maschine, das Material und den Zahntyp zu.
 
Haben Sie, wie in diesem Beispiel, nur eine Strategie um NT-Trading PreForms zu fräsen, so ist die Auswahl der Strategie nicht erforderlich. Die einzige Strategie wird in diesem Fall automatisch gewählt. Anschließend können Sie die Arbeit freigeben.

ACHTUNG: Wenn Sie nach dem Import Ihrer Konstruktion keinen halb-transparenten PreFace-Body um die eigentliche Arbeit herum angezeigt bekommen, wird es Ihnen nicht gelingen, diese Arbeit passgenau in dem Halter zu fixieren, oder  überhaupt zu fräsen.

Ein fehlender PreFace-Body ist in der Regel auf einen falschen oder fehlerhaften Export der Konstruktionssoftware zurückzuführen.

Import der Arbeit

 

 

3. Schritt: Nesten
 
Nachdem Sie die Arbeit freigegeben haben, öffnen Sie den zuvor erstellten NT-Trading-Blank / Halter. In gewohnter Weise (Drag&Drop oder Doppelklick) können Sie nun das Preform in den Halter einbringen. Hierbei können Sie eine von mehreren Positionen wählen.

Wenn Sie nun die Maus über den Halter bewegen, bildet sich zwischen dem Preform und der entsprechenden Position eine Linie. Diese zeigt an, dass das Preform an diese Stelle "eingematcht"/ ausgerichtet wird. Nach einem Linksklick mit der Maus verbleibt das Objekt kurz an dieser Position, wird dann aber durch die DS-CAM richtig positioniert. Wichtig ist hierbei, dass Sie der DS-CAM Software ein wenig Zeit bei der Ausrichtung des Preform geben.

Auf dem linken Bild sehen Sie, dass die Ausrichtung noch nicht vollzogen wurde. Nach einer kurzen Zeit, meist weniger als 1 Sekunde, ist das Preform richtig ausgerichtet, wie im rechten Bild dargestellt.

NT Nesten2 warten.jpgNT Nesten3.jpg

 

4. Schritt: Berechen der Bahnen 
 
Nun sollten Sie sich die Bahnen berechnen lassen. Da Sie bisher wohl noch kein NT-Trading - Preform gefräst haben, sollten Sie an dieser Stelle sehr genau kontrollieren dass alles so bearbeitet wird, wie Sie es wünschen. An dieser Stelle kann z.B. die von Ihnen erstellte Frässtrategie nicht beurteilt werden und demzufolge auch nicht die Bahnen(berechnung).

Wichtig: Kontrollieren Sie jeden Schritt!!! Die DS-CAM Software hält sich an Vorgaben, die Sie eingeben. Die Software kann nicht beurteilen, ob die Vorgehensweise richtig oder falsch ist, dies obliegt alleine Ihnen als Anwender!

 

BahnenBahnen

 

5. Schritt: Mögliche Probleme 
Bedingt durch den Halter und der verwendeten Fräsergeometrien kann es mitunter vorkommen, das es nicht immer gelingt wirklich alle Stellen zu erreichen. Diese Bereiche müssen Sie momentan noch "per Hand" entfernen. Ob an dem Halter eine Änderung vorgenommen wird, ist zur Zeit der Niederschrift dieses Guides nocht nicht entgültig geklärt.

 

 

Verbliebenes Restmaterial das auf Grund der Fräsergeometrien nicht erreicht werden konnte.

Auf diesem Bild ist leider nicht ersichtlich, dass Sie selbst durch das Kippen diese Stelle nicht erreichen können.
Wie bereits schon erwähnt, kann es möglich sein, dass nach dem Fräsen noch Restmaterial auf dem Objekt verbleibt. Dies hängt von der Gestaltung des Objektes, der verwendeten Fräser(geometrien) sowie der Geometrie des Halters ab. Bei mehreren Anwendern kann es durchaus vorkommen, das z.B. Anwender A, bedingt durch seine Konstruktion, kein oder nur wenig Restmaterial übrig hat, hingegen bei Benutzer B häufiger Restmaterial im Objekt zurück bleibt. Sicherlich spielt dabei auch immer die vorgegebene Patientensituation eine Rolle.

Verwendete Frässtrategie

NT-Trading Frässtrategie

ACHTUNG! Sie müssen die hier aufgelisteten Strategien vor der Verwendung kontrollieren und ggf. an Ihre Maschine anpassen!

(Zum Herunterladen der Datei, bitte mit der rechten Maustaste anklicken und dann "Ziel speichern unter.." an einem beliebigen Ort (z.B. Desktop) speichern).

Wie Sie Strategien importieren können wird hier erklärt.

 

EINSTELLUNGEN

 

Um Ihnen den Umgang mit der Software zu erleichtern, gibt es in der Dental Softworks CAM Software eine Vielzahl von Einstellungen, die Sie genau an Ihre Bedürfnisse anpassen können. Klicken Sie hierzu auf „Einstellungen“.

Benutzersteuerung

Einstellungen - Benutzer
 
In der Benutzersteuerung können Sie verschiedene Benutzer und deren Rechte für die Software festlegen. Dies ist z.B. sinnvoll, wenn Sie die DS-CAM Software für bestimmte Benutzer eingrenzen möchten. Zusätzlich zu dem Namen und dem Passwort eines Benutzers ist es möglich, jedem Benutzer ein Bild sowie eine Sprache zuzuweisen.
 

Dateipfade

Einstellungen Dateipfade
 
  • Die Punkte “Dateipfad zu Projekten“, „Dateipfad zum Archiv“ sowie der „Dateipfad zu Settings“ werden nach Installation der Software auf die Standardeinstellungen gesetzt. Diese Pfade sind von großer Bedeutung während der täglichen Arbeit mit dem Programm. Eine Veränderung dieser Pfade sollte nur von erfahrenen Anwendern vorgenommen werden!!!
  • Die Bereiche „Externer Editor“ als auch „Externe Tabellenkalkulation“ sind nicht zwingend notwendig. Sie können diese aber nutzen, wenn Sie innerhalb des Programmes eine Zahnarztliste per Editor und eine XML-Projektinfo speichern möchten. Für das Öffnen des Editors empfiehlt sich die Benutzung von Microsoft Excel.
  • Der „Pfad für Zahnbrowser“ wird als Zwischenspeicher für importierte Dateien benutzt. Auch hier sollte eine Änderung der Pfade nur von erfahrenen Anwendern vorgenommen werden.
Wenn Sie die DS-CAM Software auf mehreren PCs in Ihrem Netzwerk betreiben möchten, müssen Sie unbedingt ein Häkchen in das kleine Feld rechts neben „Warnung bei mehrfach CAM Zugriff auf CAM Projekte“ setzen. Hierdurch wird allen Anwendern, die zur gleichen Zeit an ein und demselben Projekt arbeiten, in Form einer Mitteilung angezeigt, dass weitere Personen gerade dieses Projekt benutzen. Falls Sie den Haken nicht setzen, kann es passieren, dass jeweils ein Objekt in eine Ronde geladen wird und die so platzierten Objekte unterschiedlicher Anwender übereinander gelagert werden.
 
 

Listen und Ausgabeoptionen:

 

XML Projektinfo speichern:
Alle Informationen einer Ronde können hier im XML-Format gespeichert werden.
 
Zahnarztliste editieren:
Können Sie verwenden, wenn Sie Zahnärzten eigene Kundennummern zuweisen möchten.
 
Zusatzinfo im Projektbaum nach Patient:
Hier können Sie festlegen, welche Daten in den Projektbaum eines Projektes eingetragen werden sollen. Zur Wahl stehen Zusatzinfo, Zahnarzt oder  beides zusammen. Um zu überprüfen, welche Daten in den Projektbaum eines Blanks geschrieben wurden, reicht ein Klick auf den Projektbaum eines geöffneten Blanks.
 

 

Import

Einstellungen -Import

  

Import Modi:

Hier wird benutzerübergreifend festgelegt, welche Dateiformate importiert werden dürfen. Dabei ist zu beachten, dass der linke Teil der Import Modi festlegt, ob diese Formate überhaupt importiert werden dürfen. Der rechte Teil legt fest, ob der Import dieser Formate auch ohne Arbeitsvorbereitung erlaubt werden darf.

(Beim Import ohne AV werden die Objekte direkt in dem Zahnbrowser abgelegt)


Reduzierung Import-Filter und Gitter:

In diesem Bereich haben Sie die Möglichkeit, die importierten Datensätze zu reduzieren. Wenn Sie sich jetzt die Frage stellen "wie oder was wird hierbei reduziert ?" ... die Lösung ist denkbar einfach. Alle Objekte, die in die DS-CAM Software importiert werden, bestehen aus vielen kleinen Dreiecken (sogenannte Polygonen), die in die Berechnung der Bahnen mit eingerechnet werden. Je mehr davon auf einem Objekt existieren, umso mehr muss die Software berechnen, was wiederum mehr Zeitaufwand bedeutet.

 

Import-Filter Einstellungen:

Bei dieser Einstellung können Sie festlegen, welches Dateifortmat bei dem Import als erstes gewählt wird. In unserem Beispiel haben wir Exocad als 1. Filter und das Wieland.CAM Format als 2. Filter gewählt. Wenn Sie nun etwas importieren möchten, so ist die Ansicht des Ordners, aus dem importiert werden soll, auf das Exocad-Format ausgelegt. D.h. Sie sehen in dem Importfenster erstmal nur die Dateitypen von ExoCad ( *.CONSTRUCTIONINFO). Haben Sie an dieser Stelle jedoch vor, ein anderes Format zu importieren, so wählen Sie bitte unten rechts im Importfenster das entsprechende Format aus. Hier ist an 2. Stelle nun das Wieland-CAM-Format gelistet, genauso wie eben die Reihenfolge der Importe festgelegt wurde--> 1. Filter ExoCad, 2. Filter Wieland-Format... und genauso setzt sich die Liste fort.
 
Import-Reihenfolge

 

CAM Bereich

Einstellungen CAM Bereich

Parameter und Anzeigeoptionen

Korrekturfaktor Verbrauchsberechnung:

Dieser Wert hat Auswirkungen auf die Anzeige des Blankverbrauchs. Daher sollte dieser nicht, oder ausschließlich bei gravierenden Abweichungen, verändert werden.
 

Areal Grenzwert für CPU / Thread Reduzierung:

Dieser Wert muss an die Leistung Ihres Prozessors angepasst sein. Denn nur so kann sichergestellt werden, dass der Prozessor optimal für die Berechnung der Fräsbahnen genutzt wird. Bitte beachten Sie jedoch, je höher Sie den Areal Grenzwert für die CPU setzen, desto weniger Rechenleistung bleibt für ebenfalls geöffnete Anwendungen übrig!


Gitter Abstand [mm]:

In der Ansicht eines Blanks können Sie sich zur besseren Orientierung ein Gitter anzeigen lassen. Mit diesem Wert legen Sie den Linienabstand des Gitters fest.


Drehwinkel Schritt [°]:

Der Drehwinkel gibt an, um wie viel Grad ein Fräsobjekt beim Bewegen des Mausrades um die Z-Achse rotiert.


Fadenkreuz anzeigen:

Wenn Sie diese Option aktivieren, wird der Mittelpunkt eines im Blank befindlichen Fräsobjektes markiert. Dies erleichtert die Bewegung der Objekte um ein Vielfaches.
 

Transparente Dialoge erlauben:

Ist eine Option bei Verwendung von Grafikkarten älterer Generation (welche Probleme mit einer transparenten Darstellung von Dialogen / Anzeigefeldern haben können).

 

Arbeitsfluss Optimierung:

Zahn nach hinzufügen sofort verschiebbar:

Setzen Sie in diesem Feld ein Häkchen, so ist das Fräsobjekt, sobald Sie es in den Blank geladen haben, sofort frei verschiebbar. Wenn Sie allerdings kein Häkchen gesetzt haben und nun ein Fräsobjekt in den Blank laden möchten, dann wird dieses automatisch in der Mitte des Blanks positioniert. In diesem Status lässt es sich jedoch erst einmal nicht bewegen. Um den Zahn nun an eine andere Stelle zu schieben, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Objekt und wählen in dem erscheinenden Symbol die Option „Zahn schieben“ aus.


Zu Bar hinzufügen wechseln nach Zahn Platzierung:

Wenn diese Option aktiviert ist, wechseln Sie nach dem Platzieren eines Zahnes automatisch in den Bar-setz-Modus. D.h. Sie können die Halteelemente unmittelbar an das Fräsobjekt anbringen. Ist dieses Feld jedoch deaktiviert, können Sie per Rechtsklick auf „Bar hinzufügen“ die Halteelemente anbringen.


Fräsrandkontrolle (Zahn an Rondenrand):

Bei der Fräsrandkontrolle (FRK) wird überprüft, wie weit der Abstand der im Blank befindlichen Objekte zum Blankrand ist. Es ist zu empfehlen, diese Auswahl aktiviert zu lassen. Falls Sie diese Option deaktivieren und ein Fräsobjekt zu nah am Rand platzieren, kann es zur Folge haben, dass die Maschine in den Blankhalter fräst. Bei eingeschalteter FRK überprüft die DS-CAM Software, ob sich das Objekt innerhalb des Rondenrandes befindet. Sollte sich das Fräsobjekt auf oder sogar außerhalb des Randes befinden, wird es hierbei automatisch weiter in den Blank „eingerückt“.

ACHTUNG: Das Objekt wird lediglich zur Mitte hin in den Blank verschoben. Ob es dabei zu Überschneidungen oder Ähnlichem kommt, wird nicht kontrolliert. Dies sollte vor dem Fräsen des Objektes noch einmal überprüft werden!

Patient und Zahnarzt sind Pflichtfelder!
CAM-Bereich  PAT U ZA
Ist das Häkchen bei „Patient und Zahnarztfeld sind Pflichtfelder“ gesetzt, ist es ohne einen Eintrag dieser Daten nicht möglich, die Fräsbahnberechnung zu starten.

 

 

Zahn-Zahn-Kollisionsprüfung (CTRL- bzw. Strg-Taste):

Bei der Zahn zu Zahn-Kollisionsprüfung wird überprüft, ob sich einzelne Objekte überlappen, bzw. wird hiermit ein Überlappen unterbunden. Diese Kollisionsprüfung funktioniert allerdings nur, wenn die Fräsrandkontrolle auch aktiviert ist. Sind Fräsrandkontrolle sowie Zahn zu Zahn-Kollisionsprüfung aktiviert, lässt sich das Fräsobjekt:
  • A: nicht mehr über den Rand hinaus schieben und
  • B: ein Überlappen des aktuellen Fräsobjektes mit anderen Objekten ist nicht möglich
Möchten Sie aber dennoch eine Überlappung zulassen, so halten Sie die CTRL- bzw. Strg-Taste, bei gleichzeitigem Schieben der Arbeit, gedrückt, um eine Überlappung zu erzwingen.


Berechnung auf Grafikkarte wo möglich:

Dieses Feld muss mit einem Häkchen versehen werden, denn damit wird die Berechnung der Fräsbahnen auf die Grafikkarte verlagert, was zu deutlich schnelleren Berechnungen führt.


Präparation – Nach Konturkurven Auswahl gleich die nächste:

Haben Sie bei einer Konstruktion, z.B. einer Abutment-getragenen Brücke, eine Konturkurve gesetzt, ist es hierdurch möglich, gleich eine weitere Kurve zu definieren. Sie ersparen sich somit einen weiteren Klick auf „Kurve wählen“.


Präparation – Nach Einschubkurven Auswahl gleich die nächste:

Möchten Sie, nachdem Sie eine Einschubkurve gesetzt haben, gleich eine weitere setzen, sollten Sie auch hier ein Häkchen setzen.


Zeige -Wussten Sie schon- Dialog bei CAM Start::

Hier können Sie festlegen, ob Sie sich Hilfe-Texte anzeigen lassen möchten oder nicht. Für die ersten Arbeiten sollte dieser Punkt aktiviert sein.


Vorschau-Einstellungen:

Pixelanzahl: Legt die Anzahl der Pixel fest, mit dem Icons dargestellt werden sollen.

 

 

Zahn / Bars / Drops Zahnbarsdrops

 

Allgemein:

Standard Sinterschrumpf für die Zahnvorschau für 26% → 1,26 eintragen
Der in diesem Feld eingetragene Wert gibt grob die durchschnittliche Sinterschrumpfung wieder. Da Objekte (aus ZrO) während des Sinterprozesses um einen gewissen %-Satz schrumpfen, müssen sie vorher um genau diese Schrumpfung expandiert werden. Dieses Feld erledigt diesen Schritt für Sie, wodurch Sie sich einen Arbeitsschritt ersparen und somit leichter bzw. schneller einen Blank finden, in welchem die Arbeit gefräst werden kann.


Durchmesser Drops (Dd):

Um große Arbeiten verzugsfrei zu sintern, haben Sie die Möglichkeit, Stützen (Drops) auf eine Konstruktion zu setzen. Diese Drops bleiben während und nach dem Fräsen stehen und tragen später das Gerüst beim Sintern. Da die Drops das gesamte Werk auf diesen Stützen tragen, verteilt sich somit auch das Gewicht darauf. Hierdurch wird sichergestellt, dass das Objekt gleichmäßig schrumpft bzw. dass alle Objekte in die gleiche Richtung schrumpfen, ohne dabei Spannungen im Material zu erzeugen.

In diesem Fenster können Sie festlegen, welche Stärke bzw. welchen Durchmesser die Drops haben sollen. Die Benutzung von Drops obliegt Ihrer Entscheidung.

Drops Oberkante bis:
 
Oberfläche Ronde:   
haben Sie diese Option gewählt, so reichen die Drops von dem Objekt aus bis an die Oberfläche des Blanks.
 
0,5 mm über Zahn:  
wurde diese Einstellung gewählt, so reicht der als ERSTES auf diesem Objekt platzierte Drop 0,5 mm über dieses hinaus. Werden nun weitere Drops gesetzt, so haben diese die gleiche Länge wie die zuerst gesetzten Drops.


Bar Einstellungen:

Materialübergreifend legen Sie hier den Standard-Durchmesser für Bars/Halteelemente fest. Die Angabe erfolgt in mm. Ebenso können Sie festlegen, um wie viel Prozent die Bars angetrennt werden sollen.


Allgemein:

Fräsen ohne Haltestege erlauben:
Falls erforderlich, können Sie Objekte auch ohne Haltestege fräsen. (Sinnvoll wenn Sie z.B. Abutments fräsen möchten)
 
Bar-Abstand von unten (H):
Der hier eingetragene Wert ist in mm zu verstehen und beginnt ab der Präpgrenze.

Automatisches Platzieren

Automatisch Bars setzen wenn Zahn platziert wird:
Wenn Sie bei dieser Option ein Häkchen gesetzt haben, werden automatisch Halteelemente an das eben platzierte Fräsobjekt gesetzt.
 
Mindestzahl:
Festlegen der Mindestanzahl an Bars (bei automatischem Setzen)
 
Dichte:
Dichte der Bars, also wie dicht die Bars zueinander stehen dürfen.
 

Fräsbereich

Einstellungen Fräsbereich
4/5ax Fräsbereich Erweiterung:

Die Fräsbahnen werden vor der Berechnung um den hier eingetragenen Wert erweitert, um sicherzugehen, dass genügend Platz zwischen Objekt und Fräswerkzeug ist. Diese Einstellungen sind wichtig und sollten nur von erfahrenen Anwendern verändert werden.
 
Fräsbereich im BLK
Stark vergrößerter Fräsbereich
 
 
Fräsbereich Wandwinkel:

Die DS-CAM Software verwendet beim Fräsen von Objekten einen Winkel im Wandbereich. Dieser Winkel hat mehrere Vorteile! Zunächst einmal verringert sich die Fräsbahnlänge, was wiederum zu kürzeren Fräszeiten führt. Viel interessanter ist daran aber, dass hierdurch die Standzeiten der Fräser erhöht werden, da sie somit auch weniger Abtrag zu leisten haben.
 
 
 
FRAESBEREICH klein
Wandwinkel

Fräszeitberechnung:

Fräszeit Offset:
Dieser Wert wird auf die reine Bahnzeit addiert. Er entspricht der Zeit, die z.B. für einen Werkzeugwechsel und ähnlichen Vorgängen benötigt wird.
 
Fräszeit Faktor:
Faktor, mit dem die theoretische Zeit multipliziert wird, zur Korrektur von Rampen.
 
Sonstiges:
Berechnungs-Reihenfolge:
Hier können Sie festlegen, in welcher Reihenfolge die platzierten Objekte gefräst werden sollen.

Farben

Sie können die Farbeinstellungen für verschiedene Anzeigedarstellungen nach Ihren eigenen Wünschen und Anforderungen verändern. Dieser Bereich ist selbsterklärend und bedarf keiner weiteren Erläuterungen.
 
Einstellungen Farben

Eckrundung

  • Hier können Sie sich die Schaltflächen nach Ihren eigenen Vorstellungen anpassen. Wenn Sie in den Feldern eine "0" eintragen, sind die entsprechenden Schaltflächen eckig. Je höher der Wert in diesen Feldern ist, desto "runder" werden die Buttons angezeigt. Dies hat keine Auswirkungen auf mögliche Berechnungen oder ähnliches, sondern dient allein der visuellen Darstellung und ist nur optional.
 

Service

Einstellungen Service2

Projektmanipulation:

Über die Projektmanipulation können Sie Blanks auch nachträglich noch verändern. Die Einstellmöglichkeiten sind klar ersichtlich und bedürfen keiner weiteren Erklärung. Beim Ändern dieser Werte sollte darauf geachtet werden, dass

A: alle im Blank befindlichen Arbeiten schon gefräst wurden, und/oder

B: der Blank leer ist.

Das Ändern der Werte, während sich ein noch zu fräsendes Objekt im Blank befindet, ist nicht möglich und darf auch nicht geschehen!


Übersicht Dongle Funktionen:

Hier lassen sich die für den Benutzer freigeschalteten Lizenzen einsehen. Diese Option ist lediglich für den Support bestimmt und für den "normalen" Anwender ohne Bedeutung.


Webseite Dental Softworks:

Hierüber gelangen Sie zu unserer Homepage.


Updates prüfen:

Durch Drücken dieses Buttons starten Sie den Update-Manager.

DS Dongle aktualisieren:

Mit diesem Tool können Sie Ihren Dongle updaten ohne Ihn einschicken zu müssen. Bitte führen Sie diesen Prozess nur aus, wenn Sie vom Support dazu aufgefordert werden. Nach einem Klick auf das Feld „Dongle aktualisieren“ öffnet sich folgendes Fenster

1
  Schritt 1:
Erzeugen Sie mit „Collect Information“ eine (c2v) Datei ( Dateiname beliebig ) und schicken Sie diese an den Support:
 
2
  Schritt 2:
Sie bekommen von uns eine neue Datei (v2c) Format zurück. Durch Drücken des PunkteButtonKnopfes werden Sie aufgefordert, diese Datei auszuwählen und zu öffnen. Anschließend genügt ein weiterer Klick auf „Apply Update“ und somit ist das Dongle-Update vollzogen.
 
Das Dongle Update kann, wie eben beschrieben, direkt in der geöffneten DS-CAM geschehen, oder aber im Installationsverzeichnis selbst. Dazu wechseln Sie in das Installationsverzeichnis →
C:\Programme\Dental Softworks\DS-CAM\Dongle und starten dort die DS-Dongle-Update.exe

 

Ausdruck

Nach Erstellen der Fräsdatei, können Sie einen Positionsausdruck erzeugen. Dieser ist hilfreich, um die positionierten Fräs-Jobs eindeutig zu identifizieren. Hier sind einige Einstellungen variabel und können an Ihre Bedürfnisse angepasst werden.
 
739px-Einstellungen Ausdruck

 

Gravur

Hier haben Sie die Möglichkeit, die zu fräsenden Arbeiten mit einer Gravur zu versehen. Dies kann hilfreich sein, wenn Sie eine größere Anzahl an Zähnen zu fräsen haben.
 
Sie können frei entscheiden welche Schriftart, Schrifthöhe oder ähnliches Sie verwenden möchten. Damit später die Gravur auch in das entsprechende Objekt gefräst werden kann ist es notwendig, Ihrer verwendeten Frässtrategie noch diesen Schritt zuzuweisen. Wie Sie einer Strategie einen weiteren Step/Schritt zuweisen können, zeigen wir Ihnen noch im Laufe dieses Handbuches.
 
Einstellungen Gravur

 

Meldungen

In diesem Bereich der DS-CAM können Sie verschiedene Warnmeldungen aktivieren bzw. deaktivieren.

Einstellungen Meldungen
 
 
ACHTUNG:
Durch Warnmeldungen und Infofelder können Sie auf verschiedene, evtl. auch nicht gewünschte, Funktionen und oder Fehlfunktionen aufmerksam gemacht werden. Daher ist es ratsam, dass das Deaktivieren solcher Meldungen nur von erfahrenen Benutzern vorgenommen wird.
 

 

Browserkonfiguration

Konfiguration der Zahnbrowser Einträge:

In diesem Fenster können Sie festlegen, welche Informationen Sie sich zu einem Objekt anzeigen lassen möchten. Ebenso können Sie die Anordnung dieser Informationen in der Browserkonfiguration frei wählen.

 
Einstellen Browserkonfiguration
 
 

Erweitert

Settings Erweitert
 
 In diesem Bereich können Sie Einstellungen am STL-Grabber tätigen ohne diesen selbst aufzurufen. Weiterhin haben Sie die Möglichkeit eine Datensicherung anzulegen. Wie Sie sehen, haben Sie eine Vielzahl von verschiedenen Sicherungen zur Auswahl.
 
 
 

Maschinen Infos

Hier können Sie wichtige Spezifikationen für Ihre Maschine/n finden.
 
Einstellungen - Maschineninfo

Alle Angaben erfolgen unter Ausschluss jeglicher Gewähr.

WORKSHOPS

Steg

Große zahntechnische Konstruktionen sind in der heutigen Zeit kein Problem mehr. Vorausgesetzt, man kennt die Vorgehensweise um möglichst jede Art von Ungenauigkeiten auszumerzen. Bevor Sie mit Ihren Arbeiten beginnen, sollte Ihnen bewusst sein, dass selbst kleinste Temperaturunterschiede schon große Auswirkungen haben können. Da die Arbeitstemperatur im Laufe eines Arbeitstages eher steigt als dass sie sinkt ist es ratsam, die Geräte, die Sie verwenden möchten, vorher auf Betriebstemperatur einzustellen. Gerade bei größeren Arbeiten, wie mehrgliedrige Brücken oder großspannige Stege, ist dies wichtig.

Mit "auf Betriebstemperatur" ist gemeint, dass der Scanner z.B. nicht die ganze Nacht außer Betrieb war und erst jetzt, wenn Sie beginnen möchten, anfängt sich minimal, bedingt durch den Arbeitsaufwand, auszudehnen. Bei kleineren Konstruktionen wie z.B. Einzelkronen, ist diese thermische Verformung nicht so relevant. Bei großen Konstruktionen sollten Sie allerdings unbedingt darauf achten!!!
Ist die "Betriebstemperatur" erreicht, bzw. ist der Scanner nicht mehr im "kalten" Modus, empfiehlt es sich, den Scanner nochmals zu kalibrieren. Somit haben Sie den Scanner optimal auf die nachfolgende Arbeit vorbereitet!

 

Grobe Richtung:

Scan:

1. ExoCad Steg-Maske anlegen (Pfosten +Segmente +Gingiva-scan +Situ-scan)

Maske anlegen legen Sie zunächst Ihren Auftrag in der Maske an
Stegpfosten-EinstellungenStegsegment-Einstellungen

2. Abutments/Scanbodys Modell vorbereiten

- Scan mit nur einem Scanbody!
In dieser Anleitung verwenden wir bewusst nur einen einzigen Scanbody für alle vier Implantatpfosten. (Das liegt daran, dass es bereits bei den Scanbodys untereinander Ungenauigkeiten gibt! Zwar sind diese nur minimalst, aber wenn alle vier Werte der Bodys summiert werden, steigt die Ungenauigkeit an).

Schauen Sie sich alle Scanbodys an und wählen den für Sie scheinbar Besten aus.

Da Sie bereits alle Eingaben für ExoCad gemacht haben, können Sie nun den Scanvorgang starten. Folgen Sie dabei den Bildschirmanweisungen der Scansoftware. Normalerweise würden Sie jetzt alle Scanbodys auf das Modell schrauben. Das sollen Sie aber bewusst nicht! Sie schrauben nur einen Body auf den ersten der vier Implantatpfosten und beginnen zu scannen.

Die Software zeigt nun an, dass der Scan "abgeschlossen" ist (ist er jedoch noch nicht "ganz"; denn Sie haben ja bisher lediglich den ersten von vier Scanbodys gescannt). Nun müssen noch die drei anderen hinzugefügt bzw. gescannt werden. Dies können Sie wieder Schritt für Schritt erledigen.
Öffnen Sie nun den Scanner (Haube auffahren), belassen das arretierte Modell aber wie es ist. Was Sie jetzt allerding machen müssen ist, Sie lösen lediglich die Schraube des ersten Scanbodys und platzieren den Body auf dem nächsten freien Implantat-Pfosten. Da der ursprüngliche Scan (des ersten Bodys) bereits abgeschlossen ist, führen Sie die folgenden Scans über "Additional Scan" durch. Sie müssen jetzt so viele "Additional Scans" durchführen, bis Sie den zweiten, dritten und den vierten Body komplett gescannt haben. Dies ist zwar nicht der einfachste Weg, aber der genaueste!
 
 

 

Konstruktions-Bereich

Da Sie nun mit dem Scan-Prozess fertig sind, können Sie direkt in den konstruktiven Bereich übergehen und ExoCad starten. Gleich zu Beginn können Sie sich, wenn überhaupt erforderlich, Ihre Modelle / Situationsmodelle oder Ähnliches nochmals zueinander ausrichten. Da die Scansoftware hier schon gute Vorarbeit geleistet hat, können Sie beruhigt auf "Weiter" klicken.

StegExocad Modelle nachausrichten.jpg


 

 Auswahl tätigen
 
In unserem Beispiel haben wir die Positionierung der Modelle zueinander  nicht verändert (sie war optimal). Sie können direkt in die Auswahl der Implantate sowie deren Position übergehen. Hier wurde das DDG-4100 gewählt. Die Konstruktionssoftware gibt Ihnen nun vor, mit welchem der Implantatpfosten Sie beginnen sollen (hier 14).
 
 
 Wenn Sie den richtigen Implantat-Typ ausgewählt haben, müssen Sie der Konstruktionssoftware nur noch "angeben", wo Sie dieses Implantat einsetzen möchten. Folgen Sie dazu den Bildschirmanweisungen und drücken auf die plane Fläche Zahn14 (Scanbody). Hierdurch wird das Implantat aber nur "bedingt" eingepasst. Über die Schaltfläche "Best Fit" errechnet ExoCad die bestmögliche Position.  Best Fit anpassung 
 
 Emergenzprofil anlegen Da das Anlegen des Emergenzprofiles für diesen Arbeitsschritt nicht notwendig ist, drücken Sie so lange (4x) auf "Weiter", bis die Zahnplatzierung gestartet wird.  
 
 Zahnplatzierung Dank des Situations-Scans, können Sie in dieser Ansicht die Zähne schon einmal grob vorausrichten. Dies dient der besseren Orientierung, wenn Sie den Steg designen. 
 
 Abutmentböden Wenn Sie möchten, können Sie die Abutmentböden festlegen bzw. designen. In unserem Beispiel werden wir erst einmal ohne Abutmentböden vorgehen. Klicken Sie bitte auf "Weiter" 
 
 Erweiterungen des Steges Nach den Abutmentböden (festgelegt oder nicht) beginnt das eigentliche Designen des Steges. Sie können den Steg nach Ihren eigenen Wünschen gestalten. Hier ist es möglich, noch weitere Vorkehrungen, sei es ein Geschiebe, eine Retention oder ähnliches, an den Steg anzubringen. 
 
 Fertig konstruierter Steg Nachdem Sie Ihren Steg (inklusive Geschiebe oder Ähnlichem) fertig konstruiert haben, können Sie den Datensatz speichern und an die DS-CAM übergeben.

 

 
 
 
Nachdem Sie den Steg nun fertig konstruiert haben, können Sie zu dem CAM-Bereich übergehen. Wie gewohnt importieren Sie Ihren Steg. Je nachdem wie und womit Sie konstruiert haben, erhalten Sie nach dem Import schon Informationen über die Arbeit, wie z.B. definierte Einschübe. In unserem Beispiel möchten wir Ihnen aber zeigen, wie Sie von einem Import (ohne zusätzliche Informationen) zu einem fertig ausgefrästen Steg kommen.
 
Stegimport 
 
 
Sie gehen wieder den gewohnten Weg --> Maschine, Material.
Als Typ wählen Sie "Abutmentbrücke". Da der Steg verschraubt werden soll, sich dadurch Schraubkanäle, mit Auflageflächen für die Schraube, mit klaren Kanten ergeben, wählen Sie rechts in dem Menü "Wahl der Strategie", die folgende Strategie aus: "CrCo Abutmentbrücke mit Kanten". Es öffnet sich ein weiteres Bearbeitungsfeld "Konturen" (hier werden wir in Kürze noch genauer darauf eingehen).
 
Bearbeiten 
 
 

Sie müssen an dem Steg noch Tiefenbegrenzungen / Schließflächen setzen! Wie Sie Schließflächen setzen, haben wir bereits -> hiererklärt.

 Steg mit bereits latzierten Schließflächen 
 
 Einschübe sollten für Sie -nun als erfahrener Anwender- kein Problem mehr darstellen. Steg-Einschuebe.jpg 
 
 
Dieser Steg soll einmal in dem Mund eines Patienten verschraubt werden. Damit dies realisiert werden kann, benötigen die Schrauben klare Auflagepunkte. Diese befinden sich innerhalb der Schraubkanäle, die Sie bereits vorher "grob" ausgefräst haben. "Grob" bedeutet, dass die Kanäle lediglich mit einem Kugelfräser / Fräser mit runder Spitze ausgefräst wurden. Da in den Schraubenkanälen jedoch klare Kanten sind, sollten diese auch ordnungsgemäß ausgefräst werden. Rechts im Bild ist noch einmal dargestellt, um welche Kanten es sich handelt.


Dass die Kanten oder Winkel (rote Pfeile rechts) hier nicht mit einem Rundfräser ordnungsgemäß ausgefräst werden können, muss unserer Meinung nicht näher erklärt werden und sollte jedem Anwender klar sein!
Sie benötigen für diese Steg-Fräsung auf jeden Fall einen Flachfräser!!!

Steg-Flachfraeser.jpg
 
Steg-Kontur-1.jpg 
 
 
Da Sie anfangs in der Arbeitsvorbereitung bereits die Strategie"CrCo Abutmentbrücke mit Kanten" ausgewählt haben, finden Sie nun unter den bereits bekannten Menüpunkten "Tiefenbegrenzung" sowie "Einschübe" ein weiteres Feld "Kontur". Wie bereits erwähnt, öffnet sich durch Drücken dieses Buttons ein weiteres Menü.

Um eine Kontur zu "bekommen" müssen Sie nun diese Kurve wiederfinden --> Kurve wählen klicken, anschließend fahren Sie mit dem Mauszeiger an die gewünschte Kontur. Hat die DS-CAM eine Kontur erkannt, wird, wie gewohnt, gleich eine Kurve auf die Kontur gelegt (Achtung, bitte  noch nicht mit einem Linksklick der Maus bestätigen!!). Je nach Art der Kontur kann es passieren, dass an der Konturkurve blaue Linien verlaufen. Diese Linien können außerhalb oder innerhalb der Konturkurve verlaufen, Sie MÜSSEN sich jedoch immer im Klaren sein, welche Bedeutung dahinter steckt.

In unserem Beispiel ist es erforderlich, dass die blauen LinienINNERHALB der gelben Kurve verlaufen! Wenn Sie die "Kontur-Maus" auf die Kante bewegen, wird die Kurve und die Linien so verlaufen, wie in dem Bild rechts (wie gewollt). Sollten aber die blauen Linien außerhalb verlaufen, so können Sie sich durch Drücken der SHIFT-Taste (Feststelltaste, über der Strg-Taste auf der Tastatur) behelfen. Diese Funktion kehrt die Linien von außen nach innen oder umgekehrt.

Da die in unserem Beispiel ausgewählte Kurve sowie die blauen Linien korrekt verlaufen, drücken Sie die linke Maustaste. In dem jetzt erscheinenden Fenster können Sie die Fräsausrichtung nochmals verändern. Die automatische Ausrichtung ist aber so in Ordnung, so dass wir an der Ausrichtung keine Änderungen vornehmen müssen. Da Sie gerade die erste Konturkurve gelegt haben und wissen, dass noch weitere kommen (müssen), klicken Sie auf "OK Weiter" und setzen gleich die nächste Konturkurve.

 

Rand Info: Der Fräser verläuft bei Konturen immer vom Anfang der blauen Linie bis zur Konturkurve. In unserem Beispiel fängt er also zentral an und arbeitet sich nach außen, also zur Konturkurve hin, vor.
 
Kontur von unten.png 
 
 

Hier eine Ansicht der Konturkurve, die Sie eben gerade definiert haben. (Anmerkung: Um Ihnen zu veranschaulichen, wie die Konturkurve aussehen muss, haben wir für dieses Bild nicht aufOK Weiter, sondern OK Zurück gedrückt. Alle weiteren Konturkurven müssen identisch sein!!!)

Da Sie erst eine Konturkurve gesetzt haben, müssen Sie diesen Schritt noch für die verbliebenen Konturen anwenden. Jeweils von unten und oben.


(Die kleinen Felder, welche aus 2 Dreiecken (grün und blau) bestehen, stellen die Winkel dar, mit denen die Arbeit im Blank angestellt ist. Grün und blau bedeutet hier, dass sich die Winkel in den Winkelmaximalen der Maschine befinden)

 
Fertig definierte KonturkurveAnsicht der Konturkurve von oben 
 
 
Nachdem Sie nun Schließflächen, Einschübe sowie Konturkurven gesetzt haben, sieht das Ergebnis wie rechts dargestellt aus. Sie haben  also erst einmal alle wichtigen Vorkehrungen getroffen. Nun müssen Sie die Arbeit Nesten und mit einer Strategie versehen. Ob die gewählte Strategie mit Ihren Frässteps allerdings die Richtige ist, lässt sich ohne Berechnung nicht mit Sicherheit sagen.

 

Sie können und sollten zunächst einmal eine der vorgefertigten Strategien benutzen (Abutmentbrücke mit Kanten). Nach der Berechnung sehen Sie dann, ob die gewählte Strategie (für Ihre "Verhältnisse") ausreichend ausgefräst wurde. Sollte dies nicht der Fall sein, so haben Sie immer die Möglichkeit Ihre  Strategie zu ändern.
(Ratsam ist natürlich, von Ihrer gewählten Strategie eine Kopie zu ziehen und diese dann zu ändern).

 
Steg Tief Einsch Kontur 1.jpg
Steg Tief Einsch Kontur 2.jpg
 
 
 
Da sich in dem Steg auch noch "Geschiebe" befinden, sollen diese natürlich auch möglichst sauber ausgefräst werden.
 
Dies ist eine kleine Hilfestellung, mit der Sie sich an das Thema Stege und Geschiebe herantasten können. Ob und wie weit (oder wie fein) Sie im Anschluss fortfahren, ist natürlich Ihnen überlassen. Sie entscheiden, wieviel Zeit Sie investieren möchten.

Da Geschiebe auch Körper mit relativ hoher geometrischer Form sind, sollten diese auch gesondert gefräst werden bzw. sollten Sie bei der Bearbeitung festlegen, dass die Geschiebebereiche anders gefräst werden sollen. "Z-Konstant" ist daher ein wichtiger Begriff! Während der Fräsung wird der Wert der Z-Achse nicht mehr verändert!!!

In dem linken Bild sehen Sie unsere Fräsung, ohne dass das Geschiebe nochmals gesondert gefräst wurde, rechts daneben mit gesonderter Fräsung (Z-Konstant). 

 
mit gesonderter Geschiebefräsungohne gesonderter Geschiebefräsung 

 

Geschiebe Bereich

 

Wenn Sie mit der bisherigen Fräsung des Steges und der Geschiebe einverstanden sind, müssen Sie diesen Bereich nicht beachten. Wir möchten Ihnen hier aber zeigen, wie es noch besser geht!

In diesem Teilstück dieses Guides wird nur aufgezeigt, wie Sie vorgehen müssen. Warum Sie genau diesen Weg nehmen müssen und keinen anderen oder "den üblichen", erklären wir Ihnen am Ende. 

 
mit gesonderter Geschiebefräsungohne gesonderter Geschiebefräsung 
 
 

Sie drehen den Steg so, dass Sie auf das linke Geschiebe von unten schauen können. Wie in den Bilder rechts ersichtlich, wird der Einschub hier von oben und unten auf ein und dieselbeEinschubkurve gesetzt! Ganz richtig... "Beide Einschübe verlaufen auf der gleichen Kurve"! Zusätzlich geben Sie dem "Geschiebeeinschub von oben" (gelber Pfeil) noch einen Gruppenindex (in diesem Beispiel haben wir den Gruppenindex 3 gewählt).

Sie wählen dazu an dem linken Geschiebe die Unterkannte als Einschub. Sollten Sie Schwierigkeiten haben, die Kurve zu finden,  können Sie sich wieder über den Painter behelfen und die Fläche farblich markieren. Anschließend legen Sie über "Nur Farbränder" sowie "Kurve wählen" die Einschübe auf der linken Seite fest.

Auf der rechten Seite machen Sie genau das gleiche. Wichtig ist, dass auch hier der Einschub von oben ebenfalls den Gruppenindex 3 bekommt. (Es spielt keine Rolle, welche Gruppenindexnummer Sie für beide Einschübe benutzen, wichtig ist, den gleichen Index zu nehmen. Das ist auch später für die Frässtrategie wichtig!!!)

Das einer der beiden Einschub-kurven-richtungspfeile hierbei durch das Material verläuft, können Sie ignorieren (dies ist nur eine Richtungsanzeige, wie der Einschub verläuft) 

 
Links Einschub unten 1.pngLinks Einschub unten 2.PNG 
 
Beim Setzen dieser Einschübe kann es passieren, dass sich die Ansicht nicht ändert und nur ein Einschub gesetzt wird (entweder von oben oder von unten). Wenn Sie Ihren ersten Einschub auf der linken Seite gesetzt haben und nun den zweiten setzen möchten, können Sie sich behelfen, in dem Sie auf den kleinen Button (wie rechts im Bild) drücken und das Objekt wird in der Anzeige um 180 Grad gekippt. 
Einschub-wechsel.PNGEinschub-wechsel 2.PNG 
 
 

Werkzeuge & Frässtrategie-Bereich

 
Kommen wir nun zur Frässtrategie!
Da die Geschiebebereiche speziell gefräst werden sollen, müssen Sie Ihrer Frässtrategie noch weitere Steps zuweisen. Zur Sicherheit sollten Sie sich zuerst von Ihrer Strategie (z.B. Abutmentbrücke mit Kanten) eine Kopie erstellen und mit einem neuen Namen versehen.

Für unser Beispiel haben wir die Strategie "Abut-Steg u Kanten u Geschiebe" genannt.

Rechtsklick auf die Strategie, kopieren. Anschließend erneut mit der rechten Maustaste klicken und einfügen auswählen. Die Kopie der Strategie erscheint daraufhin am Ende der Liste, mit dem Zusatz "Copy". Gleichzeitig können Sie den Namen ändern."

(Sie können die Strategie aber auch jederzeit umbenennen. Rechtsklick auf die Strategie und Strategie umbennen auswählen)
 
Strategie kopieren, einfügen und umbenennen
 
  
 
 
 
 
Als nächsten Schritt "ziehen" Sie sich die Frässteps "Fine Z-Konstant Kavität" von oben und unten (per Drag&Drop) in die Strategie. 
 
 
 
Zusatz-Steps.jpg
 
 
 
 
Anschließend öffnen Sie die erweiterten Einstellungen der beiden neuen Frässchritte. Wie rechts im Bild ersichtlich, stellen Sie die Fräsbahn Ausrichtung auf "In->Out".

Da an dem Geschiebe bzw. der Einschub-Kurve vorbeigefräst werden soll, stellen Sie die Konturgrenzenbehandlung auf "Außerhalb".

Da wir den Geschiebebereichen zuvor den Gruppenindex 3 zugewiesen haben, müssen Sie hier nun auch definieren, dass nur dieser Einschub gefräst werden soll. Daher das Häkchen bei "3 - diese fräsen". 


Diese Einstellungen müssen Sie für beide Z-Konstant-Steps einrichten !!!

 
Steg-erweiterte-Einstellungen-Z-Konstant.jpg
 
 
Jetzt, da Sie die Strategie verändert bzw. neu erstellt haben, öffnen Sie wieder die Arbeitsvorbereitung und wählen Ihren Steg aus. Auf der rechten Seite können Sie Ihre Strategie auswählen. Jetzt können Sie den Steg freigeben.

Anschließend suchen Sie sich noch einen Blank mit entsprechender Höhe für Ihre Arbeit aus und nesten Ihre Arbeit ganz gewöhnlich. (Bars setzen, evtl. noch Höhenoptimierung)

 
Auswahl der neu erstellen Strategie in der Arbeitsvorbereitung

Hier können Sie die verwendete Frässtrategie herunterladen

Vollzirkon-Abutment

 

Version 1 : Z-Konstant mit Interface (ohne Verklebung/Klebebasis)

Hier erklären wir Ihnen, wie Sie Abutments aus Zirkonoxid ohne Klebebasis herstellen können.
 

Was wird benötigt ?

  • Neben den "normalen" Zirkon Fräsen, benötigen Sie einen Flachfräser um die Kanten des Interfaces / Schraubenkanals auszufräsen.

Die Größe bzw. der Durchmesser kann hier abweichen. Im Regelfall ist aber ein Flachfräser mit 1,5 mm ausreichend!

Abutment-Tools


Schritt 1:

Zunächst einmal importieren Sie das zuvor kreierte Abutment auf dem gewohnten Weg in die DS-CAM Software. Anschließend weisen Sie dem  Objekt eine Maschine, das Material und den Typus (Einzelabutment) zu.

-- In dem Menü auf der rechten Seite "Wahl der Strategie" wählen Sie zunächst die Strategie "Abutment mit Kontur" aus (dazu später mehr).



Schritt 2: - Ausrichtung des Abutments
 

Da wir uns in diesem Fall auf das Interface bzw. die Geometrie konzentrieren wollen, können Sie die Einschubrichtung der Sekundärkonstruktion ignorieren! Um das Fräsen des Interfaces so einfach wie möglich zu gestalten, ist es ratsam, das Abutment anhand des Schraubenkanals bzw. des Loches auszurichten. Hierfür öffnen Sie die Objektbearbeitung.

Klicken Sie in dem Menü auf der rechten Seite auf die Schaltfläche "Ausrichten am Loch". Gehen dann mit der Maus in dem"Perspektiven-Fenster" der Objektausrichtung (rechtes unteres Fenster) auf die innere Kurve des Schraubenkanals und machen einen Linksklick. Schon während Sie die Maus auf diese Kurve bewegen, richtet die DS-CAM das Abutment entsprechend aus (senkrecht, also nach der Achse Z). Anschließend bestätigen Sie Ihre Eingabe durch Drücken des OK-Buttons (grünes Häkchen).

Sie müssen darauf achten, dass Sie das Loch bzw. die Kurve von oben (okklusale Sicht) wählen. Eventuell müssen Sie das Abutment vorher ein wenig drehen, damit Sie in das Loch hineinschauen können.

Ausrichten am Loch1



Schritt 3: - Schließfläche setzen
 
Als nächstes setzen Sie eine Schließfläche / Tiefenbegrenzung. Hierbei bietet es sich an, genau die gleiche Kurve zu wählen, an der Sie eben noch das Abutment ausgerichtet haben. 

 
 


Schritt 4: Kontur setzen

Kontur innen / im Schraubenkanal

Da das ausgewählte Abutment über scharf definierte Kanten verfügt und diese mit einem Stirnradiusfräser nicht genau ausgefräst werden können, müssen Sie hier mit einer Kontur sowie einem Flachfräser arbeiten. Klicken Sie in dem Menü auf der rechten Seite auf die Schaltfläche "Konturen" und dann auf "Kurve wählen". Da Sie immer noch von oben auf das Abutment schauen, wählen Sie die Kante, wie rechts im Bild dargestellt.

Bei Konturen sollten Sie jedoch etwas WICHTIGES beachten!!!! Sie werden beim Finden der Kurve bemerken, dass an dieser gelben Linie noch weitere blaue Linien auftauchen. Diese zeigen die Richtung an, von der auf die Kontur gefahren wird. Also von BLAU auf GELB!

Kontur-okklusal1Kontur-okklusal2-verkehrt

Da Sie von innen an die Kontur fahren sollen und müssen, müssen die kurzen blauen Linien auch innerhalb des gelben Kreises / Kurve (siehe Bild links) verlaufen. Bei dem Setzen dieser Kurve kann es passieren, dass die blauen Linien außerhalb der gelben Linie generiert werden; im Schraubenkanal kann dies so natürlich nicht funktionieren, da Sie so quasi durch das Abutment von außen an die Kontur fahren / fräsen würden...

...um in diesem Fall die blauen Linien nach "innen" zu bekommen, drücken Sie die SHIFT-Taste. Hierdurch wird die Fräsrichtung zur Kontur umgedreht und verläuft dann von innen nach außen.
 
 
Kontur außen / am Interface/Geometrie
An diesem Interface gibt es gleich mehrere scharfe Kanten, die Sie ausfräsen sollten. Da sich aber alle Kanten an der Unterseite befinden, reicht später in der Strategie ein einziger Konturenfrässchritt. Dieser arbeitet dann nach und nach die Konturkurven ab, die Sie gleich auf das Interface setzen können.

Da Sie ja bereits wissen, dass bei Konturen immer von der blauen Linie aus zur gelben Linie gefräst wird, ist das Festlegen an diesem (einen) Interface "relativ" einfach. Wenn Sie die richtige Kurve/Kante gefunden haben, müssen Sie nur noch darauf achten, dass sich die blauen Linien außerhalb des Kreises befinden.

Warum außerhalb?Da die vorherigen Frässchritte das Objekt schon sehr gut freigelegt haben, und nur noch die Kanten von außen nach innen gefräst werden müssen!

Andersherum würde in diesem Fall keinen Sinn ergeben und auch nicht funktionieren.


Kontur basal 1

obere Kontur

Kontur basal 2

mittlere Kontur

Kontur basal 3 mitpainter

untere Kontur (mit Painter nachgeholfen)


Es kann vorkommen, dass sich manche Kurven nicht oder nur sehr schwer finden lassen. In unserem Beispiel haben wir für die untere Kontur den Painter benutzt und die entsprechende Fläche/Kante farblich markiert. Anschließend muss für das Finden / Setzen dieser Kontur die Schaltfläche oben rechts am Bildschirm (nur Farbränder) noch aktiviert werden. Dadurch ist die Kontur dann schneller zu finden.



Schritt 5: - Einschübe setzen
 
Fangen Sie zunächst mit dem Einschub von unten an. Hier werden insgesamt zwei Einschübe, jeweils mit einer eigenen ID, gesetzt (warum, werden wir später noch genauer erklären). Beim Fräsen werden Sie später mit dem 1mm Tool von unten über alles Schlichten, dabei bleibt in den Kanten jedoch noch einiges an Restmaterial übrig ... damit der Flachfräser später beim Kontur fräsen nicht "zuviel" Arbeit verrichten muss, wird hier zusätzlich noch ein weiterer Einschub eingebaut. Dieser Schritt ist zwar nicht zwingend notwendig, kann aber mitunter Auswirkungen auf die Passung haben (mögliche Auslenkung des Fräsers oder ähnliches).
 
Sie setzen den ersten Einschub von unten, wie auf dem Bild rechts zu erkennen und geben diesem Einschub die ID 1. Nun sollen alle Kanten des Interfaces schon einmal per Z-Konstant mit dem Flachfräser vorgefräst werden. Sie müssen darauf achten, dass der Flachfräser auch wirklich nur die Kanten fräst.
 
Einschub unten ID1Einschub unten ID5 a
 
 
Um sicherzustellen, dass der Flachfräser nicht unter- oder oberhalb der letzten Kante weiterfräst, müssen Sie an der letzten Kante noch einen weiteren Einschub setzen, wie rechts im Bild gezeigt. Dieser wird mit einer weiteren ID versehen. In unserem Beispiel nehmen wir die ID 5.
  • WARUM zwei eigene ID's?

    * Später wird in der Frässtrategie eingestellt, dass der Flachfräser nur zwischen ID 1 und ID 5 fräsen soll!

Wenn Sie diese Einstellung nicht vornehmen, besteht die Gefahr, dass der Flachfräser mit seinen scharfen Kanten in das Objekt eindringen KÖNNTE.. Durch die ID's wird der Fräser/die Software gezwungen, weder in das Objekt einzudringen noch irgendwie in die Nähe zu kommen!!!

Den Einschub von oben setzen Sie wie gewohnt.

 

Schritt 6: Strategie
 
Die Strategie kann, je nach verwendeten Fräswerkzeugen, unterschiedlich aussehen. In unserem Beispiel verwenden wir zum Schruppen einen Fräser mit 2 mm, für das Schlichten einen Fräser mit 1 mm und für die Konturfräsungen einen 1,5 mm Flachfräser.
---Dies sei nur zur Sicherheit nochmals erwähnt!
 
Wie üblich, wird zunächst von oben und unten grob ausgeschruppt. Normalerweise würden die Schruppsteps auch mit in die Kavität fräsen. Da diese hier aber bedeutend kleiner ist als das Schruppwerkzeug, das wir verwenden, wird bzw. werden die Kavitäten an diesem Abutment nicht ausgeschruppt. Hierfür müssen Sie der Strategie zusätzliche Steps hinzufügen, die ausschließlich, und mit einem kleineren Tool, die Kavitäten ausschruppt. Hierzu "ziehen" Sie die gleichen Schruppschritte nochmals in die Strategie. Als Werkzeug wählen Sie den 1,5 mm Fräser. Anschließend aktivieren Sie die Schaltfläche 3+1/3+2.Hierdurch wird in diesem Frässchritt ausschließlich in den/r Kavität(en) gefräst.
 

Z-Konst kl kavitaeten


Anschließend folgen die Schlichtvorgänge von oben und unten mit dem 1 mm Tool, sowie der Einschub von oben (ebenfalls 1mm Tool).

           
                  Z-Konst Schlichten ou Einsch oben

 


Zur Erinnerung... es wurden zwei Einschübe von unten gesetzt. Der nun folgende Einschub-Frässchritt soll aber lediglich den Schraubenkanal von unten fräsen, deshalb setzten Sie in den erweiterten Einstellungen "Einschub Gruppe Einzeln" ein Häkchen im Feld 1 bei  "diese fräsen". Das Feld für die 5 können Sie ignorieren bzw. leer lassen.

Z-Konst Schlichten unten AZ-Konst Schlichten unten A erweiterteE

Mit diesen Einstellungen werden die "normalen" Einschübe erst einmal ordnungsgemäß ausgefräst. Nun kommen wir zu dem speziellen Schritt mit dem Flachfräser, wo ausschließlich zwischen ID 1 und ID 5 gefräst werden soll. Per Drag & Drop ziehen Sie sich unter "Fein" den Schritt "Fein Z Konstant Kavität" in Ihre Strategie und setzen als Werkzeug den Flachfräser ein. Öffnen Sie nun die erweiterten Einstellungen. In dem Feld "Einschub Gruppe Einzeln" setzen Sie jetzt 2 Häkchen, bei 1 diese schliessen und bei 5diese schliessen. Hierdurch wird bei der Fräsung unterbunden, dass unterhalb der ID 5 gefräst wird.

Z-Konst Schlichten unten 1Z-Konst kavitaeten schliessen

Somit wird das Interface per Z-Konstant vorgefräst!


Schritt 7: Konturen-Feinfräsen
 
Nun sollen die scharfen Konturen nochmals nachgefräst werden. Dazu benötigen Sie in der Strategie allerdings noch zwei Kontur-Frässchritte. Da der  vorherige Frässchritt "von unten" ausgeführt wurde, fahren Sie nun mit dem Konturenfräsen von unten fort und anschließend von oben.
 
(Sie hätten an dieser Stelle natürlich auch die Kontur zuerst von oben und anschließend von unten ausführen können. In der jetzigen Reihenfolge ersparen Sie sich jedoch das Drehen des Blankhalters! Wodurch Sie wiederum Zeit einsparen können!)
 
Kontur-Steps
 
 
Schritt 8: Nesting & Bar - Trennen:

Wenn Sie es bis hierher geschafft haben, werden Sie hierfür keine Hilfe mehr benötigen.

 
 
 
Nesting & Simulation
Zum Nesting muss nichts mehr erwähnt werden, deshalb zeigen wir Ihnen hier nur noch einmal das Simulationsergebnis auf.
Abutment Simu 1Abutment Simu 2

 

Teleskope

 

In der Version 3 der DS-CAM ist es, wie bei der Vorgängerversion, ebenfalls möglich, Teleskope zu fräsen. Doch die Art und Weise hat sich in der aktuellen Version geändert. Während Sie vorher einer Arbeit erst den Einschub zuweisen mussten und danach das Objekt ausgerichtet haben, müssen Sie nun anders vorgehen.

 
Ausrichtung_0_ohne_Einschübe
Sie haben bereits Ihr Teleskop in die Arbeitsvorbereitung geladen und können nun mit der Objektbearbeitung beginnen. Das Teleskop sollte so ausgerichtet sein, das die parallelen Flächen der Arbeit in Z=0° betragen. Oder anders gesagt, Sie richten das Objekt so aus, das in der Drauf- und Seitenansicht möglichst keine Hinterschnitte übrig bleiben.

[Sie sollten sich aber über die Möglichkeiten (z.B. mögliche Winkel) Ihrer Maschine bewusst sein. Denn ein zu starkes Ausrichten kann zu Problemen  führen]. Sind Sie mit der Ausrichtung einverstanden, bestätigen Sie dies wieder durch Drücken der „OK“–Schaltfläche. Die Objektbearbeitung wird hierdurch geschlossen und Sie befinden sich wieder in der Arbeitsvorbereitung.

Achtung :

Da Sie die grundsätzliche Ausrichtung des Teleskopes verändert haben, hat sich hierdurch auch automatisch der Einschub geändert. Sichtbar wird dies anhand der grünen Linie, sowie des dazugehörigen Pfeiles, welche, wie auf dem Bild erkennbar, verschoben wurde.

Jetzt müssen Sie sich diesen wieder an die „neue“ Situation anpassen!

Ausrichtung_1_ohne_Einschübe
Da Sie wissen wie Sie vorgehen müssen, an dieser Stelle nur noch einmal eine sehr kurze Erinnerung:
  • Einschübe → Auto Kavität → OK.
Damit sind Sie mit Ihren Eingaben fertig und können das Teleskop nesten und fräsen.

Achtung : Ab Version 3.3.037 wird die Einschubkurve automatisch mitgeführt!

Steg-Überwurf

  Konstruktionsbereich
Aufbauend auf der Steg-Anleitung, fahren wir hier mit der Überkonstruktion -auch Überwurf genannt- fort. Wie zuvor, richten Sie für den Überwurf in Exocad die entsprechende Maske ein. Da diese Überkonstruktion ein einzelnes Teil ist, genügt es, einen Zahn anzugeben (in unserem Beispiel haben wir ein Offset-Käppchen angelegt).
Ueberwurf-Exo-Maske-1Ueberwurf-Exo-Maske-2
Der Scan an sich ist nicht wirklich problematisch. Da der Überwurf als Offset-Käppchen angelegt wurde, scannen wir das ganze Modell so, als wäre es ein einfacher Stumpf, über den wir dann das "kleine Käppchen" konstruieren.
 
Nachdem der Scan abgeschlossen ist, wird Exocad gestartet. Die Präparationslinie lässt sich hier natürlich nicht wie bei einem normalen Zahnstumpf finden, daher muss die Linie per Hand gezeichnet werden! Exo-blue-line
Anschließend kann die Linie noch ein wenig korrigiert bzw. an die gegebene Situation angepasst werden. Exo-green-line
Nachfolgend durchläuft die Konstruktion den für ein Käppchen notwendigen "normalen" Weg. D.h. die Werte des Kronenbodens, der Fräserradiuskorrektur, Zementspalt und dergleichen.
Da der Überwurf eine relativ große Konstruktion ist,  kann es passieren, dass Sie hier und da noch ein wenig nachbessern müssen. Dies ist aber problemlos möglich.   Exo-Wurf-bearbeitenExo-Wurf-bearbeiten2
Nachdem die Konstruktion des Überwurfes fertig ist, muss die Arbeit auf dem gewohnten Weg in die DS-CAM Software importiert werden.  Exo-fertig
CAM - Bereich Der Überwurf wird in der DS-CAM wie eine Aufbissschiene behandelt, da der Überwurf "EINEN" großen Einschub hat. Dies kann mit gewöhnlichen Strategien, wie "Brücken normal" so leider nicht funktionieren. Sie müssen sich, wenn noch keine Frässtrategie für Aufbissschienen vorhanden ist, eine eigene Strategie schreiben. Anwender, die bis zu diesem Punkt vorgedrungen sind, sollten mit dem Erstellen einer solchen jedoch kein Problem haben.
 Wichtig neben den ganzen Frässteps ist auch die Zuweisung der Strategie auf "Aufbissschienen". Hierdurch erhält die Strategie ihr passendes Icon. Zusätzlich ist es durch diese Zuweisung überhaupt erst möglich, Objekten diesen Typ zuzuordnen. (In der Arbeitsvorbereitung erscheint somit ab sofort der Typus "Aufbissschienen" in der Typenklassifizierung). (Wenn Sie eine neue Aufbissschienen-Strategie erstellen müssen, reicht es für den Anfang aus, wenn diese Schrupp- und Schlichtsteps von oben und unten beinhaltet, sowie einen Einschubstep von unten. Im Verlauf dieser Anleitung wird die Strategie noch verfeinert.)  Aufbissschiene
Arbeitsvorbereitung Nachdem die Aufbissschienenstrategie nun grob existiert, kann der Steg in die DS-CAM importiert werden. Sie legen in der Arbeitsvorbereitung wie gewohnt die  Maschine und das Material fest und wählen nun den neuen Typus "Aufbissschiene" aus. Aus Erfahrung wissen wir, das der Überwurf bzw. der Bereich in dem sich später der Steg in dem Überwurf befindet, nicht komplett mit einem 3mm Fräser "ausgeschruppt" werden kann. Es würde hier und da noch einiges an Restmaterial stehen bleiben, da der 3mm Fräser nicht überall herankommt. Das verbliebene Restmaterial ist aber noch so "massiv", so dass dies nicht durch Schlicht-Zyklen abgetragen werden sollte.
- Einschübe festlegen Damit Sie das Restmaterial dennoch "ausschruppen" können, müssen Sie  dem Einschub an dieser Stelle einen Gruppenindex zuweisen. In unserem Beispiel erhält der Standardeinschub den Index GI=2 (wir werden dies im Strategiebereich noch genauer erläutern). Da die Geschiebe sehr fein sind kann es sein, dass beim Frässchritt "von unten über alles" auch noch Restmaterial übrig bleibt. Um die Geschiebebereiche noch weiter bearbeiten zu können, müssen Sie sich wieder weitere Einschübe setzen. In unserem Beispiel erhalten die Geschiebe-Einschübe den Index GI=1. Der einfachste und schnellste Weg ist das Festlegen der "neuen" Einschübe durch das Setzen der Polylinie. Nach dem Setzen der Einschübe sollte das Ergebnis wie folgt aussehen:  Einschube Uberwurf
Damit ist die Bearbeitung des Überwurfes erledigt und Sie können die Arbeit freigeben!
Strategie Bereich: Wie zuvor schon erwähnt, müssen Sie entweder eine bisherige Aufbissschienenstrategie verändern, oder aber eine komplett neue Strategie erstellen. Beginnen wir mit der Neuerstellung. Sie "ziehen" sich zunächst einmal "Grob" zwei Schrupp-Zyklen von "unten" sowie einen "von oben" in Ihre Strategie. (Die hier eingetragenen Werte entsprechen Testwerten; Ihre verwendeten Werte werden daher, bedingt durch Material /Maschine usw., abweichen).Schrupp-Steps-Uberwurf
  Die hier dargestellten Bilder zeigen die Simulation der Schrupp-Frässtrategie. Das obige Bild zeigt das direkte Ergebnis, das untere das gewünschte Endergebnis. Wie Sie im Vergleich der beiden Bilder feststellen können, ist noch relativ viel Restmaterial in der Steg-Kavität verblieben. Jetzt gibt es wiederum mehrere Wege, wie Sie das "Problem" angehen können, damit das Objekt wie rechts unten aussieht (bzw. für die weiteren Frässchritte vorgefräst ist). Fräsung ohne kl Einsch Fraesung Z Konst 2
Nach den Schruppvorgängen würden Sie jetzt normalerweise die Schlichtschritte vornehmen. Da aber noch zu viel Restmaterial in der "Steg-Kavität" vorhanden ist, sollten Sie dies über gesonderte Z-Konstant Einschubfräsungen ausfräsen.
Z-Konstant - A  (2,0mm Tool) Fahren wir fort mit der Aufbissschienen-Strategie für die Überkonstruktion. Sie ziehen sich per Drag&Drop unter dem Button "Fein'' von unten das Icon "Fein Z Konstant Kavität" (von unten)'' in Ihre Strategie. Als Werkzeug müssen Sie jetzt ein kleineres, als den 3mm Fräser auswählen. Für unser Beispiel nehmen wir den 2 mm Fräser. Anschließend tragen Sie noch die für Ihr System (oder Wissen) spezifischen Werte für das Werkzeug ein. Z-Konstant-Steps 20
Unter den erweiterten Einstellungen dieses Steps müssen Sie nun noch folgende Einstellungen vornehmen:
* Fräsbahnausrichtung auf: ''außen nach innen''
* Die Konturgrenzenbehandlung auf: ''zentriert'' * Einschub Gruppe Einzeln das Häkchen bei: ''diese fräsen" ''2'' (Da der Haupteinschub den GruppenIndex 2 (GI=2) und die Geschiebe-Bereiche GI=1 haben und sich zusätzlich noch GI=1 innerhalb von GI=2 befindet, werden hiermit gleich beide Einschübe Z-Konstant ausgefräst)
 Z-Konstant-Steps 20 EE
  Wie Sie sehen können, hat dieser Frässchritt den Überwurf wieder wesentlich besser freigelegt. Die Geschiebe-Bereiche entsprechen aber noch nicht unseren Vorstellungen. Um diese Bereiche befassen wir uns in dem nächsten Step. Fraesung Z Konst 2
Normalerweise würden Sie nach den Schruppvorgängen die Schlichtschritte durchführen, da aber in der "Steg-Kavität" noch zu viel Restmaterial vorhanden ist, müssen Sie dies über gesonderte Z-Konstante Einschubfräsungen ausfräsen.
Z-Konstant - B Geschiebebereich (1,5mm Tool)
Nachdem der 2mm Fräser das Objekt noch weiter freigelegt hat, kommen wir nun zu den Geschiebe-Bereichen. Wie zuvor "ziehen" Sie sich hier ebenfalls den Step "Fein Z Konstant Kavität" (von unten)" in Ihre Strategie. Sie wählen den 1,5 mm Fräser aus und geben alle weiteren Werte für diesen Fräser ein.
Z-Konstant-Steps 15
Unter den erweiterten Einstellungen nehmen Sie folgende Einstellungen vor: * Fräsbahnausrichtung auf ''Top to bottom'' * Die Konturgrenzenbehandlung auf ''zentriert'' * Einschub Gruppe Einzeln das Häkchen bei ''diese fräsen" ''1'' Z-Konstant-15mm EE
So sehen dann die Geschiebekästen nach dem 1,5 mm Tool aus Geschiebekaesten
 
Die Geschiebekästen wurden nun schon recht "gut" ausgeschruppt. Jedoch sollten alle Einschübe noch einmal mit einem 1 mm Tool konturparallel geschlichtet werden. Da hierbei der "große" Einschub die gesamte Konstruktion umfasst, können Sie sich nachher das Schlichten über alles ersparen. Konturparallel-10mm Mit folgenden erweiterten Einstellungen fahren Sie fort: Konturparallel-10mm EE
Nachfolgend das Simulationsbild nach dem 1,0mm Tool Konturparallel-10mm simu
In unserem Beispiel haben wir in der Strategie die Schlichtschritte über alles von "oben" und "unten" deaktiviert (sie sind nicht zwingend notwendig). Von okklusal haben Sie somit eine rauhere Oberfläche, was als zusätzliche Retention dient. Von basal wird bereits durch die vorherigen Frässchritte ausreichend Material ausgeräumt.
Ebenfalls empfehlen wir die Bartrennung in der Strategie auf AUS zu stellen. Hierdurch haben Sie die Möglichkeit, nach jedem Frässchritt die Friktion des Steges in der Maschine zu kontrollieren (vorausgesetzt, Ihre Maschine lässt dies zu). Sollte z.B. die Friktion noch zu stramm sein, so können Sie den letzten Schritt (1,0mm Tool) erneut fräsen, da der 1 mm Fräser evtl. minimalst ausgelenkt haben könnte.
Achtung:
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, in dem letzten Frässchritt einen negativen Wert in der Schruppzugabe einzutragen. Hierbei müssen Sie die Berechnung aber neu starten. Ist die Berechnung fertig, sollte nur noch der letzte Schritt an die Maschine ausgegeben werden.
Konturparallel-10mm negativ
Sichtbar wäre dies dann in der Simulation anhand der Resthöhen-Simulation.

Modelle fräsen

 

Modell 1 AV

 

Dies soll eine Hilfestellung zum Fräsen von Modellen sein. Im Wesentlichen unterscheidet sich dies nicht viel von jedem anderen, zu fräsenden Objekt. Demzufolge können an Modellen auch, wie gewöhnlich Einschübe, Konturen oder Ähnliches vorhanden sein.

 


Im Regelfall sind Modelle an der Unterseite plangeschliffen. Wenn diese nicht extra gefräst werden sollen, können Sie das Modell "einfach" in der Ronde nach unten schieben, so wie rechts im Bild dargestellt.
 
 

 

 

Modell 1 BlankA

Modell 1 BlankB

 

Modell Unterseite:

Da die Unterseite des Modells keine markanten Eigenschaften besitzt, sollen diese auch schnell ausgefräst werden. Hierfür verwenden Sie einen Flachfräser.
 
In den erweiterten Einstellungen "Flachstellen Erkennung" müssen Sie ein Häkchen bei AN/AUS setzen. Die Bahnüberlappung kann hierbei relativ "großzügig" eingestellt werden.


Strat Modell Step1 Flat Erweitert A


Tools 1 Flat

SUBS Allgemein

Hier entsteht eine Anleitung zum Erstellen von SUBS. SUBS sind im eigentlichen Sinne normale Frässtrategien die in der DS-CAM als Unterprogramme gespeichert werden. Sie sind vor allem für wiederkehrende Fräsungen oder Bohrungen gedacht.

Damit wir überhaupt erst SUBS benutzen können, müssen in der Frässtrategie auch die dazugehörigen Steps in die Strategie packen (Drag and Drop / Spezial).
SUBS-Frässteps der Strategie hinzugefügt
 

 

Bereits jetzt, nachdem wir erstmal die Grundvoraussetzung für SUBS geschaffen haben, ist es dem Anwender möglich, in der Arbeitsvorbereitung unter "Wahl der Strategie" die Schaltfläche SUBS auszuwählen. Wenn der Anwender auf "Auswahl" klickt öffnet sich ein neues Fenster. Auf der linken Seite befinden sich alle zuvor erstellten SUBS-Frässtrategien/ Typen auswählen.
 SUBS AV Auswahl 1.png
 
Nach der Auswahl eines "SUBS" sollten im rechten Bereich alle in den SUBS verwendeten Fräser erkannt worden sein. Fehlen hier definitionen, MÜSSEN diese in der Fräserverwaltung von Hand nachgepflegt werden oder die Automatik Funktion (Knopf rechts unten) benutzt werden. Alle verwendeten Fräser MÜSSEN angelegt und in der Maschine vorhanden sein!
 
Auswahl des Subs sowie Anzeige der benötigten Fräser
 

SUBS-Platzierung

 

Nach klicken des Set. Klick Knopfes kann ein SUBS per linkem Mausklick auf ein Objekt platziert werden.

Ist eine Kurvenlinie zu "oval" oder nicht einmal annähernd ein Kreis (z.B. Bei Kavitätenkurven), kann keinSUBS platziert werden!

Die rote Mittellinie zeigt die erkannte Achsrichtung der Bohrung an. Der dickere Teil der Linie zeigt in die Richtung in die das SUBS aufgesetzt wird. Der Schnittpunkt mit der blauen Linie ist der virtuelle SUBS-Nullpunkt.

Wichtig hierbei, SUBS können nur auf Qualitativ gut erkannte Kreise gesetzt werden!

 

SUBS AV Auswahl 2.png

 

SUBS Mittlelinie.png

 

                      5

 
Nach erfolgreicher Platzierung des SUBS mit der linken Maustaste sieht das Ergebnis wie folgt aus -->
  Ausrichten / Rotieren des SUBS möglich
SUBS platziert
 

Durch ein erneutes Auswählen des SUBS kann der Anwender das SUBS rotieren um so ggf. das Sechskant des SUBS auf ein vorhandenes Sechskant an der Arbeitauszurichten.

 
 
 

Da die Fräsbahnen bei SUBS schon berechnet sind, kann sichder Anwender diese
auch direkt anzeigen lassen.

  SUBS AV Auswahl 3.pngSUBS Interface Bahnen.png
 


Bei einem selektierten SUBS ist eine kleine grüne Kugel sichtbar, diese kann mit der Maus entlang der SUBSAchse (rote Linie) verschoben werden. Die Position der Kugel bestimmt das Ende des SUBSSchutzkanals der erzeugt wird, damit die Werkzeuge der normalen Strategieschritte nicht in eine ggf. Vorhandene Bohrung auf die das SUBSgesetzt wird, hineinfräsen können. Gleichzeitig kann dieser Punkt innerhalb der SUBSDefinition per Variablen als Startpunkt für Zyklen genommen werden.

 SUBS-Achse.png
 

 

SUBS- Dateistruktur



Um SUBS in der AV auswählbar zu können, müssen diese als SUBS Definitionen im CAM-Hauptverzeichnis im Unterordner SUBS definiert sein. Die eigentliche SUBS Definition ist als .dsub Datei hinterlegt. Der Dateiname muß für alle zugehörigen Dateien gleich sein umgefunden zu werden !

 Zwingende SUBS-Dateistruktur
 

Im Unterordner SUB_NC befinden sich die vorberechneten Fräspfade als Unterprogramme oder Schleifendefinitionen.

 Zwingende SUBS-Dateistruktur
 

Im Unterordner SUB_Spacer sind STL Files hinterlegt, die auf die SUBS Position "ge-matcht" werden. Diese dienen hauptsächlich dazu, beim Fräsen der NICHT-SUBS Strategieschritte, das Material der Arbeit zu schützen.

 Zwingende SUBS-Dateistruktur
 

SUBS-Definitonsdatei .DSUB

In der SUBS Definitionsdatei .dsub wird die gesamte Deklaration des SUBS angelegt. (Hierfür haben wir die DRILL.dsub mit einem Texteditor wie z.B. Notepad++)

Hier ein Beispiel:

 

[NAME]DRILL- wird angezeigt im SUBS Auswahldialog
[NC_FILE]DRILL.UNC- der zugehörige Unicode nc Fräsdatei im unterordner SUB_NC
[SPACER]DRILL.stl- Stl Datei der Schutzgeometrie im SUB_SPACER Ordner
[Manufacturer]NEO5- Hersteller Name für den Filter im SUBS Auswahldialog
[SIZE]1.6- Größe des SUBS Typ, kann auch als Filter genutzt werden
[ALLOWED_PPID]20-45-42-47- Die Post Ids der Maschinen, für die dieses SUBS erlaubt ist

 

SUBS NC Datei

Die SUBS .unc Datei enthält die komplette Beschreibung der Abarbeitung / das Fräsen, Bohren oder Schleifen des SUBS Schrittes. Sie kann einen, keinen oder mehrere Schritte (STEPS) enthalten. Bei keiner STEP-Definition wird einzig das STL File (SPACER) auf diePosition gematcht, ohne eine Fräsbearbeitung zu machen (STL-Matching)

Bei einem oder mehreren Schritten sieht die Datei (im XMLViewer) zusammengeklappt so aus.  -->

In diesem SUBS gibt es zwei getrennte Bearbeitungsschritte (STEPS). Jeder Schritt beginnt mit dem Schlüssel und endet mit wie rechts im Bild.

In jedem Step gibt es 2 Untergruppen, Data und Move...

Im Datenblock 'DATA' sind die Schrittparameter definiert. Besonderheit hier ist, das die Werkzeuge nicht mit einer Werkzeugnummer definiert sind, sondern über Ihre Geometrie. SUBS können auf verschiedenen Maschinen benutzt werden, die benötigten Werkzeuge können an unterschiedlichen Plätzen in der Maschine bestückt sein.

 SUBS NC
 

Die SUBS Platzierung in der DS-CAM prüft ob vorhandene Werkzeuge mit der definierten Geometrie vorhanden sind und setzt dann bei der NC Ausgabe zur Maschine die richtigen Werkzeugnummern ein. Wird eine Übereinstimmung gefunden, zeigt der SUBS-Auswahldialog das gefundene Werkzeug der jeweils eingestellten Maschine an. Wird keins gefunden (Bild rechts) dann wird "undefiniert" angezeigt

Einzeltool
  

Erklärung der Schlüsselwörter:

Tool_Type=       Hiergibt es folgende Fräsertypen zur Auswahl (Schreibweise muß exakt eingehalten werden !)

- BULLNOSE
- FLAT
- LOLLIPOP
- TAPER
- CONVEXTIP
- DRILLMILL
- SLOTMILL

Tool_Diameter
Tool_Edge_Radius
Tool_Drill_Mill_Tip_Angle
Tool_Slot_Mill_Edge_Radius
Tool_Slot_Mill_Height
Step_Name

- DerWerkzeugdurchmesser
- Bei einem Bullnose Typ, gibt es diesen Eckradius an
- Spitzenwinkelbei Bohrern
- Eckradius bei einem Scheibenfräser
- Scheibendickebei einem Scheibenfräser
- BeliebigeSchrittbezeichnung

 Spindle_Speed- WerkzeugSpindeldrehzahl in U/min
Mill_Direction_Opposite- Dies ist ein spezieller Schalter, wenn ein Schritt von der gegenüberliegenden Seite als die, von der das SUB positioniert ist, bearbeitetwerden soll. Z.B. Wenn ein Implantat von beiden Seiten bearbeitet werden soll, dann gibt es einige Schritte mit Mill_Direction_Opposite=FALSE (von Platzierungsseite bearbeiten) und andere mit Mill_Direction_Opposite=TRUE (Bearbeitung von der Rückseite)

DATA Block

In diesem Block steht der eigentliche NC Abarbeitungs-G-Code. Der Block beginnt mit und endet mit . Es dürfen NUR G0 oder G1 Verfahrbefehle benutzt werden.

Der Vorschub wird mit F und der folgenden Zahl ( z.B. 150) in mm/s angegeben. Sämtliche Verfahr- und Vorschubbefehle werden später beim Posten in die jeweiligen Maschinensprachen übersetzt.

 


G0 Z80
G0 X0 Y0
G0 Z#START_Z


[#START_Z,0.4,-0.1]
G1 Z0.1 F500
G1 Z-0.1 F20
G0 ZABS#START_Z


G0 Z80.0
G0 X0.0 Y0.0

Hier ein Beispiel:

Was haben wir hier ?

Zunächst muß man folgende Definition beachten: Das Koordinatensystem hier bezieht sich mit seinem Nullpunkt in XYZ, sowie der Rotationsachsen, auf den Platzierungspunkt des SUBS auf der Arbeit.

XYZ = 0 befindet sich genau da, wo sich die rote Mittellinie und die blaue Linie berühren. Alle Verfahrbewegungen beziehen sich also auf diesen Punkt, wobei die Achse Z+ in richtung der dickeren roten Strichpunktlinie zeigt.

Ein G0 Z80 verfährt später auf eine Position 80mm oberhalb des Platzierungspunktes.
G0 X0 Y0 verfährt exakt auf die Symmetrieachse des SUBS.

SUBS Help

Ein besonderes Feature finden wir auch gleich in diesem Beispiel, eine Schleife:


[#START_Z,0.4,-0.1]
-
-
-


Eine Schleife eignet sich perfekt dazu, wiederkehrende Bewegungen in wenigen Zeilen auszuführen, die bei Ausprogrammierung, viele 100 Zeilen lang sein können. Eine Schleife beginnt immer mit gefolgt von Parametern in eckigen Klammern und endet mit .

Die Parameter: [#START_Z,0.4,-0.1] mit der Startvariablen oder [8.0,1.0,-1.0] als fester Wert.

#START_Z dies ist eine Variable.

Sie wird bei der Abarbeitung ersetzt durch die Z-Koordinate des grünen Punktes von der Rückseite. Somit kann bei einer Rückseitenbearbeitung z.B. Festgelegt werden von wo an in Z gebohrt werden soll.

Die 0.4 ist die Z Koordinate woe die Bearbeitung stoppen soll. Im Bild ist #START_Z ungefähr bei 8mm und da es sich um Rückseitenbearbeitung handelt, ist die angegebene Z Koordinate von 0.4mm von der Rückseite betrachtet, kurz oberhalb des SUBS Platzierungspunktes.

 

SUBS Help2

Der Wert -0.1 gibt die Schrittweite an um die die Startposition (im 2. Beispiel die 8mm) reduziert werden pro Schritt.

Es ist also relativ simpel was bei der Abarbeitung passiert. Alles was innerhalb des Loop's steht, wird solange wiederholt und in jeder Wiederholung wird der Startwert um den Schritt reduziert, bis er den Zielwert (hier 0.4mm ) erreicht hat. Jeder innerhalb der Schleife (Loop) befindliche Z Wert wird um den aktuell reduzierte Startposition incrementiert.

Beispiel :
[3.0,1.0,-1.0]
G1 Z0.1 F500
G1 Z-0.1 F20


Der Startwert ist 3.0 im ersten Durchlauf, folglich wird aus:

G1 Z0.1 F500     
G1 Z-0.1 F20
G1 Z0.1+3.0 F500     
G1 Z-0.1+3.0 F20
-> G1 Z3.1 F500
-> G1 Z2.9 F20


dann wird der Startwert 3.0 um -1.0 reduziert, ist also 2

G1 Z0.1 F500   
G1 Z-0.1 F20
G1 Z0.1+2.0 F500  
G1 Z-0.1+2.0 F20
-> G1 Z2.1 F500
-> G1 Z1.9 F20

und nochmal, er ist jetzt 1.0, somit wird es also der letzte Wiederholungsschritt sein, denn das Ziel von 1.0mm ist erreicht.

G1 Z0.1 F500   
G1 Z-0.1 F20
G1 Z0.1+1.0 F500
G1 Z-0.1+1.0 F20
-> G1 Z1.1 F500
-> G1 Z0.9 F20

im finalen Code steht jetzt also:
G1 Z3.1 F500
G1 Z2.9 F20
G1 Z2.1 F500
G1 Z1.9 F20
G1 Z1.1 F500
G1 Z0.9 F20

...ganz simpel oder ? Auf diese Weise können auch sehr komplizierte Geometriebahnen in wenigen Zeilen wiederholt werden. Spiralbohrungen, Bohrzyklen, Mehrkante usw...

Dann gibt es noch eine Besonderheit: G0 ZABS#START_Z:

#START_Z ist ja schon bekannt, ABS gibt lediglich an, das der Wert der dahinter kommt, absolut zum Nullpunkt der SUBS Platzierung gerechnet wird und nicht um den aktuell in einer Schleife gegebenen Z Wert addiert wird. Damit kann man ein Werkzeug innerhalb eines Loop Zyklus vollständig auf eine bestimmte Position fahren. Bei einem Bohrzyklus z.B. Komplett aus der Bohrung heraus um eine Spülung der Bohrung zu machen usw...